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Produktangebote im Check – hinschauen lohnt sich

Gastautor: Daniel Saurenz
06.01.2017, 12:00  |  525   |   |   

Luminale_Börse_EZBIm ersten Teil unseres Emittentenchecks zu den Produktangeboten sind wir auf die Erstplatzierten mit ihren Vorzügen eingegangenen, im zweiten Teil folgen die Emittenten auf den weiteren Plätzen. Es lohnt sich auch hier sich das Angebot unter die Lupe zu nehmen, da jede Seite ihre Stärken hat, die Anleger nutzen können. So brauchen sich die UBS oder Goldman Sachs in Sachen Produktangebot und -qualität nicht vor den besser Platzierten zu verstecken …

So bietet die UBS bietet eine einfache Produktsuche mit Autovervollständigung und einer Auswahl an Produktvorschlägen an. Mit wenigen Klicks finden Anleger schnell die geeigneten Papiere zu zahlreichen Basiswerten. Gelungen ist auch die Präsentation der Volatilitätsindizes wie dem VDAX-New oder dem VIX. Diese für die Produktauswahl entscheidende Kennzahl ist schnell zu finden, inklusive Wertentwicklung. Positiv hervorzuheben sind die veröffentlichten Wahrscheinlichkeiten für einen Barrierebruch bei Bonus-Zertifikaten.

barrierre_ubsBei der Citigroup ist die Wissensrubrik u.E. dürftig, dafür sticht das Chartanalysetool hervor, dass automatische Handelsanregungen mit Produktvorschlägen generiert. Chartfans können sich im unteren Teil dann noch weitere Chartanalysen anschauen. Im personalisierten Bereich bei “My CitiFirst” sind dann noch weitere Analysen möglich wie zum Beispiel Pattern Tracking oder Watchlisten. Eine direkte Verlinkung zu den angeschlossenen Online-Brokern ermöglicht dann einen einfachen Handel.

Reichlich Discount- und Capped Bonus-Zertifikate

Die Seite von Goldman Sachs wirkt etwas kleinteilig, auch wenn die Menüführung mit wenigen Reitern recht einfach gehalten ist. Daher kommen Anleger schnell an Produktinformationen. Die angebotenen Papiere samt einer kurzen und informativen Beschreibung finden Anleger schnell auf der ersten Produktseite. Allerdings ist die Auswahl an Basiswerten eingeschränkt, am umfangreichsten ist das Zertifikateangebot bei Discount- und Capped Bonus-Zertifikaten.

Eine lange Suche wird am Ende belohnt

Dagegen bietet die Zertifikateseite der DZ Bank allerhand Fundamentales zu Aktien an, allerdings ist die Produkterklärung in den einzelnen Bereichen nicht besonders lesefreundlich. Die Seite ist insgesamt sehr lang, allerdings lohnt sich das viele Scrollen, da viele Produkttools wie eine Turbomatrix oder Produktempfehlungen nach Chartsignalen weiter unten auf die Anleger warten. Auch die Produktauswahl nach Sicherheitsstufen ist schick.

dz_bankHSBC Trinkaus ist die Wissensrubrik zu den Produkten besonders gut aufgestellt. Zahlreiche Handbücher rund um Derivate können sich Interessierte bestellen wie auch den täglichen charttechnischen Newsletter mit den entsprechenden Produktempfehlungen. Das E-Book-Angebot für verschiedene Endgeräte ist ebenfalls umfangreich. Lobenswert ist das Produktinformationsblatt mit ausführlichen Infos und Szenarien sowie Technischen Analysen zum Basiswert.

Viel Inhalt, aber ein wenig überladen wirkt die Homepage des Schweizer Emittenten Vontobel. Daher ist die Produktsuche auf den ersten Blick verwirrend, weil Anleger verschiedene Suchmöglichkeiten haben – nach Anlage- und Hebelprodukten, aber auch nach Neuemissionen von Anlage- und Hebelpapieren und noch nach attraktiven Produkttypen. Einen Wegweiser durch die Angebote bietet Vontobel aber auch gleich mit an, nämlich die Renditematrix für Aktienanleihen (und Protect AA) sowie Capped Bonuszertifikaten, wo Anleger schnell eine Vorstellung über die Renditechancen bekommen. Zudem wird eine Vorauswahl getroffen, um die Suche zu erleichtern.

Die Internetseiten sind eine Fundgrube für aktive Anleger, auch wenn sie bei manchem Emittenten etwas Geduld mitbringen müssen. Daher haben bis auf die Landesbanken alle Noten zwischen 1 und 3+ erhalten.

Die Auswertung im Detail:

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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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