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Dow Jones, EUR/USD & Co. – Märkte im Fokus
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Dow Jones, EUR/USD & Co. – Märkte im Fokus

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
10.01.2017, 08:40  |  430   |   |   

Am deutschen Aktienmarkt überwogen zum Wochenstart nach einem weiterhin impulslosen Geschäft die negativen Vorzeichen. Der DAX endete 0,30 Prozent tiefer bei 11.564 Punkten. Der MDAX gab um 0,27 Prozent auf 22.194 Punkte nach. Der TecDAX verzeichnete gegen den Trend einen Zugewinn um 0,43 Prozent auf 1.847 Zähler. Im HDAX, der die 110 Werte der genannten drei Indizes vereint, gab es 40 Kursgewinner und 69 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 78 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 81,2 Millionen Aktien im Wert von 3,29 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,14). Stärkste Sektoren waren Software, Technologie und Automobile. Am schwächsten tendierten die Sektoren Pharma+Healthcare, Banken und Transport. Die Volkswagen-Aktie belegte mit einem Kurssprung um 4,92 Prozent den Spitzenplatz im DAX. Hier beflügelte die Hoffnung, dass es bald zu einem Vergleich in den USA im Zusammenhang mit dem Abgasskandal kommen könnte. Die rote Laterne hielt FMC mit einem Rutsch um 6,81 Prozent. Hier drückten mögliche neue – für den Dialyseanbieter belastende – Abrechnungsmodalitäten in den USA auf die Stimmung. Lufthansa fiel nach einem schwachen Ausblick um 5,76 Prozent. Dialog Semiconductor haussierte im TecDAX um 4,30 Prozent. Das Halbleiterunternehmen hatte die Eckdaten für das vierte Quartal vorgelegt, die am Markt ankamen.

An der Wall Street schlossen die Indizes ebenfalls uneinheitlich. Der Dow fiel um 0,38 Prozent auf 19.887 Punkte, während der Nasdaq 100 um 0,35 Prozent auf ein Rekordhoch bei 5.025 Zählern vorrückte. 62 Prozent der Werte an der NYSE wiesen zur Schlussglocke rote Vorzeichen auf. Das Abwärtsvolumen lag bei 71 Prozent. 70 neuen 52-Wochen-Hochs standen zehn neue Tiefs gegenüber. Einziger Sektor im Plus war Healthcare. Am deutlichsten verloren Energiewerte und Versorger. Merck belegte mit plus 1,37 Prozent die Dow-Spitze. Exxon Mobil verlor am anderen Ende 1,64 Prozent.

Am Devisenmarkt gab der US-Dollar nach der am Vortag gesehenen Erholungsbewegung gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen nach. Der Dollar-Index verlor bis zum Ende des New Yorker Handels 0,20 Prozent auf 102,02 Punkte. EUR/USD legte um 0,32 Prozent auf 1,0562 USD zu. Intraday pendelte der Kurs des Währungspaars zwischen 1,0511 USD und 1,0582 USD. Bei den anderen Hauptwährungen präsentierten sich der Aussie sowie der Yen auffällig fest. Sehr deutliche Einbußen gegenüber allen anderen Majors musste hingegen das Pfund Sterling hinnehmen. Gegenüber dem Greenback fiel die Inselwährung auf ein 3-Monats-Tief bei 1,2155 USD. Händler verwiesen zur Begründung auf Aussagen von Premierministerin Theresa May, wonach sie kein Interesse an Resten einer EU-Mitgliedschaft habe.

Der S&P GSCI Rohstoffindex sackte belastet von einbrechenden Energiepreisen um 2,04 Prozent auf 390,03 Punkte ab. Auslöser für die Schwäche bei den Energiepreisen war die Sorge um ein anhaltend hohes Angebot. Der Irak meldete für Dezember für Rohöl Rekordexportzahlen. Brent-Öl verbilligte sich um 3,94 Prozent auf 54,85 USD. Der Preis für US-Erdgas rauschte um 5,39 Prozent abwärts auf ein 2-Monats-Tief bei 3,11 USD. Kupfer verlor an der Comex 0,55 Prozent auf 2,53 USD. Gold endete 0,82 Prozent höher bei 1.183 USD (1.121 EUR). Silber und Platin legten um 0,73 beziehungsweise 1,27 Prozent zu. Palladium gab nach Gewinnmitnahmen um 0,16 Prozent nach.

Am Rentenmarkt kletterte die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf 0,11 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel um zwei Basispunkte auf 0,28 Prozent. Der Euro-Bund-Future stieg nach zwischenzeitlicher Markierung eines 3-Wochen-Tiefs um 0,23 Prozent auf 163,20 Punkte. Der Kontrakt versucht sich derzeit auf der stützenden 50-Tage-Linie zu stabilisieren. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um vier Basispunkte auf 2,38 Prozent nach.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend nordwärts. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,37 Prozent auf 139,06 Punkte. Der Nikkei 225 zeigte jedoch aufgrund eines festeren Yen Schwäche. Auch der australische ASX 200 verbuchte Abgaben. Zu den regionalen Spitzenreitern zählte der Hang Seng Index. Konjunkturseitig standen chinesische Inflationsdaten im Fokus. Die Verbraucherpreise in der zweitgrößten Volkswirtschaft stiegen im Dezember um 2,1 Prozent auf Jahressicht und damit schwächer als erwartet. Die Erzeugerpreise sprangen hingegen um 5,5 Prozent und übertrafen somit die Konsensschätzung deutlich.

Heute stehen keine marktbewegenden Veröffentlichungen im Kalender. Unternehmensseitig richtet sich der Blick auf die Lufthansa mit Verkehrszahlen für den Dezember.

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Themen: DAX, USD, EUR


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