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Brent und WTI – 2017 aufwärts oder abwärts?

Gastautor: Daniel Saurenz
10.01.2017, 12:30  |  426   |   |   

o%cc%88l_rohstoffe2WTI und Brent-Öl gehören seit Jahren zu den volatilsten Basisinstrumenten. Doch wie sind eigentlich die Aussichten für beide Ölsorten, gibt es Gründe für einen raschen Absturz oder eine rasante Rally? Die Terminkurve spricht für eine Beruhigung der Ölpreise und genau dies können Anleger mit sehr spannenden Seitwärtsprodukten umsetzen. Eine gute Wahl sind dabei die bekannten Inline-Optionsschein, wenn man nicht zu gierig ist. 2016 wurden nahezu all unsere vorgestellten Inliner zu 10 Euro zurückbezahlt – breite Barrieren und Rendite über die Zeitachse waren unser Erfolgsrezept. Sind die Grenzen ein gutes Stück entfernt, dann läuft die Zeit praktisch für den Anleger. Denn je näher es Richtung Laufzeitende geht und je stabiler der Preis bleibt, desto kontinuierlicher legt der Inliner zu. Gezeigt haben wir das anhand von Papieren, die Ende 2016 ausliefen, nun wollen wir einen mit Laufzeit bis Mitte 2017 präsentieren. Doch wie ist eigentlich die Lage am Ölmarkt?

Eine Realtime-Übersicht der wichtigsten Indizes, Rohstoffe und Währungen finden Sie hier

WTI

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Fakt ist: Die USA haben so viel Erdöl wie seit Jahren nicht mehr – und einen hohen Bestand an Gasvorräten dazu. Sie wollen unabhängiger werden und können diese Ziel durch neue Fördertechniken bald erreichen. Denn laut der Internationalen Energieagentur (IEA) werden die USA bis 2017 zum größten Ölproduzenten und zum größten Gasproduzenten der Welt aufsteigen. Ab 2020 werde dann mehr Erdgas aus den USA heraus als hinein fließen, ab 2035 gelte das auch für Rohöl, prophezeit der Bericht. Die größte Volkswirtschaft der Welt würde dann vom Importeur von Energie zum Exporteur und damit quasi autark.

Beachten Sie unser Webinar vom Montag – hier die Aufzeichnung.

„Nordamerika steht an der Spitze einer umfassenden Veränderung bei der Öl- und Gasproduktion, die sich auf alle Regionen der Welt auswirken wird”, sagte IEA-Chefin Maria van der Hoeven bei der Präsentation des neuen weltweiten Energie-Ausblicks. Dem Bericht zufolge wird auch der Irak Russland mittelfristig als zweitgrößten Ölexporteur überholen. Die IEA geht zudem davon aus, dass die Ölproduktion aus Ländern des Nahen Ostens künftig zu 90 Prozent nach Asien fließen. Großes Potential sehen die IEA-Experten bei der Energieeffizienz.

Ergo: Mit einem Inline-Papier mit reichlich Puffer nach oben, vor allem aber auch nach unten, könnten Anleger gut fahren. Erste Wahl: Die WKN SE58D5. Etwas mehr Puffer bietet die WKN SE7WTS. Hier läuft der Schein jedoch bis Jahresende.

Themen: Öl, WTI, Energie


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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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