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Pressemeldung: Jyske Invest: Renditeüberblick Dezember 2016
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Pressemeldung Jyske Invest: Renditeüberblick Dezember 2016

Nachrichtenquelle: Asset Standard
19.01.2017, 00:00  |  525   |   |   

Donald Trump hat die Bühne bereits vor seiner offiziellen Amtseinführung am 20. Januar 2017 betreten, und die amerikanische Zentralbank (Fed) hat die Zinsen erwartungsgemäß angehoben. Lesen Sie hier den Renditeüberblick Dezember 2016 von Jykse …

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Donald Trump hat die Bühne bereits vor seiner offiziellen Amtseinführung am 20. Januar 2017 betreten

  • Der amerikanische Milliardär und künftige US-Präsident Donald Trump hat bereits zum wiederholten Mal vor seiner Einführung ins Amt am 20. Januar 2017 alle Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Finanzmärkte ließen Trump den Zweifel zugute kommen, da er in der Zwischenzeit viele seiner extremen Äußerungen modifiziert hat. Gleichzeitig hat er jedoch eine Reihe von Geschäftsleuten, Milliardären und Politikern mit verhältnismäßig radikalen Haltungen zu Ministern und engsten Beratern ernannt. Nicht zuletzt die Ernennung des rechtsradikalen Stephen Bannon zum Chefstrategen hat Aufsicht erregt, während die Ernennung des Vorsitzenden der republikanischen Partei Reince Priebus zum Stabschef im Weißen Haus etwas Ruhe bescherte. Alle Ernennungen müssen im Übrigen noch genehmigt werden.

Die amerikanische Zentralbank (Fed) hat die Zinsen angehoben

  • Nach einer langen Zeit mit vielen Spekulationen und Argumenten für und wider herrschte Einigkeit darüber, dass die Fed auf ihrer Zinssitzung im Dezember die Zinsen anheben würde, und dazu kam es dann auch. Die Zinsanhebung war erwartet worden und wurde von den Finanzmärkten weltweit gelassen aufgenommen. Die Diskussion handelt jetzt eher davon, wie schnell es zu den anstehenden Zinserhöhungen kommen wird. Die Fed verwies auf das positive Beschäftigungswachstum, es ist aber auch vorstellbar, dass die Zentralbank gerne einen Anfang machen möchte, damit man nicht zu sehr hinterherhinkt, falls Donald Trump mit erheblichen Steuererleichterungen und Infrastrukturinvestitionen Ernst macht.

Der Vorschlag für eine Verfassungsänderung in Italien wurde überstimmt

  • Dieses Mal behielten die Meinungsumfragen Recht, wobei die deutliche Mehrheit der Italiener die Verfassungsreform, die das parlamentarische System in Italien vereinfachen und effizienter gestalten sollte, zurückwies. Knapp 60 % stimmten gegen den Vorschlag, und die Wahlbeteiligung war mit 68 % sogar hoch. Dies zeugt davon, dass viele Italiener den Anlass nutzten, um ihrer Unzufriedenheit mit der Regierung Ausdruck zu verleihen. Premierminister Matteo Renzi zog sehr schnell die Konsequenzen der Niederlage und teilte mit, dass er sich aus seinem Amt zurückzöge. Wie auch in Verbindung mit den anderen Ereignissen des Jahres machten die Anleger sehr schnell aus dem Negativen etwas Positives, u. a. vor dem Hintergrund der Vorlage der Regierung für einen Bankenrettungsplan über EUR 20 Mrd. und insbesondere eines konkreten Rettungsplans für die älteste Bank der Welt, die Banca Monte dei Paschi di Siena.

Marktrendite

Optimistische Aktienmärkte im Dezember

  • Der Optimismus im Anschluss an die Wahl von Donald Trump zum nächsten Präsidenten der USA hielt im verbleibenden Teil des Jahres an - nicht zuletzt in den USA, wo die Anleger auf die Unterstützung der Unternehmen durch Steuererleichterungen und Infrastrukturinvestitionen hofften. Die Zinserhöhung der amerikanischen Zentralbank (Fed) kam wie erwartet und trug zur Beruhigung der Aktienmärkte bei. Der Risikoappetit, steigende Rohstoffpreise und Donald Trumps Nominierung eines Außenministers mit engen Beziehungen zu Russland begünstigten den russischen Markt. Südeuropa profitierte von einem angekündigten Bereitschaftsplan und nicht zuletzt von der Rettung der ältesten Bank der Welt. Die Aktienmärkte der Emerging Markets hingegen hatten es als eine Folge des steigenden Dollar und der Aussicht auf Zinsanstiege schwer.

Die Zentralbanken bestimmten im Dezember die Tagesordnung

  • Im Dezember waren es die Zentralbanken, die an den Rentenmärkten die Tagesordnung bestimmten. In den USA hob die Fed die Zinsen erwartungsgemäß um 0,25 % an. Deshalb gab es auch keine größeren Marktreaktionen. In Europa verlängerte die EZB das Ankaufprogramm, das jedoch gleichzeitig um EUR 20 Mrd. reduziert wurde. Trotz der Reduktion wurde die Meldung positiv aufgenommen. In Dänemark setzte sich die starke Nachfrage nach Hypothekenanleihen fort. Diese konnten am Ende des Jahres eine deutlich positive Entwicklung verzeichnen.
  • Die Unternehmensanleihen profitierten ebenfalls von der Verlängerung des Ankaufprogramms sowie von den Erwartungen einer expansiven amerikanischen Finanzpolitik. Der Bankensektor war jedoch von den Problemen in Verbindung mit der italienischen Bank Monte dei Paschi, die Bedarf an einer markanten Kapitalzufuhr hatte, beeinträchtigt. Der Energiesektor hingegen war von der kürzlich eingegangenen OPEC-Vereinbarung positiv beeinflusst.
  • Die Rentenmärkte der Emerging Markets verzeichneten auch im Dezember eine positive Entwicklung. Eine amerikanische Zinserhöhung ist normalerweise eine schlechte Nachricht für die Emerging Markets. Die Zinserhöhung war von positiven Wirtschaftsdaten aus China sowie allgemein steigenden Rohstoffpreisen überschattet.
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