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Put auf DAX Kann Trump auch Tiefs?

20.01.2017, 11:15  |  876   |   |   

Nach dem Anstieg im Dezember kommt der DAX um 11700 Punkte nicht mehr weiter. Mit einem Put-Optionsschein mit Basispreis bei 12000 Punkten und Fälligkeit im April kann sich bei einem auf kurze Sicht fallenden DAX eine Chance von 111 Prozent ergeben. Im Update: Deutsche Telekom.

Charttechnisch erreichte der DAX ein Hoch bei 11692 Punkten, nachdem er im Dezember um rund 1000 Zähler gestiegen war. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich aber bereits in der aktuell zur Seite verlaufenden Phase zwischen 11400 und 11700 Punkten, die ihr letzten Zwischentief in dieser Woche bei 11425 Punkten markierte. Noch hielt in diesem Bereich die Unterstützung, da das Abwarten der Anleger einen stärkeren Abwärtsdruck verhinderte. Sollte dieser allerdings entstehen, so könnte die Oberseite der im Dezember verlassenen Seitwärtsphase zwischen 10200 und 10800 Punkten, die der deutsche Leitindex in den Monaten zuvor gehalten hatte, als Ziel einer kurzfristigen Korrketur gelten. Von der Entscheidung der EZB am Donnerstag, die aktuelle Geldpolitik unverändert zu lassen, kam kein ausreichender Impuls.

Der Stillstand der letzten Wochen ging also weiter. Doch stehen am Freitag weitere Termine bevor, die nicht zuletzt über das Wochenende einwirken und anschließend Wallung erzeugen könnten. Hierbei wäre zum einen aus markttechnischer Sicht der Verfalltermin der Januar-Optionen zu nennen. Am Abend hierzulande steht dann die Amtseinführung des neuen US-Präsidenten bevor. Erste Handlungen dürften folgen, und wie diese letztlich bewertet werden, so könnte das den DAX am Montag in eine Richtung drücken. Nach der so genannten Trump-Rally nach der US-Wahl muss sich zeigen, ob er den Markt nicht doch auch in Tiefs stürzen kann. Da der Index ebenso den Weg nach oben wählen könnte, sollten auf einen fallenden Index aufgebaute Positionen eng über markanten Chartmarken abgesichert werden.

DAX (Tageschart in Punkten)

DAX Index Chart fällt

Strategie

Mit einem Put-Optionsschein (WKN HU78UJ) können risikofreudige Anleger, die von einem auf kurze Sicht fallenden DAX ausgehen, überproportional profitieren. Der klassische Optionsschein mit einem Basispreis bei 12000 Punkten und einer Fälligkeit am 18.04.2017 kann beispielsweise eine Rendite von 111 Prozent erzielen, wenn der Index spätestens bis Laufzeitende auf 10800 Punkten fällt. Sollte der DAX tiefer fallen oder das Ziel vorzeitig erreichen, kann eine höhere Rendite möglich sein.

Zu beachten ist: Falls der Index am Bewertungstag über dem Basispreis von 12000 Punkten notiert, verfällt dieser Optionsschein wertlos. Andernfalls wird die Differenz zwischen Kurs und Basispreis zum Bezugsverhältnis von 0,01 ausbezahlt. Um dabei aktuell einen Gewinn zu erzielen, darf der Index unter gleichen Bedingungen höchstens bei 11432 Punkten (Break-Even-Punkt) schließen. Ein Ausstieg aus der spekulativen Idee kann erwogen werden, sollte der DAX über 11800 Punkte steigen.

Fallende Kurse

Kennzahlen  
 
  WKN: HU78UJ
  Akt. Kurs: 5,67 – 5,68 Euro
  Basispreis: 12.000,00 Punkte
  Abstand: 404 Punkte (3,5%)
  Laufzeit: 18.04.2017
 
 
  Typ: Put-Optionsschein
  Emittent: HVB / UniCredit
  Basiswert DAX
  Kursziel: 12,00 Euro
  Chance: 111 Prozent
 
Order über Börse Stuttgart
 
 

Optionsschein-Update: Deutsche Telekom

Inline-Optionsschein mit 24 Prozent im Plus

Unsere Anfang Dezember vorgestellte Optionsschein-Idee, mit der WKN SE55ZK, auf eine zur Seite laufende Aktie der Deutschen Telekom zu setzen, befindet sich im Gewinn. An der Börse Stuttgart notiert der hierzu vorgestellte Inline-Optionsschein mit Knockout-Schwellen bei 13 und 18,75 Euro und einer Fälligkeit am 17.03.2017 zur Stunde zum Geldkurs von 9,58 Euro und liegt dadurch mit 23,9 Prozent im Plus. Nach unserer Vorstellung erreichte die T-Aktie mit einem Anstieg zwar bei 16,63 Euro den höchsten Stand seit Dezember 2015, befindet sich aber weiterhin innerhalb der oben genannten Breite, welche die Aktie schon seit zwei Jahren nicht verlassen hat. Da der Inline-Optionsschein bei einer Restlaufzeit von rund zwei Monaten nah am maximalen Auszahlungsbetrag notiert, kann auch eine vorzeitige Gewinnmitnahme in Erwägung gezogen werden. Wer dennoch weiter in der spekulativen Position investiert bleiben möchte, der beachtet zur Vermeidung eines Knockouts die folgenden Absicherungen: Sollte die Telekom-Aktie unter das Tief bei 13,54 Euro fallen oder über das Hoch bei 17,63 Euro steigen, kann der vorzeitige Aussicht erwogen werden.

Deutsche Telekom (Tageschart in Euro)

Deutsche Telekom Aktie Chart

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UniCredit Bank AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

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Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

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