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Anlegerverlag: K+S: Schafft es die Aktie in die „Zone“?
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Anlegerverlag K+S: Schafft es die Aktie in die „Zone“?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
20.01.2017, 13:49  |  645   |   |   
Chart_2017_01_20-KuS

Schon wieder muss die Produktion am wichtigen Standort Hattorf unterbrochen werden. Wobei das nicht am Unternehmen liegt, sondern am Wetter: Die Werra führt Niedrigwasser, so dass die Salzabwasserentsorgung nicht möglich ist.. Die Anleger nehmen es zur Stunde gelassen. Ein gutes Zeichen, denn damit zeigt sich der Kurs weiterhin oberhalb der jetzt als Unterstützung fungierenden Chartzone 22,90/23,00 Euro robust. Aber wie viel Luft kann da noch nach oben sein?

Natürlich hängt das davon ab, wie das vierte Quartal bei K+S gelaufen ist und wie man selbst die Perspektiven für das angelaufene Jahr einschätzt. Das jedoch steht momentan noch nicht auf dem unmittelbaren Terminplan, die Aktie müsste also erst einmal ohne fundamentalen Rückenwind weiterlaufen, sofern nicht kurzfristige Meldungen seitens K+S für Bewegung sorgen. Da das aber nicht vorhersehbar ist, steht zur Beurteilung der Chancen der Aktie erst einmal die Chart- und Markttechnik im Blickfeld.

 

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Wir zeigen Ihnen hier einen längerfristigen Chart auf Wochenbasis. Hier sieht man gut, dass der Break über 22,90/23,00 Euro den Weg an eine äußerst markante Zone freigemacht hat. Das Zwischenhoch vom Herbst 2015 und die Tiefs, die K+S (ISIN DE000KSAG888) vor dem Kurseinbruch einige Wochen zuvor ausgebildet hatte, bilden zwischen 28,00 und 28,60 Euro eine auffällige Zone, die durchaus wie ein Magnet auf die bullishen Trader wirken könnte. Aber …

… das ist noch ein ziemliches Stück bis dorthin. Ohne den Rückenwind positiver Unternehmenszahlen wird das nicht so leicht zu schaffen sein, zumal die markttechnischen Indikatoren durch die lange Aufwärtsbewegung sogar auf Wochenbasis schon recht nahe an die überkaufte Zone vorgedrungen sind. Wir meinen: Darauf, dass K+S diese Zone erreicht, sollte man sich besser nicht verlassen. Das kann klappen, muss aber nicht. Und wenn, wäre dort ein Niveau erreicht, an dem erste Gewinnmitnahmen zu überlegen wären. Sicherheitshalber sollte man den Blick immer auch nach unten richten und laufende Positionen absichern, wofür sich momentan ein Stoppkurs um 22,30 Euro anbieten würde.

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