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FRweekly-briefing Aktuell nervöse Märkte, aber…

23.01.2017, 09:43  |  790   |   |   

… langfristig sieht es gut aus: Zwar rücken diese Woche der neue US-Präsident und das Thema Brexit wieder einmal in den Fokus der Anleger. Doch beim DAX ist langfristig noch viel Luft nach oben.

Anleger schauen in dieser Handelswoche abermals in die Ferne: In London fällt der Supreme Court die Brexit-Entscheidung und in Washington startet Donald Trump in seine erste Arbeitswoche als US-Präsident. Zur Eröffnung zeigt sich der DAX daher von seiner nervösen Seite: Nachdem er die vergangene Handelswoche mit 11.630 Punkten beendete hatte, reichte es heute zur Eröffnung nur für 11.545 Punkte. Donald Trump hat bereits in den ersten zwei Tagen seiner Amtszeit für Verwirrung gesorgt: Derzeit beherrschen Diskussionen um die Anzahl der Besucher seiner Einführung am Freitag, um die Offenlegung seiner Steuererklärung und um die Aussagen seines Pressesprechers sowie seiner PR-Beraterin die Medien. Am Freitag trifft der US-Präsident dann auf Theresa May, Großbritanniens Premierministerin. Erst am Dienstag wird in Großbritannien geklärt, ob für den Austritt des Landes aus der Europäischen Union die Zustimmung des Parlaments eingeholt werden muss. 

Positive Impulse könnten diese Woche von der Konjunkturseite kommen: Heute wird das Verbrauchervertrauen in der Eurozone und am Dienstag die Einkaufsmanager-Indizes aus Deutschland und Europa bekanntgegeben. Am Mittwoch folgt die Veröffentlichung des ifo-Index, bevor am Donnerstag der GfK-Konsumklimaindex verkündet wird. Auch die Bilanzsaison nimmt an Fahrt auf: Am Dienstag öffnet SAP als erster DAX-Konzern seine Bücher.

Langfristig zuversichtlich 

„Der Markt wurde erneut um 11.605/11.635 abverkauft, was den seit Jahresanfang bestehenden Widerstand auf diesem Niveau verstärkt“, schreibt Andreas Büchler von „Börse Online“. Insgesamt gäbe es eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung der DAX-Konsolidierung. „Aus einer täglichen Perspektive könnte sich eine Korrektur ohne Gefahr für den mittelfristigen Aufwärtstrend sogar bis zurück an die 10.800er-Marke ausdehnen.“ Dennoch, der langfristige Trend weise weiterhin nach oben: „Aus der Vogelperspektive ist der Index in einem ungestörten Aufwärtstrend, der aktuell erst bei 15.680 Punkten enden würde.“ Es könnte zwar Jahre bis die Kurse das nächste Mal ihr nördliches Limit testen, doch liege das bisherige Allzeithoch des Marktes bei 12.390 Punkten nicht mehr in allzu weiter Ferne. 

(TL)



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Teresa Laukötter hat den M. Sc. in Volkswirtschaft der Universität Maastricht. Als Redakteurin und Content-Managerin bei €uro Advisor Services GmbH ist sie zuständig für die Top-Themen auf www.fundresearch.de.

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