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Anlegerverlag: E.ON: Geht da noch was?
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Anlegerverlag E.ON: Geht da noch was?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
23.01.2017, 10:21  |  1006   |   |   

E.ON hat ein breit angelegtes Doppeltief vollendet, dabei eine immens wichtige Widerstandszone überwunden und zuletzt auch noch den Sprung über die 200-Tage-Linie geschafft. Eine Menge Pluspunkte in relativ kurzer Zeit. Da geht es grundsätzlich in Ordnung, wenn die Aktie jetzt erst einmal „ausatmet“, die Gewinne der letzten Wochen konsolidiert. Ob da jetzt noch mehr nach oben drin ist, hängt vor allem vom Umfeld ab.

E.ON (ISIN DE000ENAG999) wird als Energieversorger zum defensiven Bereich der DAX-Aktien gerechnet. Die waren im Zuge der Trump-Rallye seit Anfang November eher Mauerblümchen gewesen, denn die Anleger setzten mehrheitlich auf eine Beschleunigung des Wachstums. Je näher Trumps Amtsantritt rückte, desto mehr kamen indes Zweifel auf, ob man sich da nicht ein bisschen zu weit aus dem Fenster gelehnt haben könnte. Denn Wahlversprechen und das, was danach wirklich passiert, sind ja meist zweierlei. Das hat E.ON wieder in den Mittelpunkt des Interesses getragen, setzt aber auch voraus, dass …

 

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… die neue US-Regierung wirklich so agiert, dass die Investoren Grund sehen, sich defensiver auszurichten. Das müssen die kommenden Tage und Wochen erst einmal erweisen. Und auch dann sollte man nicht erwarten, dass eine Aktie wie E.ON einfach durch die Decke geht. Dass sie auf Sicht einiger Wochen und Monate wieder in die Region 8,35/8,70 Euro, das obere Ende der Kursspanne von Herbst 2015 bis Herbst 2016, vordringen kann, ist machbar. Aber mehr?

Mehr wäre z.B. dann drin, wenn die Entschädigungen, die der Bundesgerichtshof den Versorgern mit Blick auf den Atomausstieg grundsätzlich zugesprochen hat, konkreter würden, wobei die Bundesregierung da keine Eile haben dürfte. Denn die Ertragslage an sich ist und bleibt schwieriger als in früheren Jahren, eine Gewinnexplosion ist hier nicht zu erwarten. Und würde der DAX an sich unter Druck kommen, ist und bleibt E.ON ein Teil von ihm. Große Fonds, die ihre DAX-Exposition reduzieren, würden querbeet verkaufen und damit auch E.ON drücken, so dass sich der Run in einen sicheren Hafen dann gegen solche Abgaben stemmen müsste.

Fazit: Die Aktie ist aktuell bullish und hat grundsätzlich bessere Perspektiven als die zyklischen DAX-Titel, falls die Erwartungen in die USA sich nicht erfüllen. Aber die Bäume werden nicht in den Himmel wachsen. Long halten ja, zukaufen momentan eher nicht mehr.

Wertpapier: E.ON

Themen: DAX, Anleger, E.ON


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