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Anlegerverlag: Barrick Gold: Noch sind nicht alle Hürden genommen – was fehlt?
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Anlegerverlag Barrick Gold: Noch sind nicht alle Hürden genommen – was fehlt?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
24.01.2017, 10:38  |  1051   |   |   

Es geht voran, keine Frage. Hand in Hand mit dem durch die Zweifel an der Effektivität der Wirtschafts- und Geopolitik des neuen US-Präsidenten wiederbelebten Goldpreis zieht auch der Minen-Riese Barrick Gold (ISIN CA0679011084) deutlich an. Aber noch ist die mittelfristig relevante Trendwende nur greifbar, kommt näher … vollzogen ist sie noch nicht. Was fehlt?

Was das Umfeld angeht, zweierlei. Zum einen müsste der US-Dollar weiter unter Druck geraten, denn dessen Anstieg zum Euro (d.h. ein fallender Euro/US-Dollar-Kurs) ist ein Hemmschuh für eine Gold-Rallye. Zum anderen sollte Gold jetzt sofort weiter zulegen, das Vorwochenhoch bei 1.219 US-Dollar in Richtung des nächsten charttechnischen Kursziels bei 1.241 US-Dollar überbieten. Beides wiederum wäre dann zu erwarten, wenn die sich momentan noch eisern in ihren Seitwärtsspannen haltenden großen Aktienindizes, allen voran DAX und Dow Jones, kippen würden. Kommt es dazu?

 

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Das ist mit Blick auf die hinsichtlich Donald Trumps ersten Schritten nervöser werdenden Investoren zwar möglich. Aber das einfach im Voraus als ausgemachte Sache anzusehen, wäre leichtsinnig. Wäre sie es, wäre der Ausbruch längst passiert, Gold über 1.241 Dollar und Barrick Gold zugleich bereits über die jetzt anstehenden Widerstandslinien nach oben entschwunden. Besser also, sich konsequent am Chart auszurichten, statt auf Verdacht zu agieren und womöglich falsch zu liegen. Was muss Barrick Gold schaffen, um nach oben „frei“ zu sein?

Die Aktie hat Ende Dezember einen kurzfristigen Aufwärtstrend etabliert und wird dabei von der unter sich gelassenen 20-Tage-Linie begleitet, das ist schon mal gut … wobei die 20-Tage-Linie (aktuell bei 16,42 US-Dollar) eine taugliche Marke zur Absicherung von spekulativen Long-Positionen wäre. Aber:

Für eine mittelfristige Aufwärtswende muss zunächst einmal die gestern fast erreichte, bei 17,91 US-dollar verlaufende 20-Tage-Linie überboten werden. Das wäre Schritt 1 und für etwas spekulativer orientierte Anleger eine Chance zum Zukauf Long. Aber erst, wenn auch die Widerstandszone 18,95/19,53 US-Dollar genommen ist, wäre Barrick Gold auch für weniger risikobereite, mittelfristig orientierte Investoren „reif“. Alles darunter sieht zwar gut aus, ist und bleibt aber noch hochspekulativ.



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