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Ups! Finanzaufsicht hat aus Versehen George Soros' Shortpositionen geleakt

26.01.2017, 12:25  |  7943   |   |   

Darüber dürfte der US-Starinvestor not amused sein: Für kurze Zeit konnte sich jeder, der wollte, die Finanzwetten von George Soros auf der Website der niederländischen Finanzmarktaufsicht anschauen. Zu den Short-Zielen soll auch die ING-Gruppe gehören.

Am Dienstagabend passierte der niederländischen Regulierungsbehörde AFT eine für George Soros höchst unerfreuliche Panne: Für kurze Zeit waren auf der AFT-Website weitaus mehr Details zu den Shortpositionen des Investors zu sehen, als sonst üblich. Dass die Liste mit den Position von einem flinken Anleger bereits heruntergeladen und womöglich sogar weiterverbreitet wurde, ist nicht unwahrscheinlich.

Dem Nachrichtenportal "Bloomberg" zufolge habe ein Sprecher den Fehler auf "menschliches Versagen" zurückgeführt. Über den Patzer berichtete auch die "Financial Times". 

Die Wetten von Soros' Hedgefonds auf Kursrückgänge (zwischen 0,2 Prozent und 0,5 Prozent) sollen schon um die vier bis fünf Jahre zurückliegen. Zu den Betroffenen der Shortattacken habe unter anderem die niederländische ING-Gruppe gehört, bei der man sich zu dem Vorfall jedoch noch nicht geäußert habe. Auch Soros habe bislang noch nichts zu dem Vorfall gesagt. Getreu dem Motto: Wenn man nichts Nettes zu sagen hat...

Wertpapier: ING Group


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Kommentare

Weiter so,

schließlich interessiert es jeden rechtschaffenen Börsianer,
wenn sich solch eine Börsenhyäne an seine Aktie anschleicht.

Schon eine Einzel-Leerverkaufsquote von 0,1 Prozent müsste zwingend
offengelegt werden und nicht erst eine von 0,5 % und höher.

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