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MiFID II wird teuer für Finanzbranche

27.01.2017, 15:10  |  929   |   |   

2,5 Milliarden Euro wird die EU-Regulierung die Finanzbranche wohl kosten. Besonders das Thema „Research“ bereitet vielen Fondsgesellschaften Kopfzerbrechen.

2,5 Milliarden Euro – So teuer wird die Umsetzung der MiFID II für die Finanzbranche, errechnet die Beratungsfirma Opimas, berichtet die „Financial Times“. Zwar werde die größte Last von Banken zu schultern sein, doch auch Assetmanager seien von steigenden Kosten betroffen. Ein entscheidender Faktor in der neue Rechnung: Das Thema Research. Die MiFID II-Regeln sehen vor, dass Fondshäuser die Kosten ab 2018 für das bei Investmentenscheidungen benötigte Research ausweisen und dem Kunden darlegen. Bisher tauschten Investmentbanken ihr Research einfach gegen Handelsaufträge der Assetmanager. Nun sei sich ein Großteil der Branche noch nicht darüber im Klaren, wer nun die Kosten für externes Research tragen soll. Zum einen könnten Fondshäuser die Kosten über eine Gebühr an ihre Kunden weiterreichen oder selbst für die Kosten aufkommen. Denkbar wäre auch, dass hauseigene Research auszubauen. Dies plane, laut „Financial Times“, ein Großteil der Fondsanbieter. 

Profitieren von den neuen Regeln könnten vor allem passive Fondsanbieter. 

(TL) 



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Teresa Laukötter hat den M. Sc. in Volkswirtschaft der Universität Maastricht. Als Redakteurin und Content-Managerin bei €uro Advisor Services GmbH ist sie zuständig für die Top-Themen auf www.fundresearch.de.

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