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Börse Stuttgart-News Trend am Mittag

Gastautor: Börse Stuttgart
31.01.2017, 15:28  |  356   |   |   

STUTTGART (BOERSE STUTTGART GMBH) - Euwax Trends an der Börse Stuttgart

Gefahr gebannt: Dax Anleger tasten sich vorwärts - Unterstützung bei 11.600 hält

Deutsche Bank beendet Rechtsstreit gegen Strafzahlung

Auch am Dienstag halten sich Anleger bedeckt, nachdem der Markt in Deutschland zu Wochenbeginn über ein Prozent verloren hatte. Dabei hatten vor allem die Einreisepolitik des neuen amerikanischen Präsidenten und die heftige Kritik aus dem In- und Ausland irritiert.

Der Dax startet verhalten, legt aber in der ersten Handelsstunde leicht zu.

Impulse könnten heute kommen von einigen Konjunkturdaten:

In Europa klettert das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal um ein halbes Prozent, allerdings hatten Ökonomen mit diesem Wert gerechnet.

In den USA wird am Nachmittag das Verbrauchervertrauen veröffentlicht. Außerdem beginnt die Zinssitzung der US Fed, die Ergebnisse bekommen wir morgen Abend.

Heute Abend nach Börsenschluss kommen außerdem noch die Zahlen von Apple.

Auch an der Wall Street kann die Trump Rallye zum Erliegen, der Dow Jones Index rutscht unter 20.000 zurück. In Japan ging es deutliche 1,7 Prozent in den Keller.

Gold ist angesichts der Unsicherheit über die Politik des neuen US Präsidenten wieder gefragt. Es gibt Sorge, dass die Technologie- und Energiebranche vom Einreiseverbot betroffen sein wird, sagte ein Händler. Der Anstieg ist wenig überraschend, jetzt müsse man abwarten, ob der Anstieg nachhalt hat.

Deutsche Bank beendet Rechtsstreit

Die Deutsche Bank kann eine ihrer juristischen Altlasten deutlich günstiger beilegen als befürchtet. Im Geldwäscheskandal in Russland bezahlt die Deutsche Bank eine Strafe von knapp 600 Millionen Euro. Etwa 400 Millionen gehen an die US Finanzaufsicht DFS, 200 Millionen angeblich an die englische Bankenaufsicht FCA.

UniCredit mit Verlust

Die italienische Großbank UniCredit erwartet für 2016 nach ersten Berechnungen einen Verlust von rund 11,8 Milliarden Euro. Schuld seien negative Einmaleffekte. Ohne diese hätten unter dem Strich schwarze Zahlen gestanden.

Givaudan steigert Gewinn und Dividende

Der Schweizer Hersteller von Aromen Givaudan hebt nach einem Gewinnanstieg die Dividende an. Anleger bekommen 56 Franken, nach 54 Franken im Vorjahr.

Der Gewinn kletterte um 3,1 Prozent auf 644 Millionen Franken. Damit liegt der Weltmarktführer aber unter den Erwartungen. Die Prognose bis 2020 hat Givaudan bestätigt. Trotzdem reagieren Anleger enttäuscht, die Aktie verliert am Vormittag 4,5 Prozent.

Nintendo macht Gewinn

„Super Mario Run“ und „Pokemon Go“ haben Nintendo nach drei Verlustquartalen rausgeholt aus der Verlustzone. Nintendo verdient zwar weniger als vor einem Jahr, aber mehr als erwartet. Allerdings nimmt Nintendo die Gewinn-Prognose deutlich zurück. Nintendo Aktien verlieren 1,9 Prozent.

Börse Stuttgart TV

Wir blicken heute mal wieder auf den DAX und sein aktuelles Bewertungsniveau. Die vergangenen Wochen liefen bislang nicht so schlecht, doch zumindest die 12.000 Punkte-Marke wollte beim DAX - bislang zumindest - noch nicht fallen. Ist der Durchbruch nur eine Frage der Zeit? Sehen wir im laufenden Jahr vielleicht sogar ein neues Allzeithoch beim deutschen Leitindex? Tobias Kramer, Herausgeber „Der Zertifikateberater“, bei Börse Stuttgart TV.

Video unter folgendem Link anschauen: https://www.boerse-stuttgart.de/de/boersenportal/nachrichten-und-videos/boerse-stuttgart-tv/?video=13784

Euwax Sentiment Index

Der Euwax Sentiment Index, das Stimmungsbarometer der Börse Stuttgart zeigt heute nur geringe Ausschläge. Der Index pendelt zwischen Plus und Minus 10 Punkten - leider zu wenig, um für den Dax heute einen Trend bei den Anlegern auszumachen.

Anders sieht es aus bei Einzelwerten: Anleger setzen mit Calls heute überwiegend auf Volkswagen, nachdem Volkswagen der größte Autobauer der Welt ist und die Aktie wieder anzieht.

Trends im Handel

Anleger in Stuttgart folgen heute Empfehlungen im Markt:

So empfiehlt ein Börsenbrief Bilfinger zum Kauf, Anleger in Stuttgart investieren überwiegend in Calls auf den Dienstleistungskonzern.

Dagegen stecken Gewinnmitnahmen hinter den starken Verkäufen von Calls auf ThyssenKrupp.

Disclaimer:

Der vorliegende Marktbericht dient lediglich der Information. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit übernimmt die Boerse Stuttgart GmbH keine Gewähr. Insbesondere wird keine Haftung für die in diesem Marktbericht enthaltenen Informationen im Zusammenhang mit einem Wertpapierinvestment übernommen. Hiervon ausgenommen ist die Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

Quelle: Boerse Stuttgart GmbH

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Boerse Stuttgart GmbH verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)



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