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K+S Ein Blick kann nicht schaden

01.02.2017, 10:39  |  346   |   |   

Es dauert noch ein bisschen, bis laut K+S-Finanzkalender planmäßig die nächsten Zahlen anstehen: Am 16. März möchte K+S (WKN: KSAG88 / ISIN: DE000KSAG888) eigenen Angaben zufolge den Geschäftsbericht für 2016 veröffentlichen. Aber es kann ja nicht schaden, mal zu schauen, wie es bei der Konkurrenz so läuft.

K+S-Chart: finanztreff.de

Nehmen wir die Potash Corp., welche bekanntlich K+S vor einiger Zeit übernehmen wollte. Damals blockte das K+S Management ab, der gebotene Preis sei zu niedrig (obwohl er erheblich über dem aktuellen Kurs liegt, das nur am Rande angemerkt). Potash Corp. hat bereits vorläufige Zahlen für 2016 vorgelegt. Und so sind diese ausgefallen:

Werden die Preise wieder steigen?

Im Gesamtjahr 2016 hat Potash den vorläufigen Zahlen zufolge 0,40 Dollar je Aktie verdient. Das lag erheblich unter den 1,52 Dollar Gewinn pro Aktie in 2015. Wie sah es denn im letzten = 4. Quartal 2016 aus? Da waren es 7 Cents Gewinn pro Aktie, und damit erheblich weniger als im letzten Quartal 2015 (+0,24 Dollar/Aktie). Die Kalipreise waren relativ niedrig, und das zeigte sich ja auch schon bei den letzten Quartalszahlen von K+S in einem deutlichen Rückgang des operativen Ergebnisses. Potash prognostiziert aber für das erste Quartal 2017 eine Erholung – die Lagerbestände seien gesunken und die Nachfrage „gesund“ (healthy). Wenn das zutreffen wird, könnte das auch für K+S positiv sein.

Und hier noch das Zitat zum Tag:

An nichts denken wir mehr als an das, was wir vergessen möchten.

Michael VaupelEin Beitrag von Michael Vaupel

Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
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Bildquelle: Michael Vaupel / Pressebild K+S

Wertpapier: K+S

Themen: Dollar, Derivate, K+S


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Christoph Scherbaum M.A. und Diplom-Betriebswirt Marc Schmidt sind die Gründer von dieboersenblogger.de. Der Social-Börsenblog wurde Ende 2008 im Zeichen der Finanzkrise von den zwei Finanzjournalisten gegründet und hat sich seither fest in der Börsenmedienlandschaft etabliert. Heute schreibt ein gutes Dutzend Autoren neben Christoph Scherbaum und Marc Schmidt über Aktien, Geldanlage und Finanzen. Weitere Informationen: www.dieboersenblogger.de.

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