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Weltwirtschaft Trump nimmt die deutsche Wirtschaft ins Visier!

01.02.2017, 17:19  |  1016   |   |   

Die ersten 100 Tage im Amt gelten bei Staatslenkern allgemeinhin als wegweisend für den Erfolg oder den Misserfolg ihrer Amtszeit. Als Franklin D. Roosevelt 1932 während der Weltwirtschaftskrise das höchste Amt der USA antrat, bat er die Presse, ihm 100 Tage Zeit zu geben. Die Phase sollte seinem Team gewährt werden, um sich einzuarbeiten und erste Maßnahmen zur Bekämpfung der katastrophalen wirtschaftlichen Lage einzuleiten. Erst nach Ablauf dieser Frist galt für die Presse und die oppositionellen Republikaner „Feuer frei“.

Dieses Stillhalteabkommen zwischen Presse, Opposition und Regierung ist in den USA längst Geschichte. Niemals zuvor traten die Spannungen zwischen den Gruppierungen derart drastisch zu Tage, wie seit der Amtsübernahme durch Donald Trump. Der Republikaner hat allem Anschein nach den Ehrgeiz, sein im Oktober 2016 vorgestelltes 100-Tage-Programm in nur 10 Tagen umzusetzen. Warum Zeit verschwenden, solange der Gegner noch paralysiert ist?

Nach Mexikanern, Chinesen und Migranten ist nun Deutschland ins Visier der US-Regierung geraten. Peter Navarro, der nominierte Vorsitzende des Nationalen Handelsrates, wirft der deutschen Regierung vor, den stark unterbewerteten Euro zu nutzen, um seine Handelspartner auszubeuten. Zuvor hatte Trump bereits Peking als Währungsmanipulator bezeichnet. Wasser auf die Mühlen Navarros lieferte am Montag das renommierte ifo Institut. Demnach stieg der deutsche Überschuss im Warenhandel und Kapitalverkehr mit dem Ausland 2016 auf ein neues Rekordniveau von 297 Milliarden US-Dollar. China folgt mit einem Überschuss von 245 Milliarden US-Dollar auf Platz zwei, die USA verzeichnen nach ifo-Berechnungen mit voraussichtlich 478 Milliarden US-Dollar einmal mehr das größte Minus in der Leistungsbilanz.

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Anouch Wilhelms ist Derivate-Experte bei der Commerzbank und in diesem Bereich mehr als 12 Jahre tätig. Er studierte Betriebswirtschaft in Frankfurt und Madrid und startete direkt nach dem Studium bei der Commerzbank in Frankfurt im Bereich Aktien und Rohstoffe. Heute ist er Spezialist für strukturierte Wertpapiere. Anouch Wilhelms ist als Derivate-Experte der Commerzbank regelmäßig Gast im TV (z.B. n-tv Telebörse) und schreibt regelmäßig Gastbeitrage in Tageszeitungen und Fachmagazinen. Außerdem moderiert er die Sendung ideasTV.

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Kommentare

Jeder vernünftig denke und handelnde Mensch weiss, dass er auf Dauer nicht mehr ausgeben kann als er einnimmt.

Wenn man also ein gigantische Defizit hat, dann sollte man vielleicht mal an einenem sparsameren Verhalten arbeiten. Anstatt Die Schuld nur bei anderen zu suchen.

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Anouch Wilhelms ist Derivate-Experte bei der Commerzbank und in diesem Bereich mehr als 12 Jahre tätig. Er studierte Betriebswirtschaft in Frankfurt und Madrid und startete direkt nach dem Studium bei der Commerzbank in Frankfurt im Bereich Aktien und Rohstoffe. Heute ist er Spezialist für strukturierte Wertpapiere. Anouch Wilhelms ist als Derivate-Experte der Commerzbank regelmäßig Gast im TV (z.B. n-tv Telebörse) und schreibt regelmäßig Gastbeitrage in Tageszeitungen und Fachmagazinen. Außerdem moderiert er die Sendung ideasTV.

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