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Amazon kann es niemandem recht machen

03.02.2017, 08:43  |  386   |   |   

Es ist wahrlich ein schmaler Grat, auf dem der E-Commerce-Riese Amazon (WKN: 906866 / ISIN: US0231351067) wandert. Selbst kleinste Abweichungen von den Markterwartungen können teilweise heftige Reaktionen an den Börsen auslösen. Dies haben wir gestern Abend wieder einmal sehr gut beobachten können.

Infografik: 229 Millionen Produkte auf Amazon.de | Statista
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Satte 43,7 Mrd. US-Dollar hat Amazon im Schlussquartal 2016 umgesetzt. Ein Plus in Höhe von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Natürlich hat dabei das Weihnachtsgeschäft mit den enormen Umsätzen auf dem gleichnamigen Handelsplatz geholfen. Analysten wollten im Schnitt jedoch einen Wert von mindestens 44,68 Mrd. US-Dollar sehen. Auch die für das laufende erste Quartal 2017 ausgegebene Umsatzprognose von 33,25 bis 35,75 Mrd. US-Dollar fällt für Amazon-Verhältnisse bescheiden aus.

Amazon-Chart: finanztreff.de

Noch schlimmer: Da verlangen viele Marktteilnehmer von Amazon endlich auch profitabler zu arbeiten, doch was passiert? Selbst ein Gewinnanstieg von 482 Mio. US-Dollar im Vorjahr auf 749 Mio. US-Dollar konnte Investoren nicht besänftigen. In der Vergangenheit hat es sich zum Glück für Amazon aber gezeigt, dass Anleger dem Konzern nicht lange böse sein können. Man beachte nur den steilen Anstieg der Aktie in den vergangenen Jahren. Kleine Rücksetzer wurden dabei schnell ausgebügelt. Warten wir ab, ob es auch dieses Mal so kommt.

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Bildquelle: Pressefoto amazon.com

Wertpapier: Amazon.com


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Christoph Scherbaum M.A. und Diplom-Betriebswirt Marc Schmidt sind die Gründer von dieboersenblogger.de. Der Social-Börsenblog wurde Ende 2008 im Zeichen der Finanzkrise von den zwei Finanzjournalisten gegründet und hat sich seither fest in der Börsenmedienlandschaft etabliert. Heute schreibt ein gutes Dutzend Autoren neben Christoph Scherbaum und Marc Schmidt über Aktien, Geldanlage und Finanzen. Weitere Informationen: www.dieboersenblogger.de.

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