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Münchener Rück zeigt sich noch großzügiger

07.02.2017, 15:20  |  332   |   |   

Die Münchener-Rück-Versicherung (Munich Re) (WKN: 843002 / ISIN: DE0008430026) hat kein sonderlich gutes Jahr hinter sich, auch wenn sich der Finanzvorstand „zufrieden“ gibt. Aber wirklich zufrieden kann er nicht sein. Das liegt vor allem an der Schaden-Kosten-Quote, dem Maß aller Dinge im Versicherungsgeschäft.

Sie lag im Rückversicherungsgeschäft im Gesamtjahr 2016 bei 95,7 nach 89,7 im Vorjahr. Im vierten Quartal wurde sogar ein Wert von 101,9 erreicht, was nichts Anderes heißt, als dass die Munich Re in diesem Segment in den letzten drei Monaten des Geschäftsjahrs nicht profitabel war. Es wurde mehr ausgezahlt als eingenommen. Besser läuft es dagegen bei der Ergo, wo die Quote international unter 100 sank beziehungsweise national (fast) stagnierte.

Münchener-Rück-Chart: finanztreff.de

Insgesamt fiel der Konzernüberschuss so von 3,1 auf 2,6 Mrd. Euro. Bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von 28,3 Mrd. Euro errechnet sich somit ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 10,9. Anders ausgedrückt geht die Börse davon aus, dass in den kommenden zehn bis elf Jahren der Gewinn durchschnittlich auf dem aktuellen Niveau bleibt.

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Bildquellen: Thomas Schumm / Pressefoto  © Munich Re

Wertpapier: Münchener Rück


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Christoph Scherbaum M.A. und Diplom-Betriebswirt Marc Schmidt sind die Gründer von dieboersenblogger.de. Der Social-Börsenblog wurde Ende 2008 im Zeichen der Finanzkrise von den zwei Finanzjournalisten gegründet und hat sich seither fest in der Börsenmedienlandschaft etabliert. Heute schreibt ein gutes Dutzend Autoren neben Christoph Scherbaum und Marc Schmidt über Aktien, Geldanlage und Finanzen. Weitere Informationen: www.dieboersenblogger.de.

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