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Stein auf Stein Forderung bis 2020: 1.155.000 neue Wohnungen, denn sonst...

09.02.2017, 14:04  |  2701   |   |   

...wird der Immobilienmarkt womöglich kollabieren. Der aktuell anhaltende starke Zuzug und ein bereits reduziertes Wohnungsangebot verschärfen die Wohnungsnot. Trotz permanenter Marktanalysen planen und bauen wir am Bedarf vorbei.

Entsprechend der jetzt erschienenen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und der Deutsche Invest Immobilien, müssten bis 2020 in den Big-7-Metropolen jährlich 88.000 neue Wohnungen entstehen. In den begehrten mittelgroßen Städten, mit über 100.000 Einwohnern, sind es jedes Jahr 85.600 neue Wohnstätten. Bundesweit gesehen, geht der Bedarf rauf auf 1,155 Millionen Wohnungen bis 2020.

Wo fehlt es?

Unter Berücksichtigung der Zahlen aus den vergangenen Jahren - in den Big-7-Metropolen wurden durchschnittlich nur 32 Prozent der benötigen Wohnungen errichtet - wird es in Berlin und Stuttgart zu prekären Verhältnissen kommen. In Berlin wurde zwischen 2011 und 2015 nur 25 Prozent der Bedarfs erfüllt und in Stuttgart nur 27 Prozent. Ein weiterhin anhaltend starker Zuzug in die Hauptstadt wird vermutlich, auch in den kommenden Jahren, die Lage am Mietwohnungsmarkt anheizen. In den Schwarmstädten werden sich die noch freien Wohnungen rasant füllen.   

Was wird gebraucht?

Laut der IW-Studie fehlt es an zwei und drei Zimmer-Wohnungen. Die eher kleinen Wohnungen werden gerade von jüngeren Menschen, die in die Großstädte ziehen, und von älteren Menschen gebraucht. Weniger stark nachgefragt werden Wohnungen mit fünf und mehr Zimmer. Bei den großen Wohnungen wurde der Bedarf bislang zu 97 Prozent erfüllt, während die zwei und drei Zimmer-Wohnungen nur circa 27,5 Prozent der Bautätigkeit ausmachten. Der IW Immobilienexperte Michael Voightländer sagte gegenüber "n-tv", dass derzeit vor allem große Wohnungen errichtet werden und wir somit am Bedarf vorbei bauen würden. Als bekannte Lösungen aus der Vergangenheit könnten große Wohnungen aufteilt und Dachgeschosse aufgebaut werden.  

Berlin: Probe aufs Exempel

Nur eine Steigerung der Bautätigkeit kann den Druck aus dem Wohnungsmarkt nehmen. Laut "Berlinhyp" wurden 2015 in Berlin 7.030 neue Wohnungen fertiggestellt. Die Hauptstadt ist auf dem Weg zur Vier-Millionen-Metropole und laut IW-Studie müssten jährlich mehr als 31.200 Wohnungen errichtet werden - in der Summe 93.600 Wohnungen bis 2020. Nimmt man nochmals die Zahlen aus der jüngsten Vergangenheit zur Hand, dann waren 2014 in Berlin 5.208 Wohnungen und 2013 nur 2.629 Wohnungen fertiggestellt worden ("Berlinhyp"). Somit kamen zu den Bestandswohnungen von 2013 bis 2016 insgesamt 14.867 neue Wohnungen hinzu, was weniger war als das, was zukünftig jährlich fertiggestellt werden soll.       



2 Kommentare

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Kommentare

Link vergessen : http://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article209532497/Park-in-Lankwitz-muss-fuer-Fluechtlingsunterkunft-weichen.html
Der im Artikel erwähnte "Zuzug" in einem jetzt schon übervölkerten Land bezieht sich auf den Migrantenputsch durch unsere Schleuserkönigin und die damit verbundene Flutung.

Leider ist davon im Stil des Rot-Grünen Vertuschungs Journalismus und der Lügen bzw. Lückenpresse verpackten Berichts nichts davon zu lesen.

Nur ein kleines Beispiel , wie unsere Heimat durch die irre Anti-Deutsche Politik des linken Regime vergewaltigt wird :


Über 100 Jahre alter Park mit 250 schützenswerten Bäumen wird in Berlin für Flüchtlingsunterkunft platt gemacht.
Eine der ältesten und schönsten Parkanlagen Berlins, der Lankwitzer Park, wird jetzt für den Bau einer Flüchtlingsunterkunft platt gemacht.

Gestern wurden die engagierten Bürger dann in einer Bürgerversammlung vor vollendete Tatsachen gestellt:

„Wut und Enttäuschung darüber, den Kampf für die Bäume verloren zu haben, herrschten im Saal. Doch es bleibt dabei: Schon in einem Jahr werden 450 Flüchtlinge in neu erbaute Drei- und Viergeschosser an der Lankwitzer Leonorenstraße ziehen. Daran ließ Sascha Langenbach vom Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) keinen Zweifel mehr“, so die Morgenpost.

Und weiter:

„200 Bäume müssen dafür bis Ende Februar gefällt werden, davon 50 schützenswerte Exemplare in einem historischen Park, den der jüdische Mediziner James Fraenkel 1907 angelegt hatte.“

Dass die Morgenpost ausdrücklich die jüdische Herkunft des Parkstifters erwähnt, ist kein Zufall: Eine überwiegende Mehrzahl der Migranten hat nicht nur einen muslimischen Kulturhintergrund, sondern ist auch extrem israelfeindlich und antisemtisch eingestellt.

* Ich schließe mal mein Post voller Ironie mit den Worten eines bekannten Therapiepatienten und vielleicht BK , der wegen Alkohol und Größenwahn (Selbstüberschätzung) in Behandlung war : „Was die Flüchtlinge uns bringen, ist wertvoller als Gold.“

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