DAX-0,39 % EUR/USD+0,07 % Gold+0,50 % Öl (Brent)-0,21 %
Marktüberblick: Rekorde an der Wall Street
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Marktüberblick Rekorde an der Wall Street

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
10.02.2017, 09:31  |  495   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich am Donnerstag dank der Schützenhilfe einer festen Wall Street von der freundlichen Seite. Der DAX stieg um 0,86 Prozent auf 11.643 Punkte. MDAX und TecDAX verbesserten sich um 0,64 beziehungsweise 0,73 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 78 Gewinner und 30 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 65 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 110,1 Millionen Aktien im Wert von 3,53 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,53). Beste Sektoren waren Chemiewerte, Transportwerte und Konsumwerte. Die einzigen beiden Verlierersektoren waren Technologiewerte und Rohstoffwerte. Die DAX-Spitze belegte nachrichtenlos die adidas-Aktie mit plus 2,77 Prozent. Bayer und Lufthansa verbesserten sich um 2,47 beziehungsweise 2,12 Prozent. Infineon büßte am anderen Indexende 2,35 Prozent ein. Die geplante Übernahme des US-Konzerns Wolfspeed droht am politischen Widerstand der neuen US-Administration zu scheitern. Nach der Vorlage der Quartalszahlen notierten Commerzbank und Thyssenkrupp mit Abschlägen von 1,75 beziehungsweise 0,88 Prozent.

An der Wall Street wurde die Kauflaune der Anleger von der Verlautbarung von Präsident Donald Trump gehoben, er werde innerhalb der nächsten 2-3 Wochen eine wichtige Ankündigung zu den Steuerplänen machen. Der Dow Jones Industrial endete 0,58 Prozent fester auf einem Rekordhoch bei 20.172 Punkten. Für den von Technologiewerten geprägten Nasdaq 100 ging es um 0,29 Prozent nach oben auf ein Allzeithoch bei 5.212 Zählern.

Am Währungsmarkt reagierte der US-Dollar mit Stärke auf die Ankündigung einer Steuerreform durch Donald Trump. Der Dollar-Index kletterte um 0,47 Prozent auf 100,64 Punkte. EUR/USD fiel um 0,37 Prozent auf 1,0658 USD. Im Tagesverlauf schwankte die Notierung zwischen 1,0651 USD und 1,0709 USD. Die kräftigsten Zugewinne unter den Hauptwährungen zeigte der Kanada-Dollar. Am deutlichsten abwärts ging es aufgrund der geringeren Risikoaversion mit dem Yen sowie dem Franken.

Der S&P GSCI Rohstoffindex konnte trotz des festen US-Dollars um 0,76 Prozent auf ein Wochenhoch bei 401,80 Punkten zulegen. Brent-Öl verteuerte sich um 0,91 Prozent auf 55,62 USD. US-Erdgas notierte nach Lagerbestandsdaten 0,10 Prozent tiefer bei 3,12 USD. Kupfer gab an der Comex um 0,28 Prozent auf 2,66 USD nach. Gold verbilligte sich nach Gewinnmitnahmen um 0,58 Prozent auf 1.230 USD (1.155 EUR). Silber gab um 0,17 Prozent auf 17,68 USD nach. Platin und Palladium handelten kaum verändert.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf 0,06 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg nach dem Einbruch der vorausgegangenen Tage um einen Basispunkt auf 0,31 Prozent. Der Euro-Bund-Future endete 0,23 Prozent tiefer bei 164,00 Punkten. Im Tageshoch bei 146,46 Punkten war der Kontrakt auf den Widerstand des letzten Verlaufshochs (17. Januar) getroffen. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes stieg um sechs Basispunkte auf 2,40 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte orientierten sich heute früh aufgrund der positiven Vorgaben von der Wall Street auf breiter Front nordwärts. Zusätzlich stützend wirkten besser als erwartete Exportdaten aus China. Die Ausfuhren aus dem Reich der Mitte stiegen vorläufigen Daten zufolge im Januar um 7,9 Prozent. Experten hatten im Schnitt nur ein Plus von 3,3 Prozent erwartet. Auch die Importe kamen besser als erwartet herein. Sie legten um 16,7 Prozent zu (Konsensschätzung: 10,0). Der MSCI Asia Pacific Index verbesserte sich um 0,82 Prozent auf 143,69 Punkte.

Heute stehen Industrieproduktionsdaten aus Frankreich, Italien und Großbritannien sowie der US-Verbraucherstimmungsindex der Uni Michigan im Fokus. Geschäftszahlen gibt es von Carl Zeiss Meditec, Arcelormittal und Renault.

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