DAX-0,08 % EUR/USD+0,20 % Gold+0,28 % Öl (Brent)-0,32 %
Marktüberblick: Ölpreise weiter fest
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Marktüberblick Ölpreise weiter fest

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
13.02.2017, 08:27  |  518   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt orientierte sich zum Wochenausklang nach besser als erwarteten Export- und Import-Daten aus China weiter nordwärts. Der DAX verbesserte sich um 0,20 Prozent auf 11.667 Punkte. Auf Wochensicht rückte der Leitindex um 0,13 Prozent vor. MDAX und TecDAX haussierten am Berichtstag um 0,76 beziehungsweise 0,73 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 78 Gewinner und 30 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 59 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 79,2 Millionen Aktien im Wert von 2,78 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,40). Stärkste Sektoren waren Bauwerte, Rohstoffwerte und Chemiewerte. Lediglich der Bankensektor zeigte Kursverluste. Als bester DAX-Wert endete ThyssenKrupp 2,42 Prozent fester. HeidelbergCement und Volkswagen verbesserten sich dahinter um 1,66 und 1,53 Prozent. Größte Verlierer waren Commerzbank, Beiersdorf und Deutsche Bank. Im TecDAX sprang Evotec in Reaktion auf die Bekanntgabe des Einstiegs eines dänischen Investors um 7,37 Prozent. RIB Software legte nach Zahlen 6,28 Prozent zu.

An der Wall Street dominierten ebenfalls die positiven Vorzeichen. Der Dow schloss 0,48 Prozent höher bei 20.269 Punkten. Der Nasdaq 100 kletterte um 0,27 Prozent auf 5.227 Zähler. 69 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im grünen Bereich. Das Aufwärtsvolumen lag bei 67 Prozent. 219 neue 52-Wochen-Hochs standen drei neuen Tiefs gegenüber. Alle Sektoren verbuchten Aufschläge. Am stärksten ging es mit Rohstoffwerten und Industriewerten nach oben. Caterpillar machte an der Dow-Spitze einen Satz um 2,50 Prozent nach oben. Coca-Cola büßte am anderen Ende 1,62 Prozent ein.

Am Währungsmarkt konnte der Dollar-Index nach zwischenzeitlich größeren Zugewinnen um 0,04 Prozent auf 100,71 Punkte zulegen. Gestützt wurde die Devise von der am Vortag von Donald Trump geschürten Spekulation um eine baldige Bekanntgabe einer Steuerreform. Der Euro verzeichnete gegenüber allen anderen Hauptwährungen Abschläge. EUR/USD fiel um 0,16 Prozent auf 1,0640 USD. Intraday schwankte der Kurs zwischen einem 3-Wochen-Tief bei 1,0607 USD und einem Tageshoch bei 1,0667 USD. Mit Blick auf die anderen Majors fielen der Austral-Dollar sowie der Kanada-Dollar mit Stärke auf. Das Pfund Sterling zeigte hingegen trotz deutlich besser als erwarteter Daten zur britischen Industrieproduktion Schwäche.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise haussierte um 1,51 Prozent auf ein 19-Monats-Hoch bei 407,83 Punkten. Die Ölpreise konnten ordentlich zulegen, nachdem die International Energy Agency (IEA) die Schätzung einer 90-Prozent-Umsetzungsquote für die von der OPEC im November beschlossenen Förderkürzungen abgab. Dies wäre ein historischer Rekord. Brent-Öl verteuerte sich um 1,92 Prozent auf 56,70 USD, die US-Sorte WTI endete 1,62 Prozent höher bei 53,86 USD. Der Preis für US-Erdgas sackte um 3,41 Prozent auf 3,03 USD ab. Comex-Kupfer sprang mit der Spekulation auf eine streikbedingte Angebotsverknappung um 4,32 Prozent auf 2,77 USD. Gold notierte 0,07 Prozent tiefer bei 1.236 USD (1.159 EUR). Platin endete 1,03 Prozent schwächer bei 1.012 USD. Silber und Palladium verteuerten sich um 1,08 beziehungsweise 1,37 Prozent.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf 0,08 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete einen Basispunkt höher bei 0,32 Prozent. Der Euro-Bund-Future notierte 0,06 Prozent höher bei 164,10 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes legte um einen Basispunkt zu auf 0,42 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh auf breiter Front freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index kletterte um 0,30 Prozent auf 144,31 Punkte. Der Nikkei 225 gehörte nach japanischen BIP-Daten mit rund plus 0,4 Prozent zu den größten Gewinnern. Die Wirtschaftsleistung der drittgrößten Volkswirtschaft stieg im vierten Quartal um annualisierte 1,0 Prozent und damit etwas schwächer als von Analysten im Schnitt erwartet (1,1 Prozent). Versöhnliche Töne nach dem zweitägigen Treffen zwischen Donald Trump und Shinzo Abe trugen zur positiven Grundstimmung bei.

Heute stehen keine marktbewegenden Konjunkturdaten auf der Agenda. Unternehmensseitig stehen Aurubis, Stabilus, Hamburger Hafen und Logistik sowie Scout24 mit Geschäftszahlen im Fokus. Impulse für die Ölpreise könnten vom Ölmarkt-Monatsbericht der OPEC ausgehen.

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