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Stada-Übernahme Die Shareholder Value Beteiligungen AG als großer Profiteur

13.02.2017, 11:08  |  438   |   |   

Die Shareholder Value Beteiligungen AG (WKN: A16820 / ISIN: DE000A168205) investiert in kleine und mittel-ständische, börsennotierte Aktiengesellschaften aus dem deutschsprachigen Raum. Sie verfolgt dabei konsequent den Value-Investing-Ansatz und nutzt den Innern Wert als zentrale Steuerungsgröße. Und dabei ist sie sehr erfolgreich, wie die Entwicklung von Kursverlauf und innerem Wert belegen. Und das zufriedene Grinsen im Gesicht ihrer Aktionäre, denn beide Werte konnte das Team um Frank Fischer und Reiner Sachs seit dem Tiefpunkt 2009 während der Finanzkrise mehr als verfünffachen.

Dabei waren die Aktien der SVB lange Zeit mit einem deutlichen Abschlag auf den NAV, den inneren Wert, zu kaufen, teilweise bis zu 20%. Diese Zeiten sind inzwischen vorbei und die Aktien notieren inzwischen eher mit einem leichten Aufschlag auf den NAV. Auch daran zeigt sich der Erfolg des Managements, dem Anleger offenbar zutrauen, ihr Geld auch in Zukunft zu mehren.

Shareholder Value Beteiligungen-Chart: finanztreff.de

Eine Investition, die aktuell von sich Reden macht, sticht hier besonders hervor. Denn nachdem die SVB innerhalb des Delisting-Erwerbsangebots ihre Aktien von I:FAO als bis dato größte Position angedient hatte, rückte der Generika-Hersteller Stada (WKN 725180 / ISIN DE0007251803) zur größten Beteiligung im SVB-Portfolio auf. Diese hatte die SVB im letzten Sommer im Zuge der Querelen um den unrühmlichen Abgang des einstigen Firmenlenkers Hartmut Retzlaff und dem Einstieg mehrerer aktivistischer Finanzinvestoren aufgebaut. Und auch diese Griff scheint sich als Glücksgriff zu erweisen, denn die damaligen Kursen zwischen €30 und €40 hatte die Stada AG inzwischen längst hinter sich gelassen. Was nicht nur an operativen Fortschritten liegt, die das neue Management vorzuweisen hat, sondern insbesondere auch an der jüngsten Meldung, die einen weiteren Kurssprung von knapp 15% auslöste.

Denn Stada hat „das Vorliegen von zwei rechtlich unverbindlichen Interessenbekundungen in Bezug auf den Erwerb von bis zu 100 Prozent der Aktien der Gesellschaft, darunter eine von Cinven Partners LLP zu einem indikativen Angebotspreis von €56,00 pro STADA-Aktie“. Gerüchten zufolge sollen auch andere Finanzinvestoren ein Auge auf Stada geworfen haben, so Advent, Permira, CVC, Bain Capital und Blackstone. Wie viel an den einzelnen Namen dran ist, kann man nicht seriös einschätzen, dass alle grundsätzlich Interesse an einer Übernahme haben, kann man allerdings als sicher annehmen. Denn die Finanzinvestoren sitzen auf einem enormen Berg an Cash, weil ihnen ihre Investoren immer Geld anvertrauen, für das sie anderweitig kaum noch attraktive Renditen erzielen können. Und dieses Geld muss investiert werden…

Auf www.intelligent-investieren.net geht es weiter

Kissig Ein Beitrag von Michael C. Kissig

Er studierte nach Abschluss seiner Bankausbildung Volks- und Rechtswissenschaften und ist heute als Unternehmensberater und Investor tätig. Neben seinem Value-Investing-Blog „iNTELLiGENT iNVESTiEREN“ verfasst Michael C. Kissig regelmäßig eine Kolumne für das „Aktien Magazin“.

Bildquellen: Michael C. Kissig / STADA Pressefoto © STADA Arzneimittel AG

Wertpapier: STADA Arzneimittel, Shareholder Value Beteiligungen


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Christoph Scherbaum M.A. und Diplom-Betriebswirt Marc Schmidt sind die Gründer von dieboersenblogger.de. Der Social-Börsenblog wurde Ende 2008 im Zeichen der Finanzkrise von den zwei Finanzjournalisten gegründet und hat sich seither fest in der Börsenmedienlandschaft etabliert. Heute schreibt ein gutes Dutzend Autoren neben Christoph Scherbaum und Marc Schmidt über Aktien, Geldanlage und Finanzen. Weitere Informationen: www.dieboersenblogger.de.

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