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Aktienfonds Nordamerika Der Trump-Effekt

13.02.2017, 15:32  |  827   |   |   

Seit vier Wochen ist Donald Trump als 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt. Seit seinem Wahlsieg im November vergangenen Jahres jagen US-Indizes von einem Rekordhoch zum nächsten. Wie sich die vergangenen Monate auf die Assetklasse „Aktienfonds Nordamerika“ ausgewirkt haben.

Seit vier Wochen ist Donald Trump als 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt. Seit seinem Wahlsieg im November vergangenen Jahres jagen US-Indizes von einem Rekordhoch zum nächsten. Wie sich die vergangenen Monate auf die Assetklasse „Aktienfonds Nordamerika“ ausgewirkt haben. 

Ein Wahlsieg Donald Trumps sei Gift für die Finanzmärkte – dies glaubte man vor der Wahl. Doch seit der Milliardär gewonnen hat, haussiert Wall Street. US-Indizes jagen von einem Hoch zum Nächsten:  Ende Januar überschritt der Dow Jones erstmals die Marke von 20.000 Zählern. Etwas weniger rekordverdächtig sieht dagegen die Bilanz der Kategorie Aktienfonds Nordamerika aus. Im Januar 2017 erzielt sie ein Zuwachs von 0,5 Prozent. Aktienfonds Deutschland können dagegen mit einem Zuwachs von 1,7 Prozent glänzen. Im Dezember 2016 konnten nordamerikanische Aktienfonds im Schnitt noch rund zwei Prozent an Wert gewinnen. Am Jahresende blieb ein Plus von 10,6 Prozent übrig.

Zu den erfolgreichsten Fonds im Januar 2017 gehört der Janus US Twenty A (ISIN: IE0009531827). 4,3 Prozent erzielt der Fonds in diesem Zeitraum. Derzeit sind 276 Millionen Euro in das konzentrierte Portfolio investiert. Noch 2016 musste der Fonds einen Verlust von 4,1 Prozent erzielen. Das Rendite-Risiko-Verhältnis über vier Jahre wird dementsprechend mit der FondsNote 4 bewertet. Seit seiner Auflegung 1999 bleibt Anlegern ein Plus von 36,8 Prozent. Deutlich mehr Gewicht bringt der Franklin US Opportunities A (ISIN: LU0260869739) auf die Waage: Rund drei Milliarden Euro haben Anleger dem Fondsmanagement anvertraut. 2,7 Prozent geht es im Januar 2017 rauf. 2016 kann der Fonds mit 0,9 Prozent im grünen Bereich abschließen. Neben den USA wird in Singapur und Bermuda investiert. 

Deutlich stabiler präsentiert sich der DWS US Growth (ISIN: DE0008490897). 1,4 Prozent erzielt der 267 Millionen Euro schwere Fonds im laufenden Jahr. 9,5 Prozent 2016. Neben den USA investiert das Fondsmanagement in kanadische und mexikanische Unternehmen. Mittelfristig trägt er die FondsNote 2. Seit seiner Auflegung 1994 kommen 389,3 Prozent hinzu. 68 Fonds der Kategorie können im Januar einen Zuwachs von mehr als 0,5 Prozent verbuchen. Mit einem passiven Produkt wie dem ComStage MSCI North AmericaN ETF (ISIN: LU0392494992) hätten Anleger im Januar übrigens einen Zuwachs von 0,3 Prozent und 2016 ein Plus von 15,3 Prozent erzielt. Seit 2008 steht in Plus von 251,1 Prozent zu Buche. 

Weniger gelungen ist der Start ins neue Jahr dem  WALSER Portfolio Aktien USA (ISIN: LU0121930688) gelungen. 2,5 Prozent geht es im Januar bergab. 2016 gibt es jedoch ein Plus von 14,3 Prozent. Das Rendite-Risiko-Verhältnis über vier Jahr wird mit der FondsNote 2 eingeschätzt. Insgesamt starten 80 von mehr als 250 Fonds das Jahr mit roten Zahlen. 

Quelle: FINANZEN FundAnalyzer (FVBS)

(TL)



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