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Anlegerverlag: Evotec: Und was kommt jetzt?
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Anlegerverlag Evotec: Und was kommt jetzt?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
14.02.2017, 11:19  |  1486   |   |   

Die Nachricht, dass die dänische Holding Novo A/S (zu der u.a. Novo Nordisk gehört) bei Evotec über eine Kapitalerhöhung mit knapp neun Prozent einsteigt, beflügelte die Aktie des Pharma- und Biotechforschungsunternehmens zum Ende der Vorwoche. Aber seitdem geht es nicht mehr voran. Der Kurssprung konsolidiert sich auf dem jetzt wieder etwas höheren Niveau … es scheint, als wüsste man nicht recht, wie man weitermachen soll.

Was nachvollziehbar ist. Denn die Frage stellt sich, was der Einstieg der Dänen nun verändert. Durch diese Kapitalerhöhung ist frisches Geld hereingekommen, das für den Ausbau des operativen Geschäfts genutzt werden soll. Was man momentan aber nicht recht abschätzen kann ist die Frage, in wie weit sich Novo A/S aktiv bei Evotec einbringen will. Denn Evotec (ISIN DE0005664809) hat ja zahlreichen Partnerschaften mit großen Pharma- und Biotechunternehmen, die aber über das übliche System der Meilensteinzahlungen laufen. Man bekommt Aufträge und wenn es vorangeht, wird man dafür entsprechend honoriert. Warum also diese unmittelbare Beteiligung?

 

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Dahinter können völlig unproblematische Erwägungen stehen, aber natürlich ist theoretisch auch die Möglichkeit denkbar, dass dieses Geld dringend gebraucht wurde und man deswegen diesen Weg wählte. Die Anleger haben zunächst positiv reagiert – und harren nun der Dinge, die kommen. Doch was diese neue Beteiligung angeht, ist das Thema durch, beide Unternehmen haben dazu ihre optimistischen Statements abgegeben. Und die Veröffentlichung der Jahresbilanz 2016 stünde planmäßig erst Ende März an. Es ist also zu unterstellen, dass kurzfristig wieder die Charttechnik das Ruder übernimmt.

Und da haben wir eine recht offene Konstellation. Durch die Reaktion auf die Novo A/S-Beteiligung ist Evotec leicht über die ganz kurzfristige Abwärtstrendlinie gelaufen, kann sich von ihr und der knapp darüber verlaufenden 20-Tage-Linie aber noch nicht lösen. Bis zum bisherigen Hoch bei knapp acht Euro ist die Distanz in etwa genauso groß wie zum vorherigen Zwischentief um 6,65 Euro. Wir meinen:

Es würde sich anbieten abzuwarten, bis Evotec sich aus dieser Zone löst, d.h. entweder über 8,00 oder unter 6,65 Euro schließt, um dann in Trendrichtung zu agieren. Denn das bullishe Lager hat momentan zwar leichte Vorteile auf seiner Seite, aber sich darauf nun innerhalb dieser Handelsspanne zu verlassen, erscheint gewagt.

Wertpapier: Evotec

Themen: Euro, Anleger, Kapital


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