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Pressemeldung: Jyske Invest: Renditeüberblick Januar 2017
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Pressemeldung Jyske Invest: Renditeüberblick Januar 2017

Nachrichtenquelle: Asset Standard
14.02.2017, 00:00  |  631   |   |   

Donald Trump beeinflusst weiterhin die Märkte, China konnte eine gute Aktivität verzeichnen und Großbritannien kündigt einen harten Brexit an: Der dänische Asset Manager Jyske Invest blickt auf einen bewegten Monat Januar 2017 zurück.

Neues

Donald Trump beeinflusst weiterhin die Märkte

  • Mit einer Reihe von Verordnungen und Ernennungen hat Donald Trump erneut die Aufmerksamkeit auf sich ziehen können. Ende des Monats richtete sich der Fokus u. a. auf die Folgen potenziell negativer Maßnahmen wie eines übertriebenen Protektionismus und Handelseinschränkungen. Hierfür sorgten u. a. Vorwürfe gegen China und Deutschland wegen Währungsmanipulationen, ein vorübergehender viermonatiger Einreisestopp für Flüchtlinge in die USA und ein vorläufiger dreimonatiger Einreiseverbot für Staatsbürger aus sieben Ländern im Nahen Osten und Afrika. Darüber hinaus hat Donald Trump das Handelsabkommen TPP (Transpazifische Partnerschaft) im pazifischen Gebiet gekündigt und die Rhetorik gegenüber Mexiko verschärft.

Gute Aktivität in China

  • Das Wachstum in China lag im vierten Quartal bei 6,8 % und übertraf damit die Erwartungen. Gleichzeitig gibt es Anzeichen dafür, dass die Aktivität in China Anfang 2017 zugenommen hat. Der Verbrauch ist gestiegen, die Investitionen liegen auf einem ansehnlichen Niveau, das Exportwachstum hat vielleicht den Tiefstand erreicht, die Inflation steigt, und die Umweltverschmutzung nimmt leider auch zu. Das Wachstum ist jedoch vor dem Hintergrund eines schwachen Niveaus im Januar 2016 zu sehen, das heißt, in diesem Jahr gibt es eine günstige Vergleichsgrundlage. Zudem kann die Verschiebung des chinesischen Neujahres von einem Jahr auf ein anderes auch zu Verzerrungen der Vergleichsgrundlage führen.

Großbritannien kündigt harten Brexit an

  • Premierministerin Theresa May hat sich in ihrer Rede zum Brexit für einen harten Schnitt mit der EU ausgesprochen. Sie machte deutlich, dass Großbritannien den EU-Binnenmarkt verlassen möchte und stattdessen ein neues Freihandelsabkommen anstrebe. Mit klarer Rhetorik betonte sie, dass „no deal is better than a bad deal“. Erforderlichenfalls werde sie die Körperschaftssteuer senken und das Land zu einem Niedrigsteuerland machen. Es ist deutlich, dass schwierige und lang anhaltende Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien bevorstehen. Das oberste britische Gericht hat jedoch mitgeteilt, dass die Zustimmung beider britischen Kammern für den Brexit gefordert werde.

Marktrendite

Optimismus trotz protektionistischer Maßnahmen des US-Präsidenten

  • Auch wenn einige der ersten Initiativen von Donald Trump protektionistisch waren, richtete sich der Fokus der weltweiten Aktienmärkte nach wie vor auf die Aussicht auf Steuererleichterungen und Infrastrukturinvestitionen. Dies führte dazu, dass die konjunktursensitivsten und risikoreichsten Aktien, hierunter Aktien der Emerging Markets der Welt, den stärksten Anstieg verzeichneten. Dafür konnten die stabileren Sektoren nicht Schritt halten. Vor allem Sektoren, deren Unternehmen oft als Alternativen zu Anleiheanlagen genutzt werden, hatten es aufgrund steigender US-Zinsen schwer. Dies war z. B. für die Sektoren Telekom, Versorgung und Immobilien der Fall. Es gab jedoch auch keine Nachfrage nach den Sektoren Konsumgüter und Health Care. Da dänische Anleger darüber hinaus Gegenwind von einem Dollarrückgang um 2,38 % erlebten, schlossen alle die erwähnten Sektoren, gemessen in dänischen Kronen, im Minus. Dafür erlebten vor allem die Sektoren Materialien und IT Rückenwind. Es handelte sich um eine Kombination von Risikobereitschaft und guten Bilanzen in diesen Sektoren.

Trump und zunehmende Inflation sorgten für steigende Zinsen

  • 2017 begann mit einem steigenden Zinsniveau. Im Januar standen die Aussagen aus den USA, wo Donald Trump das Präsidentenamt übernahm, weitgehend im Mittelpunkt des Interesses. Seine ersten Aussagen entsprechen weitgehend seinen Aussagen im Wahlkampf, das heißt, die Rhetorik ist nicht gedämpfter geworden. Deshalb ist die Unsicherheit hinsichtlich der Wirtschaftspolitik gestiegen. In Europa haben die Inflationsdaten aus Deutschland auf einem überraschend hohen Niveau gelegen, und sie liegen nun am unteren Ende von 2 %, was dem Ziel der EZB entspricht. Wir weisen jedoch darauf hin, dass die EZB auf die Daten aus der gesamten EU fokussiert, in der die Steigerungsrate niedriger ist. Gleichzeitig sind vor allem steigende Energiepreise für die zunehmende Inflation verantwortlich. Die Steigerungsrate der Kerninflation ist weiterhin um 1 Prozentpunkt niedriger.
  • Trotz eines zunehmenden Zinsniveaus erzielten die Unternehmensanleihen im Januar positive Renditen. Die wichtigsten Faktoren sind die makroökonomische Entwicklung in Europa und die Erwartungen an eine wirtschaftsfreundlichere Politik vonseiten der neuen US-Regierung.
  • Die besten Renditen im Januar erzielten die Rentenmärkte der Emerging Markets. Hier hatten vor allem steigende Rohstoffpreise einen positiv Einfluss auf die Wirtschaften vieler Länder. Eine hohe Anzahl von Neuemissionen, die im Allgemeinen eine gute Aufnahme fanden, hat die Märkte geprägt.
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