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Apple – Indikator für den Markt?

Gastautor: Daniel Saurenz
14.02.2017, 14:00  |  743   |   |   

Apple2016 glaubten wohl nur die größten Apple-Fans daran – nun klettert die Aktie auf ein neues Rekordhoch. Zuletzt hebten zahlreiche Analysten den Daumen. Das iPhone 8 sorgt für reichlich Kursphantasie und wird mit Spannung erwartet. Im Hintergrund könnte Donald Trump als heimlicher Kurstreiber wirken. Jay hatte das Thema am Mittwoch in der Finanzmarktrunde in den Fokus gestellt. In den USA winken massive Aktienrückkaufprogramme und Apple könnte diese dank der gigantischen Cash-Reserven im Ausland anführen. Dank der Trumpschen Steuererleichterungen könnte es Apple gelingen das Geld zu günstigen Konditionen in die USA zurückzuführen. Nach dem Thema Infrastruktur wird nun das Thema “Steuer” bei den US-Techs gespielt. Dennoch sollten Apple-Fans im Hinterkopf behalten: Börsen handeln Zukunft. Derzeit sind die Trump-Deals nicht fix und es bedarf wohl einem kräftigen Kurstreiber um die Aktie über das alte Rekordhoch aus dem Jahr 2015 zu treiben. Apple ist derzeit höher bewertet als JP Morgan und Exxon Mobile zusammen.

Wir arbeiten an einer ausführlichen Analyse zu Apple und werden uns auch am Dienstag um 19.00 Uhr mit der Aktie beschäftigen – Hier gehts zur Anmeldung…

Wer bei Apple auf fallende Kurse setzen möchte, greift zum Turbo-Bear mit der WKN XM1SBV

In unserer ISIN-Liste finden Sie weitere Absicherungsprodukte auf sehr weit gelaufene US-Aktien:

Boeing WAVE XXL Put DL9RY4
Apple Inc. WAVE XXL Put XM1SBV
JP MORGAN CHASE Mini Short PR02RM
Wells Fargo Mini Short CC4CSS

Unsere DAX-Chartanalyse:

Den Wochenauftakt hat der DAX gut gemeistert. Im Tagesverlauf wurde sogar eine wichtige Marke nach oben durchbrochen. Allerdings besteht weiterhin kein Grund für zu viel Euphorie. Inzwischen steht der Index im Bereich wichtiger Hürden. Die jüngsten Kursaufschläge animieren langsam zu Gewinnmitnahmen. Damit wächst die Gefahr einer Korrektur.

chart1

Es war ein Bullen-Montag für die deutschen Blue Chips. Der DAX zog bereits in den ersten Handelsminuten kräftig an und stieg in der Spitze bis auf 11.813 Punkte (siehe 5-Minutenchart). Auch wenn der DAX sein Tageshoch bis zum Handelsende nicht halten konnte, blieb unter dem Strich ein ordentlicher Zuwachs von 0,9 Prozent. Damit wurde die leicht kritische Tageskerze vom Freitag neutralisiert und der einstige Widerstand um 11.734 Punkten überwunden.

chart2

Doch so optimistisch der Montag auch stimmt: Das Jahreshoch bei 11.893 Punkten bleibt als Widerstand im Spiel. Zudem notiert der DAX derzeit im oberen Bereich seines Prognose-Korridors, der anhand historischer Schwankungen des Marktes berechnet wird (grau schraffierte Fläche im Stundenchart). Erfahrungsgemäß erhöht sich nun die Gefahr von Gewinnmitnahmen. Dass die Anleger am Montag gegen Handelsende Kasse machten und den DAX unter Druck setzten, spricht für das vorsichtige Verhalten der Investoren.

chart3

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der DAX derzeit mit seiner Kursstärke überzeugt, wobei die Gefahr einer Gegenbewegung steigt, je näher der Index an seine Widerstandslinie bei 11.893 Punkten rückt. Erst wenn der Markt auch darüber noch gekauft wird, eröffnet sich weiteres Potenzial bis an die Oberseite des Aufwärtskanals bei derzeit 12.165 Punkten (grün gestrichelt im Tageschart). Sollten Gewinnmitnahmen einsetzen, stellt die 21-Tage-Linie bei 11.636 Punkten eine erste Nachkaufzone dar. Mit dem richtigen Hebelprodukt können risikobereite Anleger auch von kleineren Bewegungen überdurchschnittlich profitieren. Passende Papiere haben wir wie immer am Ende dieser Analyse aufgelistet.

Diskussion: Crashprognosen 2017 – wird schon schief gehen, oder?

Wertpapier: Wells Fargo Mini Future Short 65,80 Open-End (CITI), Apple Mini Future Short 150,05 Open-End (DB), Boeing Mini Future Short 192,35 Open-End (DB), JPMorgan Chase Mini Future Short 101,3607 Open-End (BNP)


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Der ehemalige FTD-Redakteur und Börse Online-Urgestein Daniel Saurenz hat zusammen mit Benjamin Feingold das Investmentportal „Feingold Research“ gegründet. Dort präsentieren die beiden Börsianer und Journalisten ihre Markteinschätzungen, Perspektiven und Strategien samt Produktempfehlungen. Im strategischen Musterdepot werden die eigenen Ideen mit cleveren und meist etwas „anderen“ Produkten umgesetzt und für alle Leser und aktiven Anleger verständlich erläutert. Weitere Informationen: Feingold Research.

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