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Apple und die Phantasie des iPhone 8

16.02.2017, 09:17  |  278   |   |   

Aktuell liegt die Marktkapitalisierung von Apple (WKN: 865985 / ISIN: US0378331005) bei rund 722 Millarden Dollar. Damit ist die i-Firma mit klarem Abstand das wertvollste Unternehmen der Welt. Google, zwischenzeitlich kurz die Nummer 1, folgt mit einem Marktwert, der mindestens 100 Milliarden Dollar darunter liegt. Und erst in dieser Woche markierte die Apple-Aktie ein neues Rekordhoch an der Nasdaq, womit die Höchststände vom Februar 2015 nun endlich wieder übertroffen wurden.

Apple-Chart: finanztreff.de

Hauptgrund für die neuerliche Euphorie ist die Hoffnung auf Top-Absatzzahlen für die nächste Generation der iPhones mit der Nummer 8. Nach der Eröffnung am heutigen Mittwoch kostet das Papier in den USA exakt 135,34 Dollar und befindet sich chartechnisch in einem Aufwärtstrend. In Stuttgart wird der Titel zeitgleich bei 127,80 Euro gehandelt.

Aber auch schon die Ende Januar veröffentlichten Daten für das Weihnachtsquartal, was dem ersten Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 (30.September) entspricht, konnten gefallen. Wer nun denkt, dass die Apple-Aktie auf diesem Niveau so richtig teuer ist, der irrt gewaltig. Dies zeigt ein Blick auf die klassische Fundamentalbewertung: Im Geschäftsjahr 2016/17 wird Apple rund 9 Dollar pro Aktie verdienen, im Jahr 2017/18 werden es dann mindestens 10 Dollar pro Anteilsschein sein. Daraus ergeben sich KGVs von 15 beziehungsweise 13,5 [ohne Berücksichtigung des Cash-Anteils von gut 230 Milliarden Dollar]. Hinzu kommt eine Ausschüttung von 2,18 Dollar. Daraus ergibt sich eine Dividenden-Rendite von 1,6 Prozent, was für ein Tech-Papier ein durchaus ansehnlicher wert ist…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Bildquellen: Wolfgang Raum / dieboersenblogger.de

Wertpapier: Apple, Samsung Electronics Non-Vtg


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Christoph Scherbaum M.A. und Diplom-Betriebswirt Marc Schmidt sind die Gründer von dieboersenblogger.de. Der Social-Börsenblog wurde Ende 2008 im Zeichen der Finanzkrise von den zwei Finanzjournalisten gegründet und hat sich seither fest in der Börsenmedienlandschaft etabliert. Heute schreibt ein gutes Dutzend Autoren neben Christoph Scherbaum und Marc Schmidt über Aktien, Geldanlage und Finanzen. Weitere Informationen: www.dieboersenblogger.de.

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