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Salzgitter Trendwende geschafft?

28.02.2017, 13:25  |  339   |   |   

Das Stahlgeschäft ist schwierig. Dies mussten in den vergangenen Jahren alle deutschen Unternehmen feststellen, die in diesem Segment aktiv sind. Vor allem der deutsche Branchenprimus ThyssenKrupp (siehe hier) kann davon ein Lied singen. Doch auch die deutsche Nummer zwei, Salzgitter (WKN: 620200 / ISIN: DE0006202005), mussten heftig leiden, kräftig sparen und massiv umstrukturieren. Nun scheint aber die Trendwende geschafft. Denn insbesondere bei dem für Salzgitter sehr wichtigen Flachstahl ziehen die Preise an. Zudem werden in China Überkapazitäten abgebaut, nachdem die EU Anfang 2016 sogenannte Antidumping-Zölle gegen chinesische Stahlimporte eingeführt hatte.

So geht Salzgitter-Chef Heinz Jörg Fuhrmann für 2017 von der vierten Steigerung des Konzernergebnisses in Folge aus. Mit den vorläufigen Zahlen für 2016 erhöhte er die Messlatte beim Vorsteuergewinn auf 100 bis 150 Millionen Euro. Mit den heute frisch vorgelegten 2016er-Zahlen lag der Stahlkocher leicht über den Erwartungen. Der Vorsteuergewinn stieg auf 53,2 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr mit nach 4,1 Millionen Euro knapp die positive Zone erreicht wurde. Die fallenden Preise sorgten beim Umsatz allerdings noch für ein Minus von 8,2 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro.

Salzgitter-Chart: finanztreff.de

Trotzdem rutschte die Aktie zuletzt deutlicher ab. Zunächst äußerste sich ein Analyst der Credit Suisse eher negativ, nun fanden weitere Analysten das Haar in der Suppe im Ausblick…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto worldsteel / Robert Kolykhalov

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