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Politbarometer Aktuelle Umfrage - ZDF-Politbarometer
Zuwanderung bleibt Problem Nr.1

Gastautor: Rainer Zitelmann
11.03.2017, 10:51  |  1626   |   |   

Regelmäßig fragt die Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF-Politbarometer, was die größten Probleme aus Sicht der Deutschen seien. Mit großem Abstand vorne rangiert in der aktuellen März-Umfrage der Themenkomplex Ausländer/Integration/Flüchtlinge.

Zuwanderung

51 Prozent der Befragten geben an, als größtes Problem empfänden sie "Ausländer, Integration, Flüchtlinge". Das sind zwar deutlich weniger als vor einem Jahr (da waren es noch 75%), aber immer noch wird die Zuwanderung als Hauptproblem empfunden, obwohl die Medien (im Vergleich zum vergangenen Jahr) deutlich weniger darüber berichten.

"Soziales Gefälle"

Mit großem Abstand an zweiter Stelle wird das "soziale Gefälle" genannt, was von 15% als großes Problem empfunden wird. Vor einem Jahr sahen das nur 7% als Problem. Gleichwohl dominiert das Thema lange nicht so stark im Bewusstsein der Deutschen, wie es uns SPD & Linke (sowie auch die Medienberichterstattung) weiß machen wollen. Geht man nach den Talkshowthemen oder nach den Wahlkampfparolen von Sozialpopulist Schulz, könnte man den Eindruck haben, ganz Deutschland ächze unter einer ungeheuren "sozialen Ungerechtigkeit", weil ja angeblich die "Schere zwischen Arm und Reich" immer weiter auseinandergeht. Die Wirtschaftslage in Deutschland empfinden übrigens gerade einmal zwei Prozent (vor einem Jahr 3 Prozent) als Problem.

Öko - nur für 3% ein Problem

Die Grünen haben soeben beschlossen, mit ihrem zentralen Thema Ökologie/Umweltschutz in den Wahlkampf zu ziehen. Ob das klug ist, erscheint fraglich. Denn nur 3 Prozent (vor einem Jahr 4%) empfinden das als großes Problem. Aber wahrscheinlich ist den Grünen kein anderes Thema eingefallen, denn mit Blick auf die Zuwanderung wissen sie, dass selbst ihre Wähler anderer Meinung sind und die von den Grünen ebenfalls beschworene "soziale Ungerechtigkeit" haben bereits SPD und Linke als Thema besetzt

Besprechungen aus "Spiegel", "Handelsblatt" und Rundfunkinterviews zu Zitelmanns neuem Buch "Psychologie der Superreichen" finden Sie hier: http://psychologie-der-superreichen.de/presse

Lesen Sie das Interview von Dr. Dr. Rainer Zitelmann mit der WELT am 11.März über sein neues Buch: "Die Psychologie der Superreichen": "Habitus ist nicht wichtig"



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Dr. Dr. Rainer Zitelmann ist einer der führenden Immobilienexperten in Deutschland und Initiator der Berliner Immobilienrunde, eines Gesprächskreises von Führungskräften der deutschen Immobilienwirtschaft. Er hat 19 Bücher geschrieben und herausgegeben, u.a. "Psychologie der Superreichen" (FinanzBuch Verlag 2017).

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Kommentare

Die 24 Mrd sind nur die Ausgaben des Bundes für die "Flüchtlinge". mind. die gleiche Summe nochmal von Ländern und Kommunen. Die meisten Bürger raffen sowieso nicht, das das ihr (Steuer) Geld ist, wenn von Ausgaben des Staates die Rede ist (Dank an öff. rechtl. GEZ Zwangsmedien und Lückenpresse).
Was das Thema "Ausländer, Integration, Flüchtlinge" angeht, sind die Ursachen das eigentliche Problem.

Wenn man sich da auf ARD, ZDF und Co verläßt, ist man verlassen.
Das Thema wird zwar gelegentlich angeschnitten, dann aber nicht weiter vertieft. Die Menschen werden bewusst im unklaren gelassen.

Gaddafi und Hussein wollten den Petrodollar nicht mehr akzeptieren, also mussten sie weg.
Der Assad stellt sich gegen die Interessen der reichen Golfstaaten und natürlich gegen die der USA, also soll er weg.
UndIran soll dann wohl als nächstes dran sein.

Dies alles ist aber für die Big Player nur ein Spiel auf Zeit.
Das stimmt alles, aber es ist seltsam dass trotzdem so viele der SPD und den Linken ihre Stimme geben wollen. Wenn ich so lese was die "Flüchtlinge" im letzten Jahr gekostet haben (24 Milliarden, wahrscheinlich bei Einschluss der verdeckten Kosten noch viel mehr) sehe ich die Flüchtlingsfrage weiter als das absolute Hauptproblem. Man muss sich das mal vorstellen dass pro Steuerzahler weit über 500 Euro im letzten Jahr dafür rausgeschmissen wurden. Was hätte man für das Geld alles machen können: Kinderreiche Familien besser unterstützen, den Rentnern mehr Geld geben, sich um die teilweise völlig verrottete Infrastruktur kümmern, das Bildungssystem endlich wieder auf Niveau bringen, den Armen besser helfen.. soviel mögliche Ansätze. Wofür wurde und wird es ausgegeben? Für Leute die sich zum Großteil niemals in unser Land integrieren möchten und werden. In 10 Jahren, werden wir da nicht die 400 Milliarden vermissen die uns der Spaß bis dahin kosten wird? Wohin werden wir abgleiten? DritteWeltstatus mit vielleicht 20% Arbeitslosigkeit, das ist meine Vorhersage .

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