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Boomende Quarzsand-Märkte eine Goldgrube für 92 Resources

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Gastautor: Stephan Bogner
13.03.2017, 09:52  |  782   |   |   

 

Die Moberly Quarzsandmine nahe Golden in British Columbia grenzt direkt an das vor kurzem stark vergrösserte Golden Frac Sand Grundstück von 92 Resources Corp. an (Foto von Heemskirk Canada).

Während weiterhin der Hauptfokus auf das Hidden Lake Lithiumprojekt nahe Yellowknife, NWT, ausgerichtet ist, berichtete 92 Resources Corp. heute über Pläne, mit Kartierungen, Gesteinsproben und Bohrungen auf ihrem Golden Frac Sand Grundstück nahe Golden in British Columbia zu beginnen.

Laut heutiger News vergrösserte 92 Resources ihre Landbesitze vor kurzem um beachtliche 300%, indem 2.404 Hektar auf das ursprünglich 808 Hektar grosse Zim Frac Grundstück hinzuaddiert wurden. Das Unternehmen ist zuversichtlich, dass Werte geschaffen werden können, um Aktionärsvermögen zu produzieren, weil “das Grundstück dank ihrem Potential, eine grosse und qualitativ hochwertige Frackingsand-Lagerstätte zu beheimaten, ein signifikant unterbewertetes Asset sein kann”.

Aufgrund der relativ niedrigen Marktkapitalisierung von 4 Mio. EUR ist es einfach, eine vorausschauende Rationalität zu sehen. Vor ein paar Wochen wurde die an der ASX börsennotierte Heemskirk Consolidated Ltd. zum Ziel eines >$42 Mio. AUD Übernahmeversuchs durch den in Sydney ansässigen Taurus Resources Fund No. 2 bzw. der neu gegründeten privaten Tochtergesellschaft Northern Silica Corp. mit Sitz in Kanada.Heemskirk ist der Besitzer und Betreiber von der Moberly Quarzsandmine, die einen Teil der Mount Wilson Formation abdeckt.

Das Golden Frac Sand Grundstück von 92 Resources befindet sich direkt neben dieser Mine und bedeckt, über eine beachtliche Länge von 18 km, die vorteilhafte Mount Wilson Formation, die hochreinen weissen Quarzit mit hoher Bröckeligkeit (“friability”) beheimatet. Adrian Lamoureux (Präsident und CEO von 92 Resources) kommentierte heute:

“Eine inländische oder in West-Kanada vorkommende Frackingsand-Lagerstätte mit passender Qualität würde gegenüber ausländischen Wettbewerbern von vorteilhafteren Transport- und Wechselkurs-Kosten profitieren. Wir glauben, dass dies wichtige Faktoren bei der Übernahme der benachbarten Moberly Mine sind, die im 3. Quartal 2017 wieder mit der Produktion startet.”

Frackingsand ist zu einer >$5 Mrd. Dollar Industrie in Nordamerika aufgestiegen und ist mittlerweile grösser als der Markt für viele andere Minerale, die weltweit gehandelt werden.

2015 wurde die gesamte US-Frackingsandproduktion von USGS auf 67 Mio. Tonnen (“t”) geschätzt; zu Preisen zwischen $70-84 USD/t. Die Preise sollen Prognosen zufolge über die nächsten Jahre signifikant ansteigen, da Öl- und Gasproduzenten mehr Frackingsand pro Förderquelle benutzen, als jemals vorausgesagt wurde, womit diese Ölfeld-Dienstleistungsunterbranche an die Spitze der Öl- und Gasindustrie manövriert wird, und zwar in einer ziemlich dringlichen Art und Weise.

Aufgrund der hohen Qualität von Sand aus Wisconsin wird ein Grossteil der kanadischen Frackingsand-Nachfrage aus den USA importiert. Der “Goldstandard” unter den Frackingsänden ist auch unter dem Namen “Northern White” bekannt und die meisten kanadischen Öl- und Gasunternehmen lassen es aus dem 3.000 oder mehr km entfernten Wisconsin zu ihren grossen Schiefervorkommen im Norden von British Columbia und Alberta herkarren.

Da die Ölpreise und die Anzahl der aktiven Bohrgeräte signifikant gefallen sind, suchen kanadische Unternehmen nach Möglichkeiten, um Kosten zu reduzieren. Um ihre Abhängigkeit vom US-Markt zu verbessern, müssen inländische Frackingsandquellen identifiziert und entwickelt werden; idealerweise nahe Kanadas grossen Schiefergasvorkommen in British Columbia, Alberta oder Saskatchewan.

Bis 2020 sollen die Horn River und Montney Becken im Nordosten von British Columbia täglich rund 6 Milliarden Kubikfuss Erdgas fördern, womit etwa 25-33% der kanadischen Gesamtnachfrage befriedigt werden kann. Allein in diesen 2 Gasfeldern sollen bis zu 300 Billionen Kubikfuss Erdgas schlummern. Um an das Gas ranzukommen, müssen Produzenten gewaltige Mengen an Wasser und Sand in das Förderloch hinunterschiessen, während spezielle Frackingflüssigkeiten das Gestein aufspalten, wodurch eingeschlossenes Öl und Gas freigesetzt wird. Der Sand setzt sich in Gesteinsfrakturen ab und hält diese offen, damit die Kohlenwasserstoffe effektiv abgepumpt werden können. Dieses Verfahren übt immensen Druck auf die winzigen Sandkörner aus, was auch der Grund dafür ist, dass die Industrie hohe Spezifikationsanforderungen an diesen Sand hat. Die Sandkörner müssen abgerundet sein; wären sie es nicht, so würden sie bei dem grossen Druck zersplittern und Probleme bereiten.


Nahaufnahme von Frackingsand (rechts) und einem gewöhnlichen Sand mit ähnlicher Korngrösse (links). Man beachte die der Frackingsand über eine einheitlichere Korngrösse und -rundung verfügt, frei von Beimengungen. Frackingsand ist ein sehr widerstandsfähiges Material, das hohem Druck (mehrere Tonnen pro Quadratzentimeter). Korngrösse im Bild ca. 0,5 mm. (Quelle: Geology.com)

Laut Brandon Dobell (2016), ein Öl- und Gasanalyst bei William Blair, sollte die Gesamtnachfrage nach Sand sogar auch dann ansteigen, wenn Ölpreise zwischen $40-$60/Barrel verharren sollten, weil Bohrunternehmen mittlerweile 2-3 mal so viel Sand pro Förderquelle benutzen wie noch vor 3 Jahren. Die grösseren Mengen an Sand, die pro Förderquelle zum Einsatz kommen, haben den Nachfragerückgang aufgrund dem Ölpreisrückgang grösstenteils abgefangen.

Zwischen 2.000-3.000 t Frackingsand werden mittlerweile in neue und neu-gefrackte Förderquellen gepumpt, wobei in machen Teilen von Texas bis zu 8.000 t Sand pro Quelle verbraucht werden, sagte Dobell und fügte hinzu, dass die grössten Quellen, die er gesehen hat, rund 15.000 t Sand benötigen – genug Material, um Zugwagons mit einer Länge von 2,4 km aufzufüllen.

“Wenn Sand gleich Sand ist, dann ist eine Anlage nahe einem Schienennetz entscheidend, der es einem ermöglicht, 100 Zugwagons auf einmal zu verladen und andere um $20-40 USD/t Kosten zu schlagen”, sagte Dobell. “Der Markt ist noch immer sehr auf Kosten fokussiert.”

Laut Kent Harrington (2015):

“Ohne Rücksicht auf die Sandwahl der Bohrunternehmen ist die Gesamtnachfrage 2015 gefallen, doch der Verbrauch pro Förderquelle steigt stetig an. Eine Quelle verbraucht im Schnitt aktuell etwa 4,2 Mio. Pfund [1.905 t] an Frackingsand, wobei damit gerechnet wird, dass sich diese Menge schliesslich verdoppeln wird, sofern die aktuellen Trends gleichbleiben.

2012 verbrauchte eine Förderquelle in der Eagle Ford Region durchschnittlich weniger als 1.000 Pfund [ca. 450 kg] für jeden Fuss [ca. 30 cm], den sie tiefer gingen, laut der Energieberatungsfirma Wood Mackenzie. 2013 lag die Zahl bei 1.200 Pfund. Und letztes Jahr stieg sie über 1.500 Pfund an. Eine Studie deckte auf, dass diese extra Menge Sand den Output verdreifachen kann.”

Einige Betreiber von North Dakotas Bakken Schiefergasvorkommen benötigen >3.000 Pfund Frackingsand pro Fuss (31 cm), damit eine “Stimulierung” gelingt. 
Wie Joseph Cafariello von Energy & Capital einst sagte:

“Wenn Öl das schwarze Gold ist, dann ist Frackingsand ganz klar Goldstaub. Der Fracking-Boom in Amerika könnte weder voranschreiten noch existieren ohne Frackingsand oder ihren synthetischen Imitationen. Der Abbau, die Verarbeitung, die Verladung und der Transport von Frackingsand ist selber zu einem gänzlich neuen Gold-Rausch geworden.”

Die Moberly Mine produziert seit mehr als 30 Jahren Industrie-mineralprodukte, wobei der Betrieb aktuell saniert wird, um dieProduktion von qualitativ hochwertigem Frackingsand und anderen hochreinen Quarzsänden im Laufe des Jahres fortzsetzen.

Mit Vorabkapitalkosten (“CAPEX”) von rund $27 Mio. USD plant Heemskirk eine Produktionskapazität von 300.000 t Frackingsand pro Jahr, wobei der Produktionsstart im Juni 2017 erfolgen soll. Eine Expansion auf 600.000 t/Jahr wird mit weiteren $15 Mio. USD angestrebt. Die Anlage wird über ein flexibles Design verfügen, um auf Produktanforderungen reagieren zu können, wobei auch energieeffiziente Technologien zum Einstaz kommen. Die Anlage befindet sich am Trans-Canada Highway und am Canadian Pacific Rail Schienennetzwerk. Kunden profitieren von einer logistischen Lieferflexibilität, da in 12 Stunden LKW-Distanz die Zielmärkte liegen, die sich vom Nordosten von British Columbia (Horn River Basin) bishin zum Süden von Saskatchewan (Bakken Basin) erstrecken.

Dank gut abgerundeten Sandkörnern mit einer hohen Reinheit von 99% SiO2 haben Industrieexperten bestätigt, dass der Moberly-Frackingsand mit US-Frackingsänden in Förderquellen unter 2.500 m konkurrieren kann.

Das stark vergrösserte Golden Frac Sand Grundstück von 92 Resources bedeckt 18 km Streichlänge von der Mount Wilson Formation, die hochreinen, weissen Quarzit beheimatet. Bis dato unternahm 92 Resources lediglich erste Prospektionsarbeiten, sowie erste Gesteinsprobenahmen und Testarbeiten auf dem Grundstück; Laborergebnisse der letzten Arbeiten (2014) beinhalten:

-- Quarz-/Silica-Gehalt: 98,3-99% SiO2
-- Korngrössen: 2 von 4 analysierten Proben zeigten zu mehr als 65% Grössen zwischen 40-170 Mesh.
-- Druck/Kompression: Die 2 adäquaten Korngrössen-Proben hielten einem Druck von 6.000 PSI (414 Bar) stand, produzierten einen 8,1% Feinkörner-Anteil.

Der Hauptgrund für die US-Dominanz im Frackingsandmarkt ist Produktqualität. Jedoch zeigt die Heemskirk-Übernahme, dass die Mount Wilson Formation zu den einzigen bekannten Gegenden in West-Kanada zählt, die es mit US-Frackingsand in allen Aspekten aufnehmen kann:

1.) Qualität (“Tier 1”; z.B. hohe Bröckeligkeit)
2.) Quantität (grosse Mengen verfügbar)
3.) Transport (Nähe zum Schienen-netzwerk)
4.) Wechelskurs (CAD vs. USD)

Da 92 Resources grosse Teile von der vorteilhaften Mount Wilson Quarzitformation kontrolliert, kann eine “Entdeckung” mit dem bevorstehenden Gesteinsproben- und Bohrprogramm viele Metallentdeckungen in den Schatten stellen. Zwischen der “Entdeckung” und dem Minenstart könnten nur 2-3 Jahre liegen, und zwar mit relativ geringen CAPEX und OPEX (Produktionskosten) im Vergleich zu Metallminen.

Basierend auf dem langfristigen Wachstumspotentíal vom globalen Frackingsandmarkt und den jüngsten Entwicklungen nahe dem Golden Frac Sand Grundstück, evaluiert 92 Resources aktiv eine Anzahl von Möglichkeiten, um Werte für das Unternehmen freizuschalten, damit Aktionärsvermögen produziert werden kann, während gleichzeitig das Hauptaugenmerk auf das Hidden Lake Lithiumprojekt in NWT gerichtet ist, wo ein erstes Bohrprogramm in Kürze umfangreiche Pegmatite unter einer dünnen Deckschicht entdecken kann.

  

Sicht auf den Tagebau der Moberly Mine innerhalb der Mount Wilson Formation (Quelle: Heemskirk):

Baufortschritte der Hauptverarbeitungsanlage nahe der Moberly Mine und der Stadt Golden in British Columbia (Quelle: Heemskirk):

Übersicht der Moberly Verarbeitungsanlge (Quelle: Heemskirk):

Luftaufnahme vom Baufortschritt der Moberly Verarbeitungsanlage (Quelle: Heemskirk):

Fertiggestellte Grubenförderstrecke, die zeigt, dass die Mount Wilson Quarzitformation in der Gegend umfangreich vorkommt (Quelle: Heemskirk):

Frackinsand ist typischerweise verwitterter Sand(stein):

Der steinbruchartige Tagebaubetrieb der Moberly Silica Mine (Quelle):

Die Verarbeitungsanlage von Heemskirk Canada Ltd. nahe der Moberly Mine, wo hochreiner Quarzsand für eine Reihe von Industrieanwendungen seit 1983 produziert werden. Heemskirks SILWITE® Produkte haben eine Reinheit zwischen 99,15% und 99,55% SiO2 bzw. weit über den Anforderungen der Industrie. Aktuell werden die Anlagen saniert. Unabhängige Tests bestätigten, dass die Moberly Lagerstätte qualitativ hochwertigen Frackingsand für die Öl- und Gasindustrie produzieren kann. Sobald die Sanierung abgeschlossen ist, wird Heemskirk in der Lage sein, die folgenden Frackingsandspezifikationen herzustellen: 20/40, 30/50, 40/70, 50/70, 50/140 und 70/140 (Quelle).

  

Innerhalb Kanadas lagen 2015 die Preise von Frackingsand (FOB) für die Edson-Gegend in Alberta zwischen $155-$195 CAD/t. Laut Keith Schaefer (2015):

“Also wenn ein Produzent $180/t für Sand bezahlt, dann sind etwa $60 davon nur der Sand. Mehr als die Hälfte der Kosten entfällt auf den Transport. Die Nachfrage – und somit der Preisdruck – für Frackingsand hat unter allen Teilbranchen der Ölfeld-Dienstleistungen am wenigsten eingebüßt. Die Preise sind um 5-20% gefallen, je nachdem welchem Analysten man Glauben schenken mag.

Doch der Frackingsandmarkt noch immer eng für “Tier 1”-Sand oder weissen Sand – der beste Sand. Es sind die Niedriggradigen, die am schwersten getroffen wurden. Analysten sagen einen weiterhin engen Markt für diesen “Tier 1”-Sand in den USA voraus, da all die Produzenten, die noch immer am Bohren sind, glauben, dass eine geringere Gesamtanzahl an Bohrgeräten bedeutet, dass sie “Tier 1”-Frackingsand einsetzen können.”

Laut Kent Harrington:

“Vorab, nicht alle Fracksände wurden gleich gebildet. Auf die qualitativ hochwertigsten Sände in den USA wird seit Jahrzehnten abgezielt, aus welchem Grund Wisconsin auch schnell zum grössten Exporters des Landes wurde, mit etwa 100 Sandminen, Lade- und Verarbeitungsanlagen im Jahr 2013; im Vergleich zu nur fünf im Jahr 2010.

Das Schicksal Wisconsins, zum Frackingsand-Goldstandard zu werden, begann vor mehreren Erdzeitaltern, als der gesamte Bundesstaat mit einem Ozean bedeckt war. Das salzige Wasser waschte und rubbelte die Sandkörner langsam zu einer einheitlichen Rundung. Nachdem das Wasser verschwand, blies Wind und polierte die Körnchen sogar noch mehr.

Schlussendlich, genau zur Zeit für die Fracking-Revolution, liegt dieses einheitlich runde, schwierig zu zerbrechende Stützmittel bzw. spaltenfüllendes Medium (“proppant”) einfach zugänglich unter einer dünnen Erdschicht. Füge ein grosses Schienennetz hinzu und ein Rohstoff-”Powerhouse” ist geboren, das für mehr als die Hälfte des gesamten US-Outputs verantwortlich ist. Während den Boomjahren mit $100-Öl, kreiierte der Bohransturm eine Milliarden Dollar grosse Frackingsandindustrie in sehr kurzer Zeit.

Jetzt, wo Öl auf $45/Barrel abgestürzt ist, sind Bohrdienstleister nicht mehr die Qualitätsverfechter, die sie einst waren. Plötzlich ist diese einzigartige Körner-Rundung nicht mehr so wichtig wie niedrige Transportkosten.”

Laut Jarrett Renshaw für Reuters in “As U.S. shale oil activity surges, sand could be in short supply“ am 17. Februar 2017:

“Raymond James schätzte in einem Januar-Investorenbrief, dass die Frackingsand-Nachfrage dieses Jahr Rekordstände erreichen wird; und zwar bei etwa 55 Mio. t und mehr als 80 Mio. t nächstes Jahr, was 60% über den 2014-Mengen ist; hauptsächlich weil Produzenten mehr Sand pro Quelle benötigen.

Tudor, Pickering und Holt & Co haben ein US-Nachfragemodell letztes Jahr laufen lassen, das die Nachfrage für 2017 und 2018 signifikant unterschätzte, wodurch die Bank gezwungen wurde, ihre Prognosen im Dezember zu revidieren und eine Rekordnachfrage für 2018 vorherzusagen. Tudor sagt, dass ein knappes Angebot und logistische Herausforderungen die Frackingsand-Preise auf das 2014-Niveau bringen können, als 1.500 Bohrgeräte in US-Ölfeldern aktiv waren.

Taylor Robinson, Präsident von PLG Consulting, die Unternehmen mit Transportangelegenheiten hilft, sagte, dass die Frackingsand-Nachfrage in den letzten 6 Wochen “signifikant” angestiegen ist und dass erwartet wird, dass die Nachfrage über die nächsten 7 Monaten anschnellen wird. “Ölproduzenten kriechen rum, um langfristige Verträge abzuschliessen, um eine Unterdeckung zu verhindern. Die Leute bereiten sich tatsächlich auf die nächste Welle vor.”

Die erhöhte Nachfrage wird die Sandpreise um 60% ansteigen lassen, sodass $40/t während den nächsten 18 Monaten erreicht werden, sagte Raymond James. Sandkosten liegen heute bei etwa $25/t und erreichten $70/t vor der Korrektur, als das Angebot knapp war. Keene sgte, dass die echte Sorge mit logistischen Herausforderungen zu tun hat, um grosse Mengen Sand zu bewegen. Einige Produzenten benötigen Züge mit 75 oder mehr Wagons hintereinander für eine einzige Quelle, sagt Keenes. Er sagte, dass dies mit signifikanten logistischen Herausforderungen einhergeht, die Auswirkungen auf das Angebot haben können. “Bei diesen grossen Mengen wird man grosse Verladeanlagen bauen müssen”, sagte er.

“Ich denke, dass sich die Leute die potentielle Nachfragezahlen anschauen und zum ersten Mal haben die Leute Angst, dass es nicht ausreichend Sand geben wird, um die Nachfrage zu stillen.”

“Aufgrund der Natur ihrer Geschäfte tendieren Frackingsand-Aktien dazu, hohe Korrelationen mit Rohölpreisen zu haben. Niedrige Energierohstoffpreise Mitte 2014 resultierten in signifikanten Reduzierungen der Anzahl von Öl- und Gasbohrgeräten im ganzen 2015 und Anfang 2016. E&P- (Explorations- und Produktions-) Unternehmen reduzierten ihre Bohraktivitäten, um Kosten zu kontrollieren. Aufgrund der Erholung bei der Anzahl der Bohrgeräten sind Frackingsand-Produzenten nun optimistisch über die künftige Nachfrage nach Frackingsand... Der Anstieg der Bohrgeräte im 4. Quartal 2016 im Vergleich zu 2015 hat zu einem Anstieg der Frackingsand-Mengen für Hi-Crush Partners (HCLP) und Emerge Energy Services (EMES) im Quartal geführt.“ (Ruth King am 8. März 2017) 

Phänomenaler Anstieg: Die Frackingsand produzierenden Unternehmen Hi-Crush Partners (HCLP) und Emerge Energy Services (EMES) konnten während dem letzten Jahr um knapp 250% bzw. 170% ansteigen.  Fairmount Santrol Holdings (FMSA) konnte in der gleichen Zeit um 210% aufwerten.“ (Ruth King am 8. März 2017) 

  

Technische Betrachtung

 


Klick auf Chart (oder hier) für aktualisierte Version (15 min. verzögert)

  

Unternehmensdetails

92 Resources Corp.
#1400 – 1111 West Georgia Street
Vancouver, BC, Kanada V6E 4M6
Telefon: +1 778 945 2950 
Email: adrian@92resources.com 
www.92resources.com 

Aktien im Markt: 45.171.623

Kanada-Symbol (TSX.V): NTY
Aktueller Kurs: $0,13 CAD (10.03.2017)
Marktkapitalisierung: $6 Mio. CAD

Deutschland-Symbol / WKN (Tradegate): R9G2 / A11575
Aktueller Kurs: €0,086 EUR (10.03.2017)
Marktkapitalisierung: €4 Mio. EUR

  

Report-Übersicht

Report #8: “Hohe Lithiumgehalte und erstaunliches Grössenpotential“ (28. November 2016)

Report #7: “Hochgradiges Lithium und Tantal bestätigt durch Channel Sampling“ (8. November 2016)

Report #6: “Crews vor Ort für nächste Phase der Exploration auf Hidden Lake in NWT“ (16.August 2016)

Report #5: “92 Resources schnappt sich Hartgestein-Lithiumprojekt in Quebec“ (26. Juli 2016)

Report #4: “Warum 92 Resources erst am Anfang eines starken Aufwärtstrends steht“ (20. Juni 2016)

Report #3: “Extrem hochgradige Lithium-Ergebnisse direkt an der Erdoberfläche“ (7. Juni 2016)

Report #2: “Kanadas verborgene Lithium-Schätze kommen ans Tageslicht“ (11. April 2016)

Report #1: “92 Resources fokussiert auf Hard-Rock Lithium“ (1. März 2016) 

Unternehmenspräsentation: 2017

Kurzübersicht: 2017

Externe Berichte:

“Company plans pegmatite drill program outside Yellowknife near Hidden Lake“ (von Guy Quenneville für CBC News am 25. Januar 2017)

“Canada: a key mining player despite local challenges“ (Januar 2017 Auflage des Materials World Magazine vom Institute of Materials, Minerals and Mining (IOM3) aus London)

Disclaimer: Bitte lesen Sie den vollständigen Disclaimer im vollständigen Research Report als PDF (hier), da fundamentale Risiken und Interessenkonflikte vorherrschen.

Wertpapier: Heemskirk Consolidated, 92 Resources


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Stephan Bogner (Dipl. Kfm.) ist Rohstoff- und Minenanalyst bei Rockstone Research mit Fokus auf Rohstoffmärkte und börsengelistete Unternehmen. Bogner studierte Wirtschaft mit Spezialisierungen in Finanz- & Asset-Management, Produktion- & Logistik und International Law & Entrepreneurship in Dortmund. Er ist auch Geschäftsführer der Elementum International AG mit Fokus auf physische Edelmetalle.

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