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Aktive Fonds Angetreten, um den Markt zu schlagen

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Gastautor: w:o Gastbeitrag
15.03.2017, 07:00  |  1334   |   

Kostengünstige Indexfonds sind meistens eine gute Wahl. Doch es gibt auch Situationen, in denen es sich lohnt, sich für einen aktiven Fonds zu entscheiden und die höheren Gebühren in Kauf zu nehmen.

Fondsanleger haben die Wahl. Sie können in aktive Fonds investieren, bei denen Manager eigene Anlageentscheidungen treffen oder in Indexfonds (ETFs), die passiv die Wertentwicklung ganzer Märkte kopieren. Indexfonds gibt es erst seit etwa 15 Jahren. Sie erfreuen sich aber zunehmender Beliebtheit unter den Anlegern. Denn sie bestechen vor allem aufgrund ihrer günstigen Kosten. Bei ihnen ist der Anlageprozess automatisiert (mehr dazu hier). Aktive Fonds dagegen betreiben einen hohen Aufwand, um Wertpapiere zu identifizieren, die ein höheres Kurspotenzial oder ein besseres Chance-Risikoprofil haben als der Marktdurchschnitt. Diese Leistung lassen sie sich bezahlen.

Die Kostenunterschiede sind tatsächlich enorm: Aktive Fonds behalten pro Jahr in der Regel zwischen ein und zwei Prozent an Verwaltungsgebühren ein. Jeder zehnte global anlegende Aktienfonds verlangt zudem eine Erfolgsbeteiligung, welche die Kosten weiter in die Höhe schraubt (mehr dazu hier). ETFs (auch passive Fonds genannt) kosten oft nur etwa ein Zehntel dessen. ETFs auf den Deutschen Aktienindex (DAX) zum Beispiel gibt es schon für rund 0,1 Prozent Gebühren im Jahr. Wer einen solchen ETF kauft, partizipiert damit extrem kostengünstig praktisch 1:1 an der Entwicklung des Dax. Die meist teuren aktiven Fonds sind ihren Preis dagegen oft nicht wert. Statistiken zufolge schaffen es mehr als 80 Prozent der aktiven Fonds im Schnitt nicht einmal, den Vergleichsindex, an dem sie sich messen (in der Fachsprache Benchmark genannt), zu erreichen. Sie sind also nicht nur teurer als die entsprechenden Indexfonds, sie liefern auch häufig schlechtere Ergebnisse ab.

Sollten Anleger sich also grundsätzlich für Indexfonds entscheiden und die aktiven Fonds konsequent aus ihren Depots verbannen? Nicht unbedingt. Denn unter diesen Fonds gibt es große Qualitätsunterschiede. Einigen wenigen gelingt es, ihre Benchmark auch über längere Zeiträume zu übertreffen. Wer überdurchschnittliche Renditen erzielen will, kommt deshalb nicht daran vorbei, sich einen oder mehrere der besten Fonds herauszupicken. Die meisten Privatanleger dürften damit allerdings überfordert sein: Allein auf dem deutschen Markt konkurrieren weit mehr als 10.000 verschiedene Fonds miteinander. Ein reiner Blick auf die Wertentwicklung der Vergangenheit reicht auch nicht aus, da sie meist keinen Schluss auf die zukünftige Entwicklung zulässt. Aus diesem Grund führen auch Rankings, die etwa von der Ratingagenturen Morningstar oder der Stiftung Warentest herausgegeben werden, häufig auf die falsche Fährte (weitere Informationen dazu hier).

Der digitale Vermögensverwalter LIQID (mehr dazu hier) bietet eine überzeugende Lösung für dieses Problem. Ab einem Anlagevolumen von 100.000 Euro können seine Kunden zwischen einer Strategie wählen, die ausschließlich auf kostengünstige Indexfonds setzt (LIQID Global) und einer Strategie, die neben Indexfonds auch aktive Fonds mit einbezieht (LIQID Select). Die Fonds werden von HQ Trust ausgewählt, der Vermögensverwaltung der Familie Harald Quandt, die normalerweise Kunden betreut, die mindestens über ein zweistelliges Millionenvermögen verfügen. HQ Trust stützt sich dabei auf eine über 30-jährige Erfahrung.

Die Partnerschaft mit HQ Trust bietet dem LIQID-Kunden gleich zwei entscheidende Vorteile: Zum einen ist ihm eine strenge und unabhängige Fondsauswahl garantiert, zum anderen profitiert er von niedrigeren Fondskosten. Das macht sich vor allem bei den aktiven Fonds bemerkbar. Denn in der Regel erwirbt LIQID für seine Kunden Fonds, die Großinvestoren vorbehalten sind und deren Kosten deutlich niedriger sind: Statt etwa 1,5 Prozent wie im Marktdurchschnitt fallen bei den von LIQID gehaltenen aktiven Fonds derzeit im Schnitt nur etwa 0,8 Prozent Gebühren pro Jahr an.

Einmal ausgewählte Fonds werden laufend überwacht und aussortiert, wenn sie die strengen Kriterien (hier nachzulesen) nicht mehr erfüllen und es ihnen zum Beispiel dauerhaft nicht mehr gelingt, Überrenditen zu erwirtschaften. Bei effizienten Marktsegmenten, also zum Beispiel für die japanischen und US-Aktienmärkte, vertraut LIQID Select auch auf Indexfonds. In weniger effizienten Märkten wie zum Beispiel den Entwicklungs- und Schwellenländern setzt LIQID Select dagegen verstärkt aktiv gemanagte Fonds ein, weil dort die Chancen besonders gut sind, nach Kosten höhere Renditen als der Marktdurchschnitt zu erwirtschaften.



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