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     923  0 Kommentare Wie die Probleme von Intel Qualcomm geholfen haben

    Es ist kein Geheimnis, dass der Drahtlos-Chip-Gigant Qualcomm (WKN:883121) gerade mit Hochdruck daran arbeitet, ein großer Player im Markt für Datencenter-Prozessoren zu werden. Das Unternehmen hat nicht nur öffentlich Pläne angekündigt, in diesen Markt vorrücken zu wollen, der Chiphersteller verkündete vor Kurzem auch, dass man mit dem Software-Riesen Microsoft (WKN:850747) zusammenarbeiten wolle, um die nächste Generation der Cloud-Dienste schneller auf den Markt zu bringen. Das soll mit der Qualcomm Centriq-2400-Plattform möglich sein. Diese Zusammenarbeit soll die zukünftigen Generationen von Hardware, Software und Systemen betreffen.

    Du hast vielleicht schon gemerkt, dass Qualcomm gerne die Tatsache betont, dass der Centriq 2400 die 10-Nanometer-Technologie benutzt. Das ist Absicht, denn der Marktführer Intel (WKN:855681), mit dem Qualcomm in Konkurrenz steht, wird seine eigene 10-Nanometer-Technologie nicht in naher Zukunft auf den Markt bringen.

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    Intel wird argumentieren, dass die 14-Nanometer-Technologie in etwa dasselbe ist wie die 10-Nanometer-Technologie, die Qualcomm für seine Chips benutzt. Intel gibt aber zu, dass die 10-Nanometer-Technologie der 14-Nanometer-Technologie in dieser Hinsicht etwas voraus hat.

    Das ist zwar ein vernünftiges Argument, doch es bringt auch noch unangenehme Folgen mit sich. Die neuen Centriq-2400-Prozessoren von Qualcomm werden mit einer anderen Herstellungstechnologie produziert als die neuen Prozessoren von Intel.

    Es ist klar, dass die Probleme von Intel im Bezug auf die Produktentwicklung als auch auf die Herstellungstechnologie Qualcomm geholfen haben. Im Folgenden möchte ich gerne erklären, warum.

    Intel gibt sich mit den falschen Chips ab

    Wäre Intel bei der Herstellung und der Produktentwicklung nicht so oft vom rechten Weg abgekommen, dann wäre der neue Skylake-Server schon Ende 2016 auf den Markt gekommen und das Unternehmen würde sich jetzt auf die Markteinführung der ersten 10-Nanometer-Server in der zweiten Jahreshälfte 2017 vorbereiten.

    Bildquelle: Intel.

    In diesem Fall wäre Intel rechtzeitig auf den Markt gekommen, um mit Qualcomm im Hinblick auf die 10-Nanometer-Technologie zu konkurrieren.

    Das hätte bedeutet, dass Intel den leistungsfähigeren Chip auf dem Markt hätte, und damit wäre die potentielle Bedrohung durch Qualcomm gleich ausgeschaltet.

    Das wird noch dauern

    Es ist unwahrscheinlich, dass Intel die 10-Nano-Technologie schon 2018 auf den Markt bringen wird. Das ist zumindest aus einem Dokument hervorgegangen, das aufgrund eines Datenlecks bei Dell im Netz kursierte.

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