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Michael Frenzel Steuersenkungen für die Mittelschicht

17.03.2017, 12:11  |  2408   |   |   

Ex-TUI-Chef Michael Frenzel (SPD), hat sich für Steuersenkungen nach der Bundestagswahl bei mittleren Einkommen stark gemacht. Und dafür verzichtet Frenzel auf den typisch roten Gegenzug, der darin besteht, dass Spitzenverdiener stärker zur Kasse gebeten werden sollen. 

Der Chef des SPD-Wirtschaftsforums, Michael Frenzel, hinterfragt die Einkommensuntergrenze des Spitzensteuersatzes - also die 54k-Euro-Marke ("Welt"). Wenn es nach Frenzel ginge, dann sollten die mittleren Einkommensschichten mehr entlastet werden. Dies dürfe aber nicht zu Lasten der Spitzenverdiener gehen, so Frenzel.

Wenig hält er von der Diskussion über eine Begrenzung von Managergehältern: "Das ist eine Marktfrage und eine Frage der Vertragsfreiheit", so Frenzel. Viel eher müssten die Spitzenkräfte vernünftig bezahlt werden, denn das Problem würde auch nicht dadurch behoben werden, wenn nur noch 200.000 Euro gezahlt würden. Was er jedoch auch erkennt ist, dass sich die Gehälter der Spitzenpositionen sehr weit von den Durchschnittsgehältern entfernt haben: "Da gibt es Auswüchse". Ein Eingreifen des Staates lehnt Frenzel jedoch ab. Er sieht die Eigentümer - also die Aktionäre - als gerechte Entscheidungsinstanz über die Gehälter an. In puncto gerechtere Abfindungen: Hier seien die Eigentümer der Unternehmen gefragt.   

Vor allem bei den prekären Arbeitsverhältnissen sieht Frenzel immer mehr die Gefahr, dass diese Menschen von der generellen Entwicklung abgehängt werden. Sie fühlen sich als Verlierer und haben Ängste. Der Kanzlerkandidat, Martin Schulz, sei hierfür der Richtige, denn er will das Arbeitslosengeld für Ältere verlängern und die Menschen besser für neue Jobs qualifizieren.

 



3 Kommentare

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Kommentare

Es steht jedem frei, besser bezahlte Stellen anzunehmen.
Fortbildung // Einsatz // Mehrarbeit.
Jaja, Fremdwörter für Sozen.

ask not what your country can do for you — ask what you can do for your country
…eine Begrenzung von Managergehältern: "Das ist eine Marktfrage und eine Frage der Vertragsfreiheit", so Frenzel. Viel eher müssten die Spitzenkräfte vernünftig bezahlt werden…

Dagegen wird der Arbeitnehmer durch Staatlich geregelte Sanktionen bestraft ,wenn er z.B. nicht für den Mindestlohn arbeiten will.
Fazit: Egal ob ein Frenzel oder ein Schulz(https://youtu.be/N2enpYTjKH4) durchs „Dorf gejagt“ wird ,der letzte SPD Futzi der mich verar...t hat, hieß Schröder und der wird mit Sicherheit der letzte bleiben !!!
Totale Verarsche !

8,84 EUR Mindestlohn in 40 Stundenwoche ergibt eine ESt-Jahressteuerbelastung von 1.062 EUR (ledig ohne Kinder)


Mfg BB an Populistenpartei SPD !

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