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Lauerstellung Dax sucht nach neuen Impulsen. E.ON mit Comeback?

20.03.2017, 10:45  |  626   |   |   

Nach einer durchaus turbulenten Handelswoche geht der Dax die neue Handelswoche etwas ruhiger an. Der Index sucht nach neuen Impulsen. Das Damoklesschwert einer drohenden Konsolidierung / Korrektur ist noch nicht vollends verschwunden. Die E.ON-Aktie arbeitet indes an einem (möglichen) Comeback. 

Am Dax scheiden sich derzeit die Geister. Während die einen den Dax vor der Fortsetzung der Aufwärtsbewegungen stehen sehen, verweisen die anderen auf eine drohende Korrektur. Und für beide Szenarien lassen sich schlüssige Anhaltspunkte finden.

Der Index hat ein durchaus exponiertes Kursniveau erreicht. Mit einem 52-Wochen-Hoch bei 12.156 Punkten hatte der Index in der vergangenen Handelswoche die Unterseite einer massiven Widerstandszone (12.200 bis 12.400 Punkten) gleichbedeutend mit einer potentiellen Kurszielzone nahezu erreicht. Die Luft wird zunehmend dünner. Dass der Dax mittlerweile knapp 100 Punkt tiefer notiert, ist noch kein Beinbruch und fällt in die Kategorie Gewinnmitnahmen. Sollten jedoch auch die psychologisch wichtigen 12.000 Punkte verloren gehen, könnte aus den Gewinnmitnahmen mehr werden. Die Lage im Dax stellt sich aus unserer Sicht in der Tat ein wenig heikel dar. Es gilt den Index in den kommenden Tagen genau zu beobachten. Oberhalb von 12.000 Punkten ist alles im grünen Bereich. Eine Fortsetzung der Bewegung auf 12.400 Punkte ist durchaus möglich. Unterhalb von 12.000 Punkten rückt die wichtige Unterstützungszone zwischen 11.850 und 11.450 Punkten ins Visier. Ein Eintauchen in diesen Bereich würde das übergeordnet noch immer bullische Bild neutralisieren. Unterhalb von 11.450 Punkten ist dann Alarmstufe Rot auszurufen... 

Kurzum: Noch ist der Dax am Drücker. Das Aufwärtspotential scheint allerdings derzeit auf die Zone um 12.400 Punkte begrenzt zu sein. Das Abwärtsrisiko erhöht sich deutlich, sobald die 12.000 Punkte unterschritten werden. 

Einen herben Rücksetzer musste die E.ON-Aktie in der vergangenen Woche verkraften. Das Chartbild trübte sich mit dem Verlust des Aufwärtstrends und der wichtigen Unterstützungszone 7,0 / 6,9 Euro massiv ein. Die Aktie stemmte sich jedoch gegen den drohenden Abverkauf in Richtung 6,0 Euro und drehte innerhalb der vorgelagerten Unterstützungszone 6,7 / 6,5 Euro nach oben ab. Mittlerweile ringt die Aktie wieder mit der 7,0 Euro-Marke und bastelt an einem Comeback. Der Rückkehr über die 7,0 Euro ist ein erster wichtiger Schritt hin zu einer Entspannung. Gewonnen ist allerdings noch nichts. Hierzu müsste die Aktie das massive Widerstandscluster um 7,3 Euro zurückerobern. Horizontalwiderstand, ehemalige Aufwärtstrendlinie und die 200-Tage-Linie warten in diesem Bereich. 

Kurzum: Eine leichte Entspannung ist auszumachen, doch die Kuh ist noch nicht vom Eis. Hierzu muss der Bereich um 7,3 Euro zurückerobert werden. Unterhalb von 7,0 / 6,9 Euro könnte es für die Aktie brenzlig werden. Ob die Sache dann wieder so glimpflich ausgehen und bereits der Bereich 6,7 / 6,5 Euro halten wird, muss in diesem Fall abgewartet werden. Insgesamt überwiegt bei der E.ON-Aktie unserer Einschätzung nach derzeit das Risiko. Es gibt im Dax deutlich interessantere Werte. 

Wertpapier: DAX, E.ON


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