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Anlegerverlag: Nordex: Die Aktie ist eigentlich billig, aber …
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Anlegerverlag Nordex: Die Aktie ist eigentlich billig, aber …

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
30.03.2017, 11:37  |  845   |   |   

Am Morgen legte der Windkraftanlagenhersteller Nordex (ISIN DE000A0D6554) die endgültigen Bilanzdaten für 2016 vor. Die waren als vorläufige Zahlen schon bekannt. Aber mit diesem Zahlenwerk wurde noch einmal manifestiert, wie viel die Aktie gegenüber dem Frühjahr 2016 billiger geworden ist. Und doch: Wenn die Zuversicht erstmal aus einer Aktie raus ist, bekommt sie den Status einer heißen Kartoffel, die niemand anfassen mag.

Vor einem Jahr notierte die Aktie, obwohl die 2015er-Zahlen auch für Druck gesorgt hatten, danach um 23 Euro. Jetzt findet sich die Aktie um 13 Euro wieder, dramatisch tiefer. Und das, obwohl Nordex den Umsatz um 40 Prozent, den Auftragsbestand um 47 Prozent und den Konzernüberschuss um 82 Prozent steigern konnte. Das Kurs/Gewinn-Verhältnis war in den Jahren zuvor hoch, keine Frage. Aber jetzt ist es sehr deutlich niedriger. Und wo bleiben die Käufer?

 

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Sie bleiben weg. Der Kurs machte am Morgen einen kleinen Hüpfer, aber Sie sehen es im Chart: Genau auf Höhe der 20-Tage-Linie kam sofort Verkaufsdruck auf. Das ist aber wohl nicht nur intensiv betriebener, weil neu erworbener Pessimismus. Dieser stete Druck an kurzfristigen Widerständen deutet an, dass sich hier zahlreiche Leerverkäufer tummeln, die immer wieder auf den Kurs drücken in der Erwartung, dass Nordex dadurch immer weiter und tiefer fällt. Und so etwas geht gerne mal in die Hose.

Denn wenn es eben doch einmal zu einem etwas deutlicheren Plus käme, würden viele dieser Leerverkäufer in die Verlustzone rutschen. Sie müssten die vorher verkauften Aktien, die sie ja nur von anderen „geliehen“ haben, umgehend zurückkaufen. Eine Short Squeeze, eine rapide, weitreichende Rallye, die die Leerverkäufer ausquetscht wie Zitronen, kann also jederzeit auftauchen. Aber solange nicht einmal die nächstliegende Charthürde in Form der 20-Tage-Linie (aktuell bei 13,44 Euro) überboten wird, wird das nicht passieren. Daher:

Da muss man ein Auge drauf haben, zumal der Pessimismus weicht, wenn die Aktie wieder Leben eingehaucht bekommt. Aber bevor nicht wenigstens eben diese 20-Tage-Linie mit Closings über 13,50 Euro eindeutig überboten ist, hieße es hier noch „Finger weg“!

 

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