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ThyssenKrupp Achtung, Aktie droht wegzubrechen!

13.04.2017, 07:30  |  641   |   |   

Bereits seit Dezember konsolidiert ThyssenKrupp in einem engen Rechteck den vorherigen Kursanstieg seitwärts aus, droht mit dem gestrigen Kursrückfall aber unerwartet zur Unterseite wegzubrechen. Für investierte Anleger ist allerhöchste Vorsicht geboten!

Seit dem letzten Test des Mitte 2012 sowie Anfang letzten Jahres aufgestellten Doppelbodens konnte sich das Wertpapier von ThyssenKrupp getrieben durch die Rally an den US-Märkten über seinen langfristigen Abwärtstrend hinweg setzen und stieg kurz darauf auf ein Verlaufshoch von 24,69 Euro an. Zeitgleich etablierten Marktteilnehmer jedoch eine bis heute andauernde Seitwärtskonsolidierung zwischen 22,30 Euro sowie den aktuellen Jahreshochs. Nach dem letzten markanten Test der unteren Handelsspanne kam die Aktie jedoch nicht wirklich in Schwung, blockierte Gelder in den USA und Ermittlungen wegen Preisdumpings setzten Investoren offenbar zu. Der Vertrauensverlust spiegelte sich besonders im gestrigen Handel mit einem unübersehbaren Kursrutsch zurück an die Jahrestiefs, sowie den gleitenden Durchschnitt EMA 200 auf Tagesbasis wieder. Sollte die Aktie daher weiter abrutschen, kommt es zu einem handfesten Verkaufssignal und weiteren Kursabgaben in dem Wertpapier.

stoppkurs

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Brechen jetzt alle Dämme?

Sobald es mit den Notierungen des Stahlkochers im heutigen Handelsverlauf unter die aktuellen Jahrestiefs von 21,87 Euro abwärts geht, dürfte aufgrund des verkürzten Handels in dieser Woche auch ein Wochenschlusskurs darunter etabliert werden. Im weiteren Verlauf wären Rücksetzer zunächst auf das Niveau von 20,96 Euro die Folge, darunter kann es sogar an die runde Marke von 20,00 Euro abwärts gehen und erlaubt es als Anleger beispielshalber über das Turbo Short Zertifikat (WKN: CY3EV8) hiervon zu profitieren. Bei Erreichen der Zielzone von 20,00 Euro wäre binnen weniger Handelstage eine Rendite-Chance von 186 Prozent gegeben, die Verlustbegrenzung sollte sich aber noch knapp oberhalb der 50-Tage Durchschnittslinie bei aktuell 22,96 Euro aufhalten. Damit es aber nicht soweit kommt, müssen auf der Gegenseite Marktteilnehmer das Papier von ThyssenKrupp mindestens über das letzte größere Hoch von 23,39 Euro anheben - nur damit könnte das drohende Verkaufssignal abgewendet und anschließend Kursgewinne an die aktuellen Jahreshochs von 20,69 Euro etabliert werden. Aber selbst dann verbleibt die Aktie innerhalb der bisherigen Handelsspanne.

 

ThyssenKrupp (Tageschart in Euro):

Aufwärtstrend Aktie  
 ThyssenKrupp Jahrestiefs fallende Kurse Abwärtsbewegung kurzfristig Rücksetzer Pullback Verkaufssignal Boerse Daily

Unterstützungen: 22,00; 21,87; 21,57; 21,20; 20,96; 20,73 Euro

Widerstände: 22,37; 22,96; 23,39; 23,93; 24,10; 24,69 Euro

 

Strategie: Short-Einstieg bei Bruch von 21,87 Euro

Offensive Anleger können über ein zeitnahes Short-Engagement über das bis Mitte Juni laufende Turbo Short Zertifikat (WKN: CY3EV8) an eine Rückfall des Basiswertes bis in den runden Bereich von 20,00 Euro partizipieren und hierbei eine Rendite von bis zu 180 Prozent erzielen. Ein Teil der Gewinne kann aber auch schon um 20,96 Euro gesichert werden. Die Verlustbegrenzung sollte zunächst nicht tiefer als 22,96 Euro angesetzt werden. Mit deutlich gesteigerter Volatilität ist im aktuellen Bereich zwingend zu rechnen.

 

Fallende Kurse steigende aktien
Kennzahlen  
 
  WKN: CY3EV8
  Akt. Kurs: 1,05 - 1,09 Euro
  Basispreis:
23,00 Euro
  KO-Schwelle: 23,00 Euro
  Laufzeit: 16.06.2017
 
 
  Typ: Turbo Short
  Emittent: Citi
  Basiswert ThyssenKrupp
  Kursziel: 20,00 Euro
  Kurschance: 180%
 
Order über Euwax / Börse Stuttgart
 
 

 

Interessenkonflikt

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Diskussion: thyssenkrupp - stahl ins depot ?

Wertpapier: ThyssenKrupp


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Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

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