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Marktüberblick: Linde-Zahlen gefallen
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Marktüberblick Linde-Zahlen gefallen

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
02.05.2017, 08:15  |  456   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt verabschiedete sich am Freitag ohne klare Richtung in das verlängerte Wochenende. Der DAX schloss 0,04 Prozent tiefer bei 12.438 Punkten. Auf Wochensicht rückte das Aktienbarometer um 3,23 Prozent vor. Der MDAX verlor am Berichtstag 0,21 Prozent auf 24.616 Punkte. Für den TecDAX ging es hingegen um 0,42 Prozent nach oben auf 2.093 Zähler. Steigende und fallende Aktien hielten sich im HDAX der 110 größten Werte die Waage. Das Aufwärtsvolumen betrug 51 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 105,0 Millionen Aktien im Wert von 4,27 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,70). Stärkste Sektoren waren Transportwerte, Rohstoffwerte und Chemiewerte. Am deutlichsten abwärts ging es mit Bauwerten, Immobilienwerten sowie mit Werten aus dem Pharma & Healthcare-Sektor. Die Gewinnerliste im DAX wurde von Linde angeführt. Der Wert reagierte mit einem Plus von 2,29 Prozent auf unerwartet positiv ausgefallene Quartalszahlen. Deutsche Post verbesserte sich am Tag der Hauptversammlung um 1,82 Prozent. An dritter Stelle legte der Anteilsschein der Commerzbank um 1,78 Prozent zu. Continental notierte nach besser als erwarteten Zahlen 0,42 Prozent höher. Am Indexende büßte HeidelbergCement 2,22 Prozent ein. Vonovia und RWE verloren 1,81 beziehungsweise 1,33 Prozent. Im TecDAX haussierte Nemetschek nach einem gut aufgenommenen Quartalsbericht um 5,18 Prozent. Im MDAX verlor Deutsche Euroshop aufgrund einer negativen Analysteneinschätzung 4,72 Prozent.

An der Wall Street wurde gestern gehandelt. Nachdem der Dow bereits am Freitag um 0,19 Prozent nachgegeben hatte, verlor er gestern weitere 0,12 Prozent auf 20.913 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 blieb hingegen im Rallymodus. Nach einem Aufschlag von 0,21 Prozent zum Wochenausklang gewann er im gestrigen Handel weitere 0,82 Prozent auf 5.630 Zähler hinzu und markierte damit einen neuen Rekordstand. Stützend wirkte die Vermeidung eines “Government Shutdown”, während veröffentlichte Konjunkturdaten enttäuschten. So fiel der vielbeachtete ISM-Index für den Industriesektor im April stärker als von Experten erwartet. 55 Prozent der Werte an der NYSE verzeichneten Zugewinne. Das Aufwärtsvolumen betrug 49 Prozent. Die deutlichsten Aufschläge verbuchten Technologiewerte, Finanzwerte und Immobilienwerte. Die größten Verluste waren bei Versorgern und Herstellern nicht-zyklischer Konsumwerte zu beobachten. Apple gewann im Vorfeld der heutigen Zahlenvorlage an der Dow-Spitze 2,05 Prozent hinzu.

Der Dollar-Index verblieb gestern in seiner mehrtägigen Konsolidierung und notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,08 Prozent fester bei 99,12 Punkten. EUR/USD kletterte um 0,08 Prozent auf 1,0902 USD. Bei den anderen Hauptwährungen zeigte sich der Austral-Dollar auffällig fest, während das Pfund Sterling gegenüber allen anderen Majors abwertete.

Der S&P GSCI Rohstoffindex gab gestern um 0,29 Prozent auf 381,66 Punkte nach. Brent-Öl fiel um 1,08 Prozent auf 51,49 USD. Auf der Notierung lasteten eine gestiegene Ölproduktion in Libyen sowie der am Freitagabend gemeldete erneute Anstieg der Zahl aktiver US-Ölbohrungen um neun. Der Preis für US-Erdgas gab um 1,62 Prozent auf 3,22 USD nach. Comex-Kupfer verteuerte sich um 2,10 Prozent auf 2,65 USD. Gold verbilligte sich um 0,81 Prozent auf ein 3-Wochen-Tief bei 1.258 USD (1.153 EUR). Silber, Platin und Palladium gaben zwischen 1,31 und 1,98 Prozent nach.

Am Rentenmarkt gab die Umlaufrendite am Freitag um einen Basispunkt auf 0,14 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg um zwei Basispunkte auf 0,32 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,15 Prozent tiefer bei 161,79 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um einen Basispunkt auf 2,29 Prozent nach. Gestern kletterte sie dann trotz der schwachen US-Konjunkturdaten auf 2,33 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index verbesserte sich zuletzt um 0,56 Prozent auf 150,23 Punkte. Der Nikkei 225 profitierte von einem schwächeren Yen und legte um rund 0,7 Prozent zu. Der koreanische Kospi stieg als stärkster Index in der Region um rund 1,0 Prozent. Gegen den Trend präsentierten sich der australische ASX 200 und der Shanghai Composite von der schwachen Seite. Wie erwartet beließ die Reserve Bank of Australia (RBA) den Leitzins bei 1,5 Prozent. Von der konjunkturellen Seite enttäuschte der Caixin-PMI für den chinesischen Industriesektor im April mit einem Rutsch auf ein 7-Monats-Tief bei 50,3 Punkten nach zuvor 51,2 Punkten (Konsensschätzung: 51,0).

Heute stehen von der Makroseite die Industrie-Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und die Eurozone im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen von Pfeiffer Vacuum Technology, BP, bet-at-home.com, Merck & Co und Pfizer. Nach US-Börsenschluss öffnen Mondelez, Qiagen und Apple ihre Bücher.

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