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Wirtschaft Rye Patch startet Goldgewinnung und Sierra Metals-Tochter verdreifacht Gewinn im Q1

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Gastautor: Jörg Schulte
03.05.2017, 04:19  |  1263   |   

Nun ist es amtlich, Rye Patch Gold ist Nevadas neuester Goldproduzent und bei Sierra Metals peruanischen Bergbaugesellschaft Sociedad Minera Corona läuft es richtig rund!

Rye Patchs ‚Florida Canyon‘-Mine startet Goldgewinnung

 

 

Rye Patch Gold (ISIN: CA7837271005 / TSX-V: RPM) hat im April erstmals Gold von den neuen Laugungsmatten der im Juli vergangenen Jahres erworbenen und erst kürzlich wieder in Betrieb genommenen ‚Florida Canyon‘-Mine im Nordwesten Nevadas gewonnen. Wie das kanadische Unternehmen zu Wochenbeginn mitteilte, konnten dadurch seit Beginn der Produktion am 25. April 2017 insgesamt 485 Unzen des Edelmetalls zu sog. ‚Doré‘-Barren gegossen werden. Zudem wurden weitere 602 Unzen im Rahmen die Aufbereitung bereits vorhandener Laugungsrückstände der alten ‚Florida Canyon‘- sowie der ‚Standard Gold‘-Mine produziert.

 

Dies ist ein bedeutender Meilenstein für Rye Patch Gold“, so dessen Präsident und CEO William Howald. „Das ‚Florida Canyon‘-Team hat beim Neustart der Mine einen phänomenalen Job gemacht und wir freuen uns, Nevadas neuester Goldproduzent zu sein.“ Man könne sich nun der Realisierung des enormen Potentials der übrigen Projekte der Gesellschaft innerhalb des ‚Oreana‘-Trends zuwenden. Erklärtes Ziel des Unternehmens sei es, sich zu Nevadas nächstem ‚Mid-Tier‘-Produzenten weiterzuentwickeln.

 

Rye Patch - https://www.youtube.com/watch?v=nl7bHpJDH3M - hatte Mitte April den Laugungsvorgang auf den im Süden des ‚Florida Canyon‘-Areals neu errichten Haufenlaugungsmatten gestartet. Noch im Laufe dieses Quartals soll dort nun mit der kommerziellen Goldproduktion begonnen werden.

 

Peruanische Sierra Metals-Tochter verdreifacht Umsatz im 1. Quartal

 

 

Die zu rund 82 % zum kanadischen Edel- und Basismetallproduzent Sierra Metals (ISIN: CA82639W1068 / TSX: SMT) gehörende peruanische Bergbaugesellschaft Sociedad Minera Corona konnte in dieser Woche erneut mit äußerst positiven Quartalszahlen aufwarten. Wie der Betreiber der westperuanischen ‚Yauricocha‘-Mine mitteilte, stieg der Umsatz im 1. Quartal gegenüber dem Vorjahr um mehr als 200 % auf 38,5 Mio. USD an. Zudem konnte auch der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (‚EBITDA‘) von 0,9 Mio. auf 20,5 Mio. USD ausgebaut werden.

 

Quelle: Sierra Metals

 

Ausschlaggebend für diese positive Entwicklung war in erster Linie ein neuer Allzeit-Produktionsrekord von 2,2 Mio. Unzen Silber- bzw. 18,8 Mio. Pfund Kupferäquivalent, was nicht nur den höchsten Wert in der 69-jährigen Geschichte der Mine, sondern auch eine Steigerung um 54 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet. Insgesamt wurden hierfür 251.180 Tonnen Gestein (+ 21 %) verarbeitet, wobei der Nettoproduktionsumsatz pro Tonne aufgrund höherer Erzgehalte, besser Gewinnungsraten sowie gestiegener Metallpreise um 119 % auf 157,93 USD zulegte.

 

Da zugleich die direkten Förderkosten (‚Cash costs‘) um 15 % auf 7,39 USD pro Unze Silberäquivalent und die nachhaltigen Gesamtproduktionskosten (‚All-in sustaining costs‘ / ‚AISC‘) um 30 % auf 10,60 USD pro Unze Silberäquivalent gesenkt werden konnten, stand für Corona am Ende ein Bruttogewinn von 19,9 Mio. USD zu Buche, womit man den Vorjahreswert nahezu verzwölffachte. Entsprechend konnte die Gesellschaft statt eines Nettoverlustes wie noch im Vorjahr einen Reingewinn von 11,9 Mio. USD bzw. 33 US-Cents pro Aktie vermelden. Außerdem stieg der operative Cashflow vor Veränderungen beim Betriebskapital von 1,1 Mio. auf 20,4 Mio. USD an.

 

Ich bin sehr erfreut über die Leistungen und Erfolge, die das Unternehmen bei der ‚Yauricocha‘-Mine gesehen hat“, erklärte Sierras neuer Präsident und CEO Igor Gonzáles, der zugleich hervorhob, dass sich die Bilanz der peruanischen Tochtergesellschaft weiter verbessere. Außerdem verfüge das Unternehmen mit nunmehr 35,4 Mio. USD an Barreserven nach wie vor über eine ausgesprochen starke Liquidität.

 

Das Management sei daher optimistisch, dass man nicht zuletzt aufgrund der zu erwartenden Ressourcensteigerungen im Zuge der Explorationsbemühungen im Bereich der ‚Esperanza‘- und der ‚Cuye-Mascota‘-Zone sowie weiterer aussichtsreicher Ziele innerhalb des Minenkomplexes, in Verbindung mit den bereits umgesetzten betrieblichen Verbesserungsmaßnahmen, auch in Zukunft noch weiteres substantielles Wachstum bei der ‚Yauricocha‘-Mine sehen werde.

 

Ansonsten wolle sich die Gesellschaft - https://www.youtube.com/watch?v=1a0Dm-zJHeQ - dort weiterhin auf die Produktion höherwertiger Erze, zusätzliche Kosteneinsparungen und eine weitere Optimierung der Betriebsabläufe mit dem erklärten Ziel konzentrieren, die Produktion, die operativen Margen und den Cashflow der Anlage abermals zu steigern.

 

Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte


 


 

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