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USA kauft Schweiz

Gastautor: Daniel Saurenz
09.05.2017, 11:00  |  854   |   |   

börse_winter_2Haben Sie heute in die Devisenübersicht geschaut? Es drängt sich ein Verdacht auf – Donald Trump kauft die Schweiz. Wir nehmen diese scherzhafte Feststellung zum Anlass uns in unseren Webinaren die Devisenmärkte genauer anzusehen – zum Beispiel am Dienstag um 19.00 Uhr mit Franz-Georg und den Charts – Hier gehts zur Anmeldung. Den passenden Euro-Trade haben wir in der gestrigen Analyse vorgestellt ( Turbo-Bear PB5137 ). Der DAX kann sich am Dienstag über 12.700 Punkten stabilisieren. Die Auswirkungen der Macron-Wahl haben wir uns im CMC-Webinar angesehen – hier die Aufzeichnung. Nun der Blick auf die DAX-Chartanalyse…

Unsere Chartanalyse:

Der Deutsche Aktienindex kann die Aufwärtsdynamik der Vorwochen am Montag nicht mehr beibehalten. Doch ist dies nur eine normale Unterbrechung nach den starken kurzfristigen Gewinnen, oder steht der Markt am Beginn einer Korrektur? Diese wird durch die Überhitzung des Index schon bald fällig.

chart1

Auf den ersten Blick hat der DAX keine Luft mehr nach oben: Der Markt ist an der nördlichen Begrenzung des Aufwärtstrendkanals im Tageschart knapp unter der 12.800er-Marke angekommen. Doch Trendkanäle sind nicht immer exakte Hilfsmittel bei der Kurszielbestimmung, sondern bestenfalls eine Ergänzung. Ein zuverlässiges Prognoseinstrument ist der Abstand der Kurse zu ihrem kurzfristigen Mittelwert, sichtbar gemacht durch die Monatsdurchschnittskurve (blau). Aktuell verläuft der Index rund drei Prozent über seinem Durchschnitt, was viel ist aber im Vorjahr mehrfach auch überboten wurde. Erst ab Werten von fünf Prozent wird die Luft mit Sicherheit sehr dünn (rote Zone im Indikator).

chart2

Im etwas kurzfristigeren 1-Stunden-Chart der Vormonate wird erkennbar, warum auf Trendkanäle nicht immer Verlass ist. Im Zuge der laufenden Rally hat der DAX den hier erkennbaren kurzfristigen Aufwärtskorridor nach oben durchbrochen (orange), dessen Nordgrenze hat sich im Anschluss sogar als Kaufzone erwiesen, die bei einer kurzen Schwäche als Unterstützung diente. Nur auf Dauer wird der Markt dieses Tempo nicht durchhalten können, daher verwundern erste Schwächeanzeichen nicht. Um zu beurteilen, ob es sich dabei um den Anfang einer größeren Konsolidierung handelt, bleiben aber weitere Bestätigungen abzuwarten.

chart3

Ein erstes Signal wäre ein Rückfall unter den Bereich um 12.645/12.650, der die nächstgelegene schwache Unterstützung darstellt. Dies sollte Abgabebereitschaft bis mindestens in das Areal um 12.460/12.500 einläuten. Unabhängig von dem Ausmaß einer kurzzeitigen Korrektur bleibt der langfristige Aufwärtstrend aber vorerst intakt und ungefährdet.

Diese Chartanalyse stellen wir Ihnen gemeinsam mit Index-Radar zur Verfügung. Wenn Sie uns oder ihn unterstützen möchten, würden wir uns freuen, wenn Sie sich den Premium-Bereich von Index-Radar einmal ansehen. Hier geht`s dorthin…



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