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Aixtron- immense Renditechancen

Gastautor: Daniel Saurenz
16.05.2017, 12:00  |  1014   |   |   

Aixtron_Presse_416 Prozent seitwärts – 22 Prozent maximale Rendite bei einem Discountzertifikat nah am Geld – da hat man selten, aber bei der DM3X80 ist es möglich. Passenderweise ist das Papier von der Deutschen Bank, die die Einstufung für Aixtron auf “Buy” mit einem Kursziel von 8 Euro belassen hat. Der Spezialmaschinen-Hersteller für die Chipindustrie könnte ein Hauptnutznießer der guten Geschäftsentwicklung des US-Unternehmens Lumentum sein, schrieb Analyst Uwe Schupp in einer Studie. Die Chancen für eine Zunahme der Aufträge im zweiten Quartal stiegen und zudem gebe es Anzeichen, dass die Ausgaben für Forschung & Entwicklung gestutzt würden. Aixtron rockt – Alternativpapier ist für ganz Mutige die DGX1KE mit 5er-Hebel und anständigem Spread. Was der Gesamtmarkt macht – hier die Chartanalyse.

Das Webinar-Programm am Dienstag:

18:00 Uhr: Euer Egmond – Hier gehts zur Anmeldung…

19:00 Uhr: Kerzen, Trend und Sentiment – das Chart-Webinar – Hier gehts zur Anmeldung…

Der Deutsche Aktienindex steht auf Rekordstand und dürfte langfristig weiter steigen. Doch lohnt es sich, jetzt noch einzusteigen? Aus statistischer Sicht lässt sich diese Frage derzeit eher verneinen, da kurzfristig auf der Oberseite weniger Kurspotenzial messbar ist als auf der Unterseite.

chart1

Der Aufwärtstrend im Tageschart (grün) bleibt auch weiterhin ein guter Indikator für den Steigungswinkel des Marktes. Die obere Begrenzungslinie dieses Kurskorridors bei aktuell etwa 12.850 Punkten stellt jedoch nur eine Orientierungshilfe dar, die erfahrungsgemäß nicht von Dauer ist. Weitere Signalgeber müssen eine Prognose bestätigen, damit sie verlässlich wird. Geeignet wäre beispielsweise der Abstand des Index zu seinem Durchschnittskurs des vergangenen Monats (blaue Linie unter dem Chart). Dieser Indikator signalisiert bislang jedoch erst eine leichte Überhitzung, der DAX verläuft momentan weniger als drei Prozent oberhalb seines Monatsmittels. Erst Werte von fünf Prozent wären ein klares Umkehrsignal. Damit bleibt ein geringes Restpotenzial von grob zwei Prozentpunkten, was im Idealfall immerhin für einen Sprung über die 13.000er-Marke reichen könnte.

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Doch nicht immer schöpft der Markt sein Kurspotenzial auch voll aus, schon seit längerem ist das Risiko einer Korrektur erhöht. Ein erstes Warnsignal wäre der Rückfall unter die Kaufzone, die im 5-Minuten-Chart der Vortage um 12.645/12.665 sichtbar wird. Der nächste voraussichtliche Stopp läge dann frühestens um 12.480.

Anleger sollten sich daher am Chance-Risiko-Verhältnis orientieren: Auf dem aktuellen Kursniveau ergibt es auf Grund des vorläufig beschränkten Potenzials kaum Sinn, noch in großem Umfang neu zu kaufen. Besser sind Teilgewinnmitnahmen oder enge Stoppkurse zur Absicherung bestehender Positionen. Neue Bestände können vermutlich bald zu günstigeren Preisen in das Depot nachgekauft werden. Auch die Wette auf eine Korrektur bleibt eine Option, an der man sich jedoch schnell die Finger verbrennen kann. Zum Einstieg in eine Short-Position sollte zumindest der Rückfall unter die erste Haltezone des Marktes im Bereich der 12.650er-Marke abgewartet werden.

Diese Chartanalyse stellen wir Ihnen gemeinsam mit Index-Radar zur Verfügung. Wenn Sie uns oder ihn unterstützen möchten, würden wir uns freuen, wenn Sie sich den Premium-Bereich von Index-Radar einmal ansehen. Hier geht`s dorthin…



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