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Keine Ethik? First Daughter lässt für 1 Dollar pro Stunde produzieren

18.05.2017, 10:37  |  4583   |  22   |   

Ein Großteil der Produkte für das Label Ivanka Trump wird in China produziert. Einem Bericht zufolge herrschen dort erschreckende Arbeitsbedingungen, die Bezahlung ist schlecht und 12-Stunden-Schichten seien völlig normal.

Wie das Nachrichtenportal "Bloomberg" berichtet, lässt Ivanka Trump ihre Produkte in chinesischen Fabriken produzieren. Neben langen Schichten, verdienen die Arbeiter manchmal weniger als einen Dollar pro Stunde.

Laut einem Bericht der in New York ansässigen Arbeitsrechtsgruppe China Labor Watch - von zwei chinesischen Fabriken - würden Angestellte in den chinesischen Fabriken am Tag mindestens 12,5 Stunden arbeiten müssen und das sechs Tage die Woche lang, bei einer monatlichen Bezahlung von 2500 Yuan. Das entspricht derzeit rund 363 Dollar, woraus sich ein Stundenlohn von 1,21 Dollar ergibt.

In einigen Fällen liegt der Stundenlohn aber auch unter einem Dollar pro Stunde, so die Untersuchungsergebnisse von China Labor Watch. Der vorliegende Bericht enthielt zwar wohl keine exakten Beweise für die Behauptungen, aber für die Glaubwürdigkeit der Organisation spricht, dass sie bereits weitere Arbeitsrechtsverletzungen in China aufgedeckt hatte, etwa von Walt Disney oder Apple.

Der Gründer von China Labor Watch, Li Qiang, sagte gegenüber Bloomberg, dass in einer der chinesischen Fabriken, die die Ivanka-Markenware herstellen, Arbeiter nach Stückzahlen bezahlt würden. Beschäftigte müssten dann oft unbezahlte Überstunden machen, um das jeweilige geplante Kontingent zu erreichen. Die Untersuchungen hätten zwischen Mai 2106 und April 2017 stattgefunden. Demnach erhielten dort manche Arbeiter weniger als einen Dollar pro Stunde, sagte Li Qiang. In der Hauptsaison bekommen die Mitarbeiter manchmal nur ein oder zwei Tage pro Monat frei.

Im Fall von Ivanka Trump sind genauere Sondierungen noch im Gange, so die Aussage von China Labor Watch. Unter dem Label Ivanka Trump wird Markenmode und Schmuck vertrieben. Die billige Produktion von Ivankas Markenprodukten in China passt nicht mit Donald Trumps „Amerika First“-Kampagne zusammen und wirft weitere Fragen auf.



22 Kommentare

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Kommentare

Zitat von Merrill@borazon:
Du scheinst keine Freunde zu haben, wenn man sich deine
Vielfachhintereinander-Postings so anschaut ....:laugh:

Mach doch mal die Rolladen hoch, dann erkennst du, das heute ein
strahlender Sonnentag ist und man super rausgehen kann ......;)

Es geht bei der Kritik um den Punkt "Wasser predigen - aber Wein trinken".
Soll heißen: Trump gewann den Wahlkampf auch mit seinem "Amerika first &
Be American- buy American!
".
Dumm dann nur, wenn herauskommt, dass er lieber billigere polnische&mexikanische
Arbeiter, als amerikanische nutzte - oder herauskommt, das fast alles in seinem
neuen Washingtoner Hotel aus dem Ausland kommt.
Letztlich ist die Familie Trump eine rein marktwirtschaftlich agierende
Familie und alles "America first"-Gelabber waren Wahlkampflügen.



Wir Goths haben es nicht so mit euren strahlenden Sonnentagen. ;)


Das Wort heißt "Gelaber".
"Gelabber" ist das an dir, was ich nicht näher erörtern will.

"Letztlich ist die Familie Trump eine rein marktwirtschaftlich agierende
Familie "
Was wäre daran, wenn es so wäre, zu bemängeln!?
Außer von Sozis?
:confused:

Kann mich nicht erinnern,
den Trumpel positiv erwähnt zu haben,
so was laberst du rum?
@borazon:
Du scheinst keine Freunde zu haben, wenn man sich deine
Vielfachhintereinander-Postings so anschaut ....:laugh:

Mach doch mal die Rolladen hoch, dann erkennst du, das heute ein
strahlender Sonnentag ist und man super rausgehen kann ......;)

Es geht bei der Kritik um den Punkt "Wasser predigen - aber Wein trinken".
Soll heißen: Trump gewann den Wahlkampf auch mit seinem "Amerika first &
Be American- buy American!
".
Dumm dann nur, wenn herauskommt, dass er lieber billigere polnische&mexikanische
Arbeiter, als amerikanische nutzte - oder herauskommt, das fast alles in seinem
neuen Washingtoner Hotel aus dem Ausland kommt.
Letztlich ist die Familie Trump eine rein marktwirtschaftlich agierende
Familie und alles "America first"-Gelabber waren Wahlkampflügen.

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