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Autor: Mathias Onischka

12:00 | 26.11.2006
Chart zu JPY pro USD cross rate
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  Nachricht vom 26.11.2006 | 12:00   1890 mal gelesen

Elliottwaves - Dollar/Yen: Auf dem Rückzug (offen!)

Leser des Artikels: 1890


Nach dem klaren Abprall bei 119+ steckt der Dollar nun in einer mittelfristiges Abwärtswelle, die im maximaler Ausdehnung bis rund 108 reichen kann. Das kurzfristige Zwischenziel liegt jedoch bei 114.45.
UPDATE Elliottwaves Dollar/Yen

Die letzte Analyse liegt schon einige Monate zurück. Ende Juli wurde mit weiteren Kursgewinnen erwartet, sodass die dicke Widerstandszone bei 119+ in den Herbstmonaten gestestet wird. Favorisiert wurde ein Szenario, wo der Dollar diese Marke signifikant durchbricht und somit ein mittelfristiges Long-Signal generiert, was in den Folgemonaten zu weiteren Gewinnen führt.
Tatsächlich sah die Entwicklung so aus, dass der Dollar zwar bis in den 119-er Bereich gelaufen ist, jedoch keinen nachhaltigen Break realisierte. Mitte Oktober gab es schließlich den Abprall, sodass kein Ausbruch nach oben vorliegt.

Wellentechnisch wurde bis in die Sommermonate mit einem Wavecount operiert, der seit dem Low im Mai den Start eine großen Hauptantriebswelle |3| vorsah. Inzwischen muss dieses Szenario relativiert werden. Denn: Die Muster von Juli bis Oktober waren, im Gegensatz zu denen der Vormonate, nicht impulsiv. Zumindest ergibt sich kein Gesamtimpuls nach oben, sondern allenfalls ein Zigzag bzw. Double-Zigzag.
Die Schlussfolgerung ist klar: Der Dollar steckt immer noch in einer mittelfristigen Korrekturbewegung.


Abbildung 1: Monats-Chart USD/JPY




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Bezüglich der Korrektur gibt es zwei mögliche Wellengrade, die im obigen Monats-Chart deutlich werden. Einmal ist eine Integration in die seit 1998 laufende Abwärtskorrektur möglich, da die obere Baissetrendbegrenzung im Oktober nicht durchbrochen wurde. Die zweite Möglichkeit ist eine Korrektur auf einen tieferen Degree, und zwar innerhalb einer Welle |2|, die seit Dezember 2005 läuft.
Favorisiert wird die zweite und damit langfristig bullischere Variante. Die Hauptgründe liegen einerseits in den bereits vorliegenden kompletten Muster mit dem Low in 2004, sowie die Patterns der vergangenen 12 Monate. Der Rücklauf bis zum Mai war ganz offensichtlich nur dreiwellig und ist deshalb lediglich als eine Welle (A) abzuzählen, die übergeordnet zu einer Flat-Korrektur gehört.

Mittelfristig steckt der Dollar daher in einer Seitwärtsbewegung zwischen 108-122, die auch in den kommenden 12 Monaten dominieren wird. Aber: Langfristig sind die an dieser Stelle schon mehrfach diskutierten Gewinnchancen weiterhin vorhanden, da im Rahmen einer großen Welle C Gewinne bis über 150 möglich und wahrscheinlich sind. Allerdings handelt es sich hier um einen Zeitraum von mindestens 5 Jahren.
So lange der Dollar weiterhin unterhalb von 119 bzw. der langfristigen Baissetrendbegrenzung notiert, gibt es kein signifikantes Long-Signal, sodass eine volatile Seitwärtsphase die wahrscheinlichste Option ist.


Abbildung 2: Daily-Chart USD/JPY




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Wie schon erwähnt, war der Anstieg bis Oktober nur dreiwellig. Es handelt sich um eine Zigzag oder Double-Zigzag, das als Welle (B) abzuzählen ist. Offen ist lediglich der Endpunkt der Welle C, da sowohl der 13. als auch 24. Oktober im Rennen sind. Wahrscheinlicher ist der spätere Termin, zumal dann auch der Rückgang bis Anfang November als Impulswelle abzählbar ist.

Grundsätzlich muss also davon ausgegangen werden, dass eine mittelfristige Abwärtswelle (C) gestartet ist. Dabei ist es keineswegs so, dass der Dollar im gleichen Tempo fallen muss, wie er seit Mai gestiegen ist; es kann auch deutlich langsamer sein. Der kurzfristige Arbeitscount unterstellt eine laufende Welle iii von 1, sodass in den kommenden Wochen weitere Verluste bis 114.45 realisiert werden, bis Ende Januar sind sogar Verluste bis 112.9 möglich.

Dieser deutliche Rückgang kann technisch nur verhindert werden, wenn der Dollar in den kommenden 2 Handelswochen deutlich nach oben dreht und eine signifikante Wellenüberschneidung hinlegt. Der entsprechende Widerstand wäre 117.25, wobei mittelfristig erst bei einem Break von 117.95 weitere Luft nach oben besteht.


Fazit




Autor: Mathias Onischka


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