Procter & Gamble (P&G) verdient im 1. Quartal mehr als erwartet
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CINCINNATI (dpa-AFX) - Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble (P&G) hat in seinem ersten Geschäftsquartal 2008/09 mehr verdient als erwartet. Dabei profitierte das Unternehmen stark vom Wachstum in den Schwellenländern. Der Überschuss kletterte in den Monaten Juli bis September um neun Prozent auf 3,35 Milliarden Dollar, wie P&G am Mittwoch mitteilte. Je Aktie legte der Gewinn um zwölf Prozent auf 1,03 Dollar zu. Erwartet hatten Analysten im Schnitt 0,98 Dollar. Beim Umsatz erzielte P&G 22,03 (Vorjahr: 20,2) Milliarden Dollar und damit ebenfalls mehr als am Markt erwartet.
Er sei zuversichtlich, dass der Konzern langfristig auch in einem schwierigen Umfeld Wachstum liefern könne, sagte Vorstandschef A.G. Lafley. Für das Ende Juni 2009 auslaufende Geschäftsjahr senkte P&G dennoch das untere Ende seiner Prognosespanne um drei Cent und begründete dies mit der starken Volatilität der Energie-, Rohstoff- und Devisenmärkte.
Der Gewinn je Aktie soll nun zwischen 4,15 und 4,25 Dollar ausfallen. Zuvor hatte die Zielvorgabe 4,18 bis 4,25 Dollar gelautet. Mit eingerechnet ist dabei ein Sondergewinn aus dem Verkauf des Folgers-Kaffeegeschäfts sowie Restrukturierungsbelastungen. Im laufenden Quartal soll der Gewinn je Aktie inklusive Sondereffekte 1,45 bis 1,50 Dollar betragen.
Organisch will der Konzern in diesem Jahr weiterhin um vier bis sechs Prozent zulegen. Im ersten Quartal betrug das Plus fünf Prozent./she/tw
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