DAX: Warum nicht spekulativ ?short??
Autor: Sebastian Hoffmann | 01.08.2010 | 09:52 | 1206 mal gelesen
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Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,
"The trend is your friend" – diese Börsenregel ist für Ihren persönlichen Anlageerfolg die wichtigste Erkenntnis. Denn ohne die großen Marktbewegungen mitzunehmen – wie bspw. zwischen 2003 und 2007 oder 2009 –, ist es unmöglich die Indizes langfristig zu schlagen. Mit Sätzen wie "Der Markt hat immer Recht" im Hinterkopf dürfte daher jedem klar sein, dass oberhalb der aktuellen Jahreshochs nur Hausse-Engagements in Frage kommen. Zumal dann neue Kaufsignale gelten und damit der Startschuss für den nächsten Rallye-Abschnitt fallen dürfte. Doch in den letzten Wochen hat sich auch ein anderer Trend im Leitbarometer etabliert. Im Detail:
Verkaufe Hochs und kaufe Tiefs! Damit ist jetzt nicht gemeint, dass Sie ab sofort durch perfektes Einstiegs-Timing DAX & Co. outperformen, sondern vielmehr beschreibt diese Strategie den antizyklischen Trading-Gedanken. In der aktuellen Börsenphase würde das bedeuten – solange der DAX noch unter den Jahreshochs notiert und damit kein Kaufsignal generiert hat – gegen den Trend Puts einzukaufen. Denn dann eröffnen sich im Bereich von 6270 und 6342 aus charttechnischer Sicht gleich zwei lukrative Möglichkeiten.
1.) Der DAX bricht auf ein neues Jahreshoch aus. Dann wird unser Stop-Buy-Limit automatisch an der Börse Stuttgart ausgeführt und die Calls werden ins Depot gebucht, womit wir an der darauffolgenden sehr wahrscheinlichen Aufwärtsbewegung profitieren würden.
2.) Das Leitbarometer scheitert zum vierten Mal an dieser Widerstandszone und setzt – wie es schon im April, Mai oder Juni zu erleben war – erneut 10% zurück. Um auch diese Bewegung ausnutzen, kommt nun die Put-Strategie ins Spiel. Denn:
Werden bspw. jetzt mit einem Depotanteil von 3% (entspricht aktuell 1.336 Euro) spekulative Puts eingekauft, könnte der mögliche 10%ige-Rücksetzer bei einem Hebel von 31 (Derivat, das wir im DAX-Premium-Trader empfehlen) Gewinne in Höhe von 4.142 Euro bringen. Im Worst-Case-Fall würden aber nur maximal 2% vom Portfolio verloren, die aber durch den Kauf von Calls und die gleichzeitige Beendigung des Short-Trades oberhalb des Jahreshochs schnell wieder reingeholt werden sollten. Welcher Schein sich ganz genau für dieses Szenario besonders eignet, zeigen wir Ihnen im DAX-Premium-Trader.
Mit bester Empfehlung
Ihr
Sebastian Hoffmann
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