Auto Politur: Kosmetik für das Auto

    Eine regelmäßige Pflege des eigenen Wagens mit einer Politur sorgt für ein rundum gepflegtes Aussehen und sollte zum Standardprogramm nach jeder Wäsche gehören.

    Was macht den Unterschied aus zwischen einem ordentlichen, gepflegten Auto und einem Wagen, der aussieht, als hätte er schon bessere Zeiten gesehen? Natürlich gehe ich diesem Vergleich davon aus, dass keinerlei Schäden von einem Unfall zu sehen sind. Eine richtige, systematische Pflege des Fahrzeugs kann Wunder bewirken, denn der optische erste Eindruck ist bei einem mit einer Politur behandelten fahrbaren Untersatz teilweise enorm. Polieren bedeutet nichts anderes als schleifen und glätten.

    Der Lack eines Fahrzeugs wird mit der Zeit matt. Damit entfernt man die stumpfen Teilchen, die dem Lack die Leuchtkraft nehmen. Kleine Kratzer, die das makellose Aussehen stören, können ebenfalls entfernt werden. Bei tieferen Kratzern sollte der Autobesitzer lieber einen Lackstift gebrauchen. Alternativ kann man einen Auto-Fachmann hinzuziehen.

    Die Funktionsweise einer Politur ist einfach erklärt: Als Basis verwenden Hersteller meist ein Schleifmittel, zum Beispiel Tonerde. Je nach Beschaffenheit der Körnung erzielt man einen unterschiedlichen Effekt auf dem Lack. Je grober die Schleifpartikel sind, desto mehr Material wird abgetragen. Bei KFZ mit vielen, feinen Kratzern wird mit einem groben Schleifmittel ein gutes Ergebnis erzielt. Für eine optimale Anwendung verwendet man mehrere Mittel mit unterschiedlicher Körnung, wobei die Schleifelemente in jedem Politurgang feiner werden sollten. Durch Zerreiben des Präparates zwischen den Fingern bekommt man einen Eindruck von der Beschaffenheit des Pflegemittels.

    Vergleichen kann man den Vorgang mit einem Peeling der Haut oder dem Bearbeiten von Holz mit verschieden starkem Schleifpapier. Nicht jeder möchte sich die Mühe per Hand machen. Hierfür gibt es eine gute Abhilfe: Der Einsatz einer Autopoliturmaschine hilft nicht nur bei stark beanspruchtem und verschrammten Lack. Die Verrichtung der Arbeit geht wesentlich schneller, leichter und sauberer von der Hand. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, sollten einige Vorbereitungen getroffen werden. Zunächst einmal ist es zwingend notwendig, den Wagen im vorhinein gründlich zu waschen. Da fast alle Pflegemittel bei strahlendem Wetter ein schlechteres Ergebnis liefern und die Arbeit bei Regen schlecht durchführbar ist, ist es sinnvoll, das Polieren auf einen Tag mit bedecktem Himmel zu legen.

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