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Alljährlich Besucherrekorde bei der Motorshow in Essen

Eine der bekanntesten Motorsport-Messen ist die Motorshow in Essen, aber sie ist nicht die einzige. Auch in Bremen und Frankfurt und auf internationaler Ebene werden derartige Veranstaltungen durchgeführt.

motorshow
© Oberlix45 / http://www.pixelio.de
Die wohl älteste Motorshow der Welt und die größte in den USA ist die Detroit Motorshow in der amerikanischen Autostadt. Hier werden alljährlich die neuesten Entwicklungen für den nordamerikanischen Automarkt vorgeführt. Da die meisten Neuentwicklungen zunächst in den USA und in Kanada auf den Markt gebracht werden, hat die Detroit Motorshow eine gewisse Vorreiterrolle auf dem internationalen Sektor. Das liegt unter anderem auch an dem frühen Termin dieser Messe, die immer im Januar stattfindet und damit in jedem Jahr die erste große Automesse der Welt ist. Auf der Detroit Motorshow stellen nicht nur die amerikanischen Autohersteller ihre Fahrzeuge vor, sondern alle großen Hersteller und Zulieferer der Automobilindustrie der Welt. Mit der LA Auto Show hat die Detroit Motorshow inzwischen eine starke Konkurrenz auf dem nordamerikanischen Kontinent erhalten.

Die größte Motorshow im asiatischen Raum ist die Tokyo Motorshow. Sie findet seit 1954 ebenfalls einmal im Jahr im Hibiya-Park in Tokio statt. Die ersten Motorshows in Tokio waren noch Freiluftveranstaltungen auf einem unattraktiven Gelände. Inzwischen hat sich die Ausstellungsfläche in großen und modernen Ausstellungs-Hallen fast verzehnfacht.

In Deutschland ist die Essen Motor Show, die erstmals im Jahr 1968 als Internationale Sport- und Rennwagen-Ausstellung Essen veranstaltet wurde, die größte Motorshow. Hier geht es weniger um die neuesten Entwicklungen der Automobilindustrie, als darum, einen krönenden Abschluss der Motorsport-Saison zu bilden und die erfolgreichen Rennsport-Fahrzeuge des jeweiligen Jahres zu präsentieren. Im Jahr 1970 fand die Ausstellung in enger Zusammenarbeit mit dem damaligen Rennsportstar Jochen Rindt statt und wurde auch nach dem erfolgreichen Rennfahrer in Jochen-Rindt-Schau umbenannt. Unter diesem Namen war die Motorshow in Essen über lange Jahre bekannt. Jochen Rindt erlebte die erste Messe unter seinem Namen nicht, da er wenige Monate vor der Eröffnung beim Grand-Prix-Rennen in Monza tödlich verunglückte. In Erinnerung an den verunglückten Star behielt die Messe bis zum Ende der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts ihren Namen und wurde dann in Internationale Motor Show Essen geändert. Inzwischen hatten sich zu den Rennsportfahrzeugen auch Motorräder gesellt. Heute haben auch die Oldtimer ihren festen Platz in der Essen Motor Show und neben den aktuellen Rennsport-Fahrzeugen stellen vor allem Sport- und Tuning-Anbieter hier ihre neuesten Entwicklungen aus.

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