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Auto lackieren und optische Vorteile schaffen

Manchen Freaks gefallen die Fahrzeuge von der Stange nicht, deshalb wollen sie ihr Auto lackieren, um eine andere Optik zu erzielen.

Nicht nur der Tuningfreak, sondern auch der Normalverbraucher könnten in die Lage kommen und sein Auto lackieren müssen oder wollen. Als mögliche Motivation kommen hier viele Faktoren infrage. Einerseits kann das Ziel darin bestehen, sich optisch von der breiten Masse abzuheben und andererseits kann der neue Lack notwendig werden, weil man ein ausgetauschtes Bauteil optisch anpassen muss.

Will man das Auto lackieren, wird üblicherweise eine Spritzpistole benutzt, die mit Druckluft betrieben wird. Sie sollte ziemlich warm sein und vom Kompressor her nicht mit Öl verunreinigt werden. Der Kompressor sollte über eine ausreichende Leistung verfügen, wenn man ein optimales Ergebnis erzielen will. Am besten geeignet sind Modelle, die pro Minute 500 Liter Luft auspusten können und das mit einem Druck von mindestens drei Bar. Damit erzielt man die bestmögliche Verteilung der Lackpartikel auf den vorbehandelten Oberflächen.

Vor dem Lackieren des Autos sollten die Oberflächen gründlich gereinigt und anschließend getrocknet werden. Auch ein Aufrauen der Oberflächen ist ratsam, weil der Lack auf besonders glatten Untergründen nicht so gut haften kann. Kleinere Dellen kann man mit einer speziellen Saugvorrichtung herausziehen oder von der anderen Seite herausdrücken. Ist das nicht möglich, kann man sie durch das Einbringen einer speziellen Spachtelmasse unsichtbar machen. Die Ränder sollten unbedingt vor dem Lackieren geschliffen werden. Kleinere Risse können an Metallteilen geschweißt und geschliffen und an Kunststoffteilen ebenfalls gespachtelt werden.

Scheiben, Griffe und Beleuchtungseinrichtungen sollten gut abgeklebt werden. Lässt man in einer Fachwerkstatt sein Auto lackieren, werden sie meistens ausgebaut. Ansonsten kann man sie mit einer stabilen Folie abdecken. Die Folie darf aber keine Risse oder Löcher haben, weil die winzigen Farbspritzer dort sonst hindurchdringen könnten. Zur Befestigung der Folien kann man Paketklebeband oder Malerband benutzen.

Wer Motive beim Lackieren aufbringen möchte, der kann mit speziellen Haftfolien arbeiten. Damit erzielt man das beste Ergebnis bei der Konturenschärfe der Dekore. Bei Mehrschichtlacken sind unterschiedliche Trockenzeiten zu beachten. Beim professionellen Trockner arbeitet man mit Infrarotstrahlern, die den Vorgang deutlich beschleunigen können. In der heimischen Lackierwerkstatt muss man eine längere Pause zwischen den einzelnen Arbeitsschritten machen.

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