Billigtankstellen – die Chance zum Sparen beim Tanken
Billigtankstellen gibt es überall. Man muss sich als Kraftfahrer nur die Mühe machen, sie zu suchen, wenn man Kosten beim Treibstoff sparen möchte. Bei der Qualität muss man sich heutzutage auch keine Sorgen mehr machen.
Als Billigtankstellen werden im Volksmund die Tankstellen bezeichnet, deren durchschnittliche Preise für einen Liter Kraftstoff um zwei bis drei Cent unter den üblichen Preisen der sie umgebenden konkurrierenden Unternehmen liegen. Dabei kann es sich um freie Tankstellen handeln, aber auch um welche, die zu kleineren Ketten oder den Discountketten der Supermärkte gehören.
Einige der Billigtankstellen sind für Otto Normalverbraucher gar nicht zugänglich, denn sie gehören zu den Großhandelsketten, in denen man nur mit einer entsprechenden Kundenkarte einkaufen kann, die man gegen die Vorlage eines gültigen Gewerbescheins bekommt. Glücklicherweise haben sich einige Betreiber inzwischen dazu entschlossen, zumindest ihre Tankstellen auch für anderes Publikum zu öffnen. Das ist beim Edeka Ableger MIOS und der Metro der Fall. Der REWE Großhandel Fegro betreibt keine eigenen Tankstellen.
Doch wie kann man diese Billigtankstellen finden? Das geht schon los, wenn man unterwegs ist. Man sollte einfach die Augen offen halten und schauen, wo sich an den eigenen üblichen Fahrtrouten das BFT Logo findet. BFT steht als Abkürzung für den Bund freier Tankstellen. Hier können die Pächter selbst entscheiden, bei welchem Großhändler sie das Benzin und den Diesel einkaufen und sie können die Gewinnspanne bei der Preisbildung selbst bestimmen. Hier hat so mancher Betreiber erkannt, dass er sich oft schon mit nur einem Cent Differenz neue Kundenkreise erschließen kann, die ihm dann höhere Umsätze bringen. Durch die Steigerung der Abnahmemengen kann er mit seinem Lieferanten dann oft über Mengenrabatte verhandeln, die den durch die Preisminderung entgangenen Gewinn vollständig wieder ausgleichen können.
Auch die Discount Märkte haben oft eigene Tankstellen, die fast durchweg in die Rubrik Billigtankstellen fallen. Üblicherweise liegen sie mit ihren Preisen einen Cent unter den Verkaufspreisen der benachbarten Konkurrenz. Hier nutzt man den Spielraum bei der Benzinpreisbildung aus, um neue Kunden anlocken zu können. Wer billig tanken kann, der kauft auch meistens gleich im benachbarten Supermarkt ein.
Last but not least steht die Suche im Internet nach Billigtankstellen zur Verfügung. Hier kann man die Postleitzahl angeben und bekommt im Ergebnis eine Liste mit den Adressen der günstigsten Anbieter angezeigt. Das kostet wenig Mühe und summiert sich im Laufe des Jahres.
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