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Der Hummer H2 - ein Männertraum

Wann immer man auf der Straße, zum Beispiel an einer Ampel, hinter einem Hummer H2 steht, macht er unweigerlich Eindruck. Plötzlich fühlt man sich im Vergleich zum riesigen SUV erheblich kleiner.

Ein Auto, dem jeder nachschaut, das Komfort pur, geballte Kraft, beste Gelände-Eigenschaften, das Fahrgefühl eines Panzers und genügend Platz für jeden bietet. Ist das nicht der Traum eines jeden Mannes, der beim durchschnittlichen Benzinverbrauch von 23 Litern auf hundert Kilometer kläglich platzt? – Die Rede ist vom zweiten Hummer H2. Kurz "H2" lautet der bekanntere Name. Das Fahrzeug ist mit minimalen Änderungen aus dem US-Militär übernommen und in Übersee für knappe 60 000 US-Dollar zu haben. Weil der Hummer H2 hierzulande offiziell nicht verkauft wird, belaufen sich die Kosten für ein importiertes Exemplar auf knappe 70 000 Euro – Ein stolzer Preis, für den man aber auch 400 PS, Bordcomputer, Klimaanlage, Airbags, Tempomat, eine Vier-Gang-Automatikschaltung, Multifunktionslenkrad, Zentralverriegelung, Radio mit Kassettendeck und CD-Player, elektrische Fensterheber, achtfach verstellbare Luxus-Ledersitze (die für jeden Fahrer seine Einstellungen speichern und bei Bedarf wiederherstellen) und alles, was sonst noch zu einer vollen Grundausstattung gehört.

Der Hummer H2 aus dem Hause General Motors ist der Nachfolger der H1, welcher mit noch geringeren Änderungen aus dem Militär übernommen wurde und ebenfalls ein SUV (Sports Utility Vehicle) war. Die Optik ist zwar nicht mehr ganz so kompromisslos, aber immer noch sehr ansprechend. Als Beispiel sind beim Hummer H2 die air lift hooks, also Haken auf der Motorhaube für den Transport mit einem Hubschrauber, nur noch Kunststoffgriffe zum Öffnen der Motorhaube. Unter ihr werkelt ein 6,2 Liter fassender Vortec 6200 V8 Motor, der die Insassen auf den drei Stitzreihen innerhalb von knapp elf Sekunden auf 100 Km/h und dann, bei Bedarf, weiter auf die elektronisch abgeriegelte Höchstgeschwindigkeit von 160 Km/h beschleunigt. Das Automatikgetriebe mit Traktionskontrolle und Differenzialsperre auf der Hinterachse ist, wie in den USA üblich, Standard - genauso wie ein voluminöser, 121 Liter fassender Tank.

Das besagte Panzerfahrer-Gefühl rührt wahrscheinlich von den Ausmaßen und vom hohen Eigengewicht her, das immerhin bis zu vier Tonnen betragen kann. Eins ist auf jeden Fall sicher: Wenn "Mann" es sich leisten kann und hinter dem Lenkrad sitzt, ja, dann lacht das Männerherz ein mal mehr!

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