Der Opel Omega – die Nachfolge für Rekord und Senator
Mit dem Opel Omega gelang es dem Autohersteller Opel, ein Nachfolgefahrzeug für den Opel Rekord E im Bereich der Mittelklasse auf den Markt zu bringen, das letztlich von 1986 bis 2003 produziert wurde.
Der Opel Omega trat als Mittelklassefahrzeug ein Erbe des Opel Rekord E als Erfolgsfahrzeug des Rüsselsheimer Automobilherstellers an. Insgesamt konnte sich der Opel Omega 17 Jahre lang auf dem Markt behaupten, denn von 1986 bis 2003 wurde dieses Fahrzeug gebaut. Während der Omega A den Opel Rekord E ablösen wollte, wurde ab 1994 der Opel Omega B gebaut, der auch gleichzeitig in Ausstattung und Leistung eine Ablösung für den Opel Senator im Bereich der Oberklasse darstellen sollte, der wiederum im Jahr 1993 in der Produktion eingestellt wurde. Der Opel Omega A als erstes Fahrzeug dieser Modellreihe war mit einem Vierzylinder-Ottomotor ausgestattet, der eine Leistung von 82 PS beziehungsweise 60 Kilowatt mitbrachte und über einen Hubraum von 1,8 Litern verfügte. Weiterhin stand er mit einem Sechszylinder-Ottomotor mit 150 PS beziehungsweise 110 Kilowatt mit einem 2,6-Liter-Motor bis hin zu 204 PS beziehungsweise 150 Kilowatt und einem 3,0-Liter-Motor zur Verfügung. Und auch eine Variante des Opel Omega A mit einem Dieselmotor konnte er als Serienmodell gekauft werden. Hier war es der 2,3-Liter-Dieselmotor, der mit 73 PS beziehungsweise 54 Kilowatt ausgestattet war und der zusätzlich auch als Turbolader mit 100 PS, somit 73 Kilowatt, zur Auswahl stand.
Der Omega B als Ersatz für den Opel Senator stand mit einem Vierzylinder-Ottomotor und einer Leistung von 115 PS, also 85 Kilowatt und einem 2,0-Liter-Motor bis zu 144 PS beziehungsweise 106 Kilowatt und einem 2,2-Liter-Motor zur Verfügung. Dazu konnte ein Sechszylinder-Ottomotor zwischen 170 PS beziehungsweise 125 Kilowatt mit 2,5-Liter-Motor bis 220 PS beziehungsweise 162 Kilowatt mit 3,2-Liter-Motor ausgewählt werden. Weiterhin war der Opel Omega B auch als Vier- beziehungsweise Sechszylinder-Turobodieselmotor mit 110 PS beziehungsweise 74 Kilowatt und 2,0-Liter-Turobodieselmotor bis zu 150 PS beziehungsweise 110 Kilowatt mit 2,5-Liter-Turobodieselmotor erhältlich. Mit Ausnahme des konventionellen 2,5-Liter-Turbodieselmotors mit 130 PS beziehungsweise 96 Kilowatt, einem Ankauf von BMW, waren die anderen Opel Omega B Modelle als Turobodieselmotoren ausnahmslos mit der Direkteinspritzung ausgestattet, was ihnen die Bezeichnung DTi einbrachte. Nach der Einstellung der Produktion des Opel Omega im Jahr 2003 brachte Opel kein Nachfolgemodell heraus.
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