Die Starterbatterie ist mehr als nur ein Kurbelersatz
Früher wurde ein Auto per Handkurbel gestartet. Die Zeiten sind längst vorbei, heute wird jeder Wage elektrisch gestartet. Die Starterbatterie ist ein Bleiakku. Er dient beim Startvorgang zur Bereitstellung der Energie.
Aus alte Schwarzweißfilmen kennt man noch Autos, die mit einer Handkurbel gezündet wurden. Heute wird der Motor des Autos durch einen exakten Funken gezündet. In modernen Autos haben wir es mit zwei unterschiedlichen Motoren und zwei unterschiedlichen Treibstoffen zu tun. Der eine Motor ist ein Benzin Motor, der andere ein Dieselmotor. Die Energie für die Bewegung des Autos kommt aus dem Treibstoff, welcher kontrolliert verbrannt wird. Zunächst wird Benzin und Luft miteinander gemischt, kurz der Treibstoff wird vergast. Vergasen ist eigentlich hier an dieser Stelle der falsche Ausdruck, es wird vielmehr ein explosionsfähiges Gemisch erzeugt, das dann am exakt eingestellten Zündzeitpunkt zur Explosion gebracht wird. Für die exakte Zündung ist die Bordelektrik im Auto zuständig. Hier gibt es zwei Kompartimente im Auto, die Starterbatterie und die Lichtmaschine. Die Starterbatterie ist ein Bleiakku, der eine hohe Leistung abgeben kann. Die Batterie arbeitet übrigens bei 12 Volt kann aber bis zu einem Ampere an Stromstärke liefern. Wie man im Physikunterricht gelernt hat, bedeutet dass eine maximale Leistung von 12 Watt. Damit wird eine Hochspannung erzeugt, die auf die Zündkerzen gelenkt wird. Über die Bordelektronik wird dann zum korrekten Zündzeitpunkt die Explosion des Gases ausgelöst. Die Starterbatterie eines Autos ist übrigens wieder aufladbar. Es wird Blei (Pb) gegen Bleioxid (PbO) als Elemente verwendet. Im Akkumulator wird als Konnektor Schwefelsäure verwendet. Die Lebensdauer des Bleiakkus ist durch den Ausfall an Bleisulfat beschränkt. Aufgeladen wird der Bleiakku während der Fahrt über die Lichtmaschine, die Lichtmaschine (auch Lima genannt) sorgt während der Fahrt sowohl für die Stromversorgung an Board als auch für die Wiederaufladung der Batterie. Während der Fahrt wird also die Batterie wieder geladen. Die Selbstentladung eines Bleiakkus ist vorhanden aber gering, jedenfalls wesentlich geringer als bei einem Batterieakku. Die Leistung eines Bleiakkus reicht im Prinzip auch zum Betrieb von kleinen Autos aus, allerdings ist das sehr unwirtschaftlich. Blei ist, wie allgemein bekannt, sehr schwer. Die gespeicherte Energie im Bleiakku müsste also zum großen Teil in ihren eigenen Transport eingesetzt werden. Hier gibt es andere Entwicklungen, als Starterbatterie ist der Bleiakku aber noch weiterhin im Einsatz.
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