Der Benzinpreisvergleich lässt sich auf mehrere Arten realisieren. Einige Tageszeitungen haben den Bedarf an Wissen bei ihren Lesern erkannt und drucken jeden Tag kleine Listen mit den Durchschnittspreisen der in der versorgten Region ansässigen Tankstellen ab. Damit kann man zwar nicht immer das optimale Ergebnis erzielen, doch man bekommt schon einmal die Möglichkeit, zumindest zu einer günstigen Tankstelle fahren zu können.
Beim Benzinpreisvergleich schneiden zum einen die Discounter und zum anderen die privaten Tankstellen am besten ab. Bei den Discountern liegt das einerseits daran, dass sie durch ihre oft extrem günstige Lage gigantische Mengen abnehmen und dass die Spritpreise in einzelnen Fällen sogar von den Betreibern der dazugehörigen Supermärkte gestützt werden. Das geschieht vor allem zur Kundenbindung, denn wer alle benötigten Güter an einer Stelle günstig bekommt, der kommt auch gerne wieder.
Bei den so genannten Freien Tankstellen findet man beim Benzinspreisvergleich auch immer wieder sehr günstige Benzinpreise. Ursache ist hier, dass sie die Preise nicht von den großen Ketten aufdiktiert bekommen, sondern sie selbst frei bestimmen können. Sie können sich auch ganz allein entscheiden, bei welchem Anbieter sie die benötigten Kraftstoffe einkaufen und sich so immer am besten Preis orientieren. So mancher Betreiber gibt hier gerne einen kleinen Teil seines Gewinnes als Preisminderung ab, wenn er sich damit einen bestimmten Umsatz erhalten oder neue Kunden gewinnen kann.
Solche Angebote findet man, wenn man den Benzinpreisvergleich im Internet nutzt. Dort kann man sich nach bestimmten Postleitzahlen geordnet den günstigsten Anbieter heraussuchen lassen. Allerdings sollte man beim Nutzen solcher Angebote immer den zusätzlichen Fahrtweg zu einer solchen Tankstelle mit berücksichtigen. Lange Fahrtwege können die erzielte Einsparung zunichte machen und teilweise sogar zu einer Kostenerhöhung führen.
Neben der Chance, durch einen Benzinpreisvergleich sparen zu können, kann man auch die Potentiale nutzen, die sich durch eine umweltschonende und sparsame Fahrweise ergeben. Im Gefälle kann man beispielsweise auskuppeln und den Motor ohne Last drehen lassen. Vor Geschwindigkeitsbeschränkungen und roten Ampeln sollte man sich rollen lassen und den Restschwung ausnutzen. Den meisten Kraftstoff spart hier derjenige, der auf das Betätigen der Bremse verzichten kann. Beim Warten an Schranken oder Ampeln mit langen Intervallen kann man den Motor ausschalten.